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      <title>BULLI Tour 8 - Algerien &amp; Tunesien</title>
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            Wir sitzen hier in einem der schönsten Dörfer Italiens - Borghetto in der Nähe vom Gardasee. Die vergangenen Wochen haben wir uns auf unsere nächste große BULLI Tour nebst einigen Reparaturen und Umbauarbeiten vorbereitet.
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            Dieses Mal geht es (wieder) in die größte heiße Wüste der Welt: Die Sahara, die sich über 6.000 Kilometer und mehrere  Länder von der Atlantikküste im Westen bis zum Roten Meer im Osten erstreckt. Im vergangenen Jahr haben wir bereits die Sahara in Marokko bereist. Dieses Mal werden wir dafür nach Algerien und Tunesien reisen. In Algerien sollen uns ganz andere und einzigartige Saharabilder erwarten als in Marokko. Es soll streckenweise aber auch viel gefährlicher sein. Allein als Individualtourist ist es deshalb derzeit nicht möglich die algerische Sahara zu bereisen. Von daher haben wir uns entschieden, dieses Abenteuer gemeinsam mit einer geführten Gruppe und erfahrenen deutschen und algerischen Guides zu erleben. Wir sind sehr gespannt, was uns in den nächsten vier Wochen alles erwarten wird. Danach soll es weiter nach Tunesien gehen - nicht nur in die dortige Sahara, sondern quer durchs Land. Das nächste spannende BULLI Abenteuer wartet also auf uns. Übermorgen geht es nach Genua und dann mit der Fähre nach Tunis und von dort gleich weiter an die algerische Grenze. Bis dahin genießen wir hier noch das romantische Borghetto bei gutem Wein und leckerem Essen. Wer weiß, was es kulinarisch in den nächsten Wochen geben wird. &amp;#55357;&amp;#56841;
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      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 19:23:17 GMT</pubDate>
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      <title>Islands gigantische Naturphänomene</title>
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             Fünf Wochen kamen wir mit unserem geliebten BULLI auf Island aus dem Staunen kaum heraus. Die Insel mit ihren rund 400.000 Einwohnern im hohen Nordatlantik bietet so viele Naturwunder, die einen teilweise vor Ehrfurcht erstarren lassen. Dazu gehören ganz sicherlich der Vatnajökull, der größte Gletscher Europas, mit seinem atemberaubenden und einsamen Hochland sowie die Vulkanlandschaften auf der Halbinsel Reykjanes und im Süden und Südosten der Insel und in den Westfjorden. Insgesamt gibt es auf Island rund 130 Vulkane, von denen circa 30 noch aktiv sind. Alle vier bis fünf Jahre erfolgt ein Vulkanausbruch. Der letzte größere Ausbruch war im Juli 2025 auf der Halbinsel Reykjanes. Wir waren zu der Zeit zwar auf Island, aber leider nicht in der Nähe. Der Ausbruch dauerte nur ein paar Tage. Nicht zu vergessen sind natürlich die einzigartigen Wasserfälle, die über der ganzen Insel verteilt sind und natürlich die sprühenden Geysire.
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            Unser Trip durch Island begann im Osten im Fährhafen Seydisfjördur. Das Ausschiffen von der Norröna-Fähre verlief sehr schnell und unkompliziert. Als allererstes waren wir tanken und einkaufen. Womit wir uns im Vorfeld nicht beschäftigt hatten, waren die Spritpreise auf Island. Hätten wir mal auf den Färöer-Inseln noch einmal vollgetankt. Für einen Liter Diesel haben wir auf Island nämlich drei Euro bezahlt. Das sind weltweit nicht nur mit die höchsten Spritpreise, sie fügen einem auch erhebliche Schmerzen beim Bezahlen zu. Die Supermärkte auf Island laden nicht gerade zu einem besonderen Einkaufserlebnis ein. Man bekommt das Nötigste zu hohen Preisen. Alkohol gibt es in entsprechend staatlichen Geschäften, je nach Vorliebe aber zu akzeptablen Preisen. Restaurantbesuche standen nur sehr selten auf unserem Plan, da die Insel - außer in der tollen Hauptstadt Reykjavik - kulinarisch noch sehr viel Luft nach oben hat. Nur ein Beispiel: Eine Cola, ein Bier und zweimal durchschnittliches Fish &amp;amp; Chips kosten rund neunzig Euro.
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            Zuerst haben wir uns für mehrere Tage ins Hochland Richtung des Gletschers Vatnajökull aufgemacht. Eine faszinierende Landschaft und unser BULLI war in seinem Offroadelement. Tagsüber sind wir nur sehr selten Menschen oder anderen Overlandern begegnet. Da es in Island verboten ist frei zu übernachten, mussten wir uns abends immer in so genannte Camprgrounds begeben. Das sind im Hochland meist von Rangers geführte Hütten zur Sicherung und Überwachung der Nationalparks. Eines nachts klopfte es jedoch sehr hektisch an der Tür unseres BULLis. Ein Rangers bat uns nach außerhalb des Geländes zu fahren, da die Rangerhütte aufgrund eines Kabelbrandes in Flammen stand. Zum Glück ist außer Sachschaden niemandem etwas passiert.
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            Wenn man auf Island neben den Naturschönheiten auch einige Sehenswürdigkeiten sehen möchte, kommt man meist nicht drumherum, die Ringstraße entlang zu fahren. Das ist für die meisten Touristen, die in der Regel zehn bis vierzehn Tage bleiben, auch die Hauptroute. Viele kommen per Flugzeug, leihen sich ein Auto mit Dachzelt und fahren dann drauf los. Dass das für das Hochland nicht immer die beste Idee ist, haben wir oft sehen können. Es gab einige Mietwagen der Kategorie Dacia, die dann in den Furten und Flüssen des Hochlandes steckengeblieben sind. 
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           Vorbei am berühmten Vulkan Eyjafjallajökull, der mit einem riesigen Ausbruch im Jahr 2010 mehrere Wochen den Flugverkehr über weite Teile Europas lahmgelegt hatte, ging es ins kleine Fährstädtchen Landeyjahöfn. Von hier sind wir mit der Fähre in 30 Minuten auf die berühmte Insel Heimaey gefahren. Dort gibt es nämlich eine der weltweit größten Population von Papageientauchern und einer der schönsten Golfplätze Islands. Vier Tage haben wir uns die putzigen Vögel angeschaut, haben mehrere Runden auf dem beeindruckenden Golfplatz gespielt und sogar bei den Einheimischen erstaunlich gut gegessen. Heimaey sollte jeder in seiner Islandplanung auf jeden Fall mit aufnehmen.
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            Ein Highlight jagte das Nächste. Reykjavik stand auf unserem Plan. Eine tolle Stadt – bunt, jung, viele Galerien und kleine Boutiquen, Bars für jeden Geldbeutel mit exotischen Cocktails und vor allem dem leckeren isländischen Gin sowie die feinste kulinarische Auswahl an Restaurants. Nicht umsonst haben wir hier drei Tage verbracht. Ein absolut unvergessliches Highlight unserer Islandreise war sicherlich auch der Helikopterrundflug über die Vulkanlandschaft Reykjanes in der Nähe von Reykjavik. 
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            Weiter ging es dann für uns zum Golden Circle in der Nähe von Reykjavik. Viele sagen auch, er sei die berühmteste Route Islands. Er ist rund 250 Kilometer lang. Naturschönheiten, wie der gigantische Gullfoss-Wasserfall, der Strokkur Geysir mit seinen Fontänen, der Pingvellir-Nationalpark mit dem größten See Islands oder der Vulkankrater Kerid haben uns in ihren Bann gezogen. Wenn man sich all diese Naturphänomene anschauen möchte, sollte man sich aber auch bewusst sein, dass man das sehr oft mit tausenden anderen Menschen macht. Seit Corona hat auch auf Island der Tourismus extrem zugenommen. Vor allem die Kreuzfahrtschiffe legen immer öfter an den isländischen Häfen an. Von daher ist die Besichtigung dieser Naturschönheiten vor allem in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden viel entspannter, zumal man da auch aufgrund des Lichtes die schöneren Fotos bekommt. &amp;#55357;&amp;#56841; Neben dem Golden Circle empfehlen wir unbedingt auch, sich den Diamond Circle mit den schönsten Naturphänomenen in Nordisland anzuschauen. Die Wasserfälle Godafoss und Dettifoss sind atemberaubend, dann einsam wandern in der Asbyrgi Schlucht, Walbeobachtung in der Hafenstadt Husavik (wenn man so etwas dann möchte) und auf jeden Fall ein heißes Thermalbad im Myvatn Nature Bath nehmen.
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            Unsere letzte Etappe auf Island führte uns in das Land der Elfen und Trolle im Nordosten. In Island gibt es einen weit verbreiteten Glauben an Elfen, Trolle und andere Naturgeister, das sogenannte Huldufólk (verborgenes Volk). Dieser Glaube, so erzählten es uns die Einheimischen, hat reale Auswirkungen auf den Alltag, da beispielsweise Straßenbauprojekte umgeplant werden, um angebliche Elfensiedlungen in Felsen und Hügeln nicht zu stören. Viele Isländer, obwohl nicht alle direkt an Elfen glauben, respektieren die Geschichten und Traditionen, die mit ihnen verbunden sind. Im Land der Elfe und Trolle sind wir mit unserem BULLI stundenlang allein auf bizarren Steinpisten und grünen Landschaften unterwegs gewesen.
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             Island war mit unserem BULLI ein ganz besonderes Abenteuer. Selten haben wir eine so unendlich faszinierende Landschaft und Naturphänomene g
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            esehen. Wer einmal auf Island war, wird immer ein Island Fan bleiben.
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      <pubDate>Sat, 30 Aug 2025 16:48:22 GMT</pubDate>
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      <title>Färöer Inseln - irgendwo läuft immer ein Schaf herum</title>
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            Die Färöer-Inseln sind landschaftlich ein Traum. Auf den 18 Inseln, die insgesamt eineinhalb Mal so groß sind wie unsere schöne Inseln Rügen, leben rund 50.000 Menschen. Bemerkenswert aber ist, dass es etwa 80.000 Schafe gibt. Sozusagen sieht man an fast jeder Ecke, egal ob Wiese, Klippen, Wasserfall oder vorm Pub, ein Schaf. Süß, wie sie einen immer etwas blöd anschauen und wahrscheinlich dabei denken: „Was willst du Touri eigentlich hier?“ &amp;#55357;&amp;#56837; Das ist nicht unbegründet, denn die Touristenzahlen sind in den vergangenen Jahren sehr stark gestiegen.
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            Vier Tage waren wir mit unserem BULLI als Zwischenstopp nach Island auf den Färöer Inseln. Auf den Inseln gibt es keine heißen Sommer, keine Badestrände, keine Bettenhochburgen für Pauschaltouristen, keine Touristenfallen und auch kaum Kriminalität. Stattdessen bieten die grünen Inseln mitten im Nordatlantik eine wilde, ungezähmte Natur, herrliche Wandermöglichkeiten und eindrucksvolle Bootsausflüge zu Vogelfelsen und Brandungshöhlen. Man hat das Gefühl zwischen Schottland und Norwegen zu reisen. Die Inselhauptstadt Torshavn hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Anlaufpunkt für viele Kreuzfahrtschiffe entwickelt. Das hübsche Städtchen lädt zum Bummeln und Shoppen ein. Kulinarisch bietet nicht nur die Hauptstadt einiges, sondern über die Färöer Inseln verteilt, gibt es zahlreiche tolle Restaurants, die auch international hohe Anerkennungen und Auszeichnungen genießen.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die einzelnen Inseln sind untereinander durch Tunnel, über Fähren oder Hubschrauberlandeplätzen miteinander verbunden - eine gigantische und beeindruckende Infrastruktur, die sich die Insulaner auch etwas kosten lassen. So haben wir als Touristen in den vier Tagen mit unserem BULLI knapp dreihundert Euro für die Tunneldurchquerungen von Insel zu Insel ausgegeben.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was viele nicht wissen: James Bond 007 hat hier seine letzte Ruhestätte gefunden. Auf der Insel Kalsoy haben die Färöer für den Agenten einen Grabstein am Leuchtturm von Kallur errichtet. Im Finale des 25. Bond-Films "No Time to Die" ging 007 alias Daniel Craig nach einem Raketenangriff für immer von uns – oder zumindest so lange, bis der Geheimagent in "Bond 26" mit einem neuen Schauspieler zurückkehrt. Die (vorläufig) letzten Minuten im Leben von James Bond wurden bereits 2019 hier auf der Färöer-Insel Kalsoy gedreht. Die rund fünf Kilometer lange Wanderung dorthin war traumhaft inmitten einer spektakulären Landschaft. Der Pfad führt durch grasbewachsene Hügel und entlang steiler Klippen, die atemberaubende Ausblicke auf den Nordatlantik und die umliegenden Inseln bieten. Die mutmaßlich pulverisierte Bond-Leiche befindet sich dort allerdings nicht. Kein Wunder: Craig selbst war nie auf der Insel, er wurde nachträglich in die Szenen montiert. &amp;#55357;&amp;#56841; Dennoch ist es für jeden James Bond-Fan eine tolle Geschichte an einem faszinierenden Ort.
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lohnen sich die Färöer Inseln? Mit unserem BULLI waren die Straßen schon eine kleine Herausforderung. Landschaftlich sind die Inseln jedoch sehr beeindruckend. Von daher sollte man sie als Zwischenstopp nach Island auf jeden Fall mit einplanen.   
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      <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 14:04:20 GMT</pubDate>
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      <title>BULLI Tour 7 - Island &amp; Färöer Inseln</title>
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           Es geht endlich weiter auf unserer Weltreise! Seit ein paar Tagen sind wir mit unserem BULLI wieder on Tour. Island und die Färöer Inseln wollen von uns sechs Wochen lang entdeckt werden. Ein Crewmitglied fehlt dieses Mal jedoch an Bord. Unser Ridgeback Leo macht lieber Wellnessurlaub bei seinen Zieheltern. Er war der Meinung, dass er die vier Wochen Quarantäne auf Island ohne uns nicht überstehen würde. Wo er recht hat, hat er recht. &amp;#55357;&amp;#56842;
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            Die vergangenen Tage sind wir gemütlich durch Dänemark gefahren. Die Städtchen Apenrade, Randers und Hirtshals standen auf unserer Stoppliste mit dem einen und anderen kulinarischen und kulturellen Highlight. Morgen
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            geht es dann mit der Fähre von Hirthals auf die Färöer Inseln, die aus insgesamt 18 Inseln bestehen. Wir sind gespannt, was uns dort erwarten wird, bevor es dann ein paar Tage später weiter nach Island geht. Auf jeden Fall wird der Sommer in diesem Jahr klimatisch gesehen etwas kühler und stürmischer werden. &amp;#55357;&amp;#56841;
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      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 16:44:35 GMT</pubDate>
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      <title>Eine Kreuzfahrt durch die Länder des Lächelns</title>
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           „Konnichiwa!“ Ende Februar ging es für uns auf große Kreuzfahrt nach Asien. China, Südkorea und Japan standen für vier Wochen auf unserer Reiseliste. Erster Stopp war Shanghai – eine unglaublich beeindruckende Wahnsinns-Metropole. Während die Stadt im Jahr 2000 knapp 15 Millionen Einwohner hatte, sind es heute fast 30 Millionen. Damit ist sie noch vor Peking die bevölkerungsreichste Stadt Chinas. Die Einreise am Flughafen verlief schnell und ganz unspektakulär. Internet, Whatsapp, Google Maps etc. gibt es zwar nicht – aber es gibt für alles entsprechende chinesische Apps, mit denen man sich durch das Land ganz gut fortbewegen kann. Auch gehören chinesisches Bargeld und Bezahl-Apps der Vergangenheit an. Seit 2024 sind internationale Kreditkarten mittlerweile ein gängiges Zahlungsmittel. 
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           Bevor es auf unser Kreuzfahrtschiff ging, haben wir drei Tage in dieser atemberaubenden Stadt verbracht und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Wie in jeder anderen großen Weltmetropole gibt es auch in Shanghai die Hop-On Hop-Off Busse. Für uns übrigens die beste Art eine Stadt zu erkunden. Angefangen haben wir natürlich am Bund, der langen Promenade mitten in der Stadt am Fluss und Blick auf das bekannte Finanzzentrum Pudong mit seinen zahlreichen Wolkenkratzern und dem bekannten Shanghai Tower – derzeit das dritthöchste Gebäude der Welt. Ebenfalls faszinierend ist der Yu-Garten und die Altstadt von Shanghai. Was uns besonders beeindruckt hat, war die Gelassenheit, Höflichkeit und vor allem Freundlichkeit der Menschen. Es ist eine Millionenmetropole, aber alles läuft ruhig und geregelt ab. Niemand drängelt, alles ist sauber, kein Graffiti, öffentliche Toiletten sind so sauber wie in einem gehobenen Sternehotel. Selbst das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Entspannung. Beeindruckend ist auch die Fahrt vom Flughafen Pudong in die Innenstadt. Für die rund 40 Kilometer benötigt man mit dem Maglev-Express bei einer Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h nur acht Minuten und zahlt dafür nur sieben Dollar. Das nennt man Verkehrswende. Kulinarisch ist die Stadt ein Selbstläufer. Hier bekommt jeder etwas für seinen Geldbeutel. Die erste Nacht auf dem Schiff haben wir noch in Shanghai verbracht mit einem spektakulären Blick auf die abendliche Skyline. Highlight war dann am nächsten Morgen beim Frühstück an Deck das Auslaufen aus dem Hafen mitten aus Shanghai.
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           Von Shanghai ging es dann gleich weiter in die nächste aufregende Stadt. Peking stand für drei Tage auf unserer Sightseeing-Eroberung. Dafür haben wir das Schiff verlassen und zwei Tage im schönen Peninsula-Hotel mitten in der Stadt gewohnt. Wir hatten für zwei Tage eine sehr nette chinesische Guideführerin, die uns von der beeindruckende Chinesischen Mauer, der Verbotenen Stadt, den Olympia-Park, Platz des Himmlischen Friedens über die Altstadt alles gezeigt hat. Ein Highlight war an einem Abend der Besuch des Restaurants 1949, das für die traditionelle Zubereitung der leckeren Peking-Ente berühmt ist.
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            Die nächsten Tage an Bord sollten dann anders verlaufen als geplant. Nach Peking wären wir in der bekannten einst deutschen Kolonie Qingdao für einen Tag gewesen. Geworden sind es aber nur ein paar Stunden, die gerade für einen Spaziergang durch das deutsche Viertel gereicht haben. Hier gibt es Kirchen, Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäuser mit Ziegeldächern und Fensterläden und ein ehemaliges Rathausgebäude. Der vielleicht wichtigste Einfluss des deutschen Kolonialismus ist die Tsingtao Brauerei, die 1903 gegründet wurde. Die Brauerei ist eine der größten Bierexporteure der Welt und der Ort, wo das legendäre Tsingtao Bier produziert wird. &amp;#55357;&amp;#56841; 
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           Zurück auf unserem Schiff hat uns der Kapitän am nächsten Morgen mitgeteilt, dass wir unseren nächsten Hafen in Nagasaki aufgrund des Wetter nicht anfahren können. So haben wir einen ganzen Tag und eine ganze Nacht bei bis zu zehn Meter hohen Wellen mitten im Gelben Meer verbracht. Aber wer kann das schon auf seine Reiseliste schreiben. &amp;#55357;&amp;#56841;
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            Nächster Stopp: Busan – auch genannt das „Miami von Südkorea“. Seoul kennen alle, doch mit einer zweiten Stadt in Südkorea tun sich die meisten schon schwer. Dabei beherbergt Busan mit knapp 3,5 Millionen Einwohner fast so viele Menschen wie Berlin. Was diese Metropole so attraktiv macht, sind vor allem die Strände, Berge und Tempel. Es gibt hier unzählige maritime Attraktionen, diverse moderne Einkaufsviertel und wer Fisch mag, wird Busan lieben. 
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            Weiter ging es für uns nach Japan. Das kleine Beppu auf der südjapanischen Insel Kyushu ist einer der berühmtesten japanischen Orte mit Thermalquellen. Eingebettet zwischen der Beppu-Bucht und einer Reihe von Vulkanbergen verfügt es über mehr als 3.000 Thermalquellen (Onsen). 
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           Beppus acht Quellen, die in der Stadt verteilt sind, produzieren mehr heißes Quellwasser als jeder andere Ort des Landes. Jede hat ihren eigenen Mineralgehalt und soll bestimmte Beschwerden lindern. Es war schon interessant all die heißen dampfenden Quellen mitten in der Stadt zu sehen. Der Ort ist natürlich aber auch sehr touristisch und zahlrieche Touristenbusse quälen sich durch den Stadtverkehr.
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           Nächster Halt: Kobe. Dabei denken viele wahrscheinlich erst einmal an das berühmte Rindfleisch Kobe-Beef aus der gleichnamigen Stadt. Natürlich gibt es in Kobe aber deutlich mehr zu sehen und auszuprobieren als nur Rindfleisch. Immerhin ist Kobe Japans siebtgrößte Stadt und war bis zum verheerenden Hanjin-Erdbeben im Jahr 1995 Japans wichtigster Hafen und Japans Tor zur Welt. Kobe ist heute Sitz einer ganzen Reihe von großen japanischen wie internationalen Unternehmen und Konzernen wie Mitsubishi (Teile), Kawasaki, Nestle Japan und anderen. Wir haben uns durch die Stadt treiben lassen und den Tag bei leckerem Kobe-Rindfleisch und bei einer Abalone genossen. Wer nicht weiß, was eine Abalone ist, wir wussten es auch nicht. Man nennt sie auch Seeohren und sie sehen aus wir eine zu groß geratene Auster. Sie haben sogar Zähne, die man aber nicht mitessen sollte und eine Leber. In Asien gelten Abolone als Delikatesse, sind aber vom Aussterben bedroht. Einmal Abalone essen war für uns interessant. Ein zweites Mal brauchen wir es aber nicht. &amp;#55357;&amp;#56841;
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           Langsam näherte sich unsere Kreuzfahrt dem Ende. Zwei Tage Tokio standen noch auf dem Programm. Aufgrund des Verdi Streikes an allen deutschen Flughäfen wurden daraus drei Tage. Was soll man zu Tokio sagen. Wer schon einmal da war, kann sicherlich bestätigen, dass diese Stadt etwas ganz Besonderes ist – eine Symbiose aus Tradition und Moderne. Das Viertel Shibuya war für uns das bunteste, schrillste und hippste der 23 Bezirke der Stadt. Hier tummeln sich vor allem junge Japaner, die sich in Coffee Shops und Second Hand Läden die Zeit vertreiben. So ist das Shibuya-Viertel jedoch vor allem für eine der bekanntesten Kreuzungen der Welt bekannt: die Shibuya Kreuzung. Schaltet hier die Ampel auf Grün, bewegen sich bis tausende Menschen von einer Straßenseite auf die andere. Ob Shopping, Kunst, Natur oder Nachtleben – Tokio hält für jeden Geschmack ein ganz persönliches Abenteuer in einer der größten Städte der Welt bereit. Mit unendlich vielen Eindrücken und Erlebnissen gingen vier Wochen buntes Asien zu Ende … mit der einen oder anderen neuen Lieblingsstadt. &amp;#55357;&amp;#56841;
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      <pubDate>Sat, 12 Apr 2025 12:39:51 GMT</pubDate>
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      <title>Marokko - schöner als 1001 Nacht</title>
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            „Von Reisen in das Gebiet der Westsahara sowie in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien wird dringend abgeraten … Vermeiden Sie in Marokko, allein und abseits von Straßen zu reisen … Unternehmen Sie Trekking-Touren in den Bergregionen und Offroad-Touren in den Wüstengebieten (Zagora/Merzouga) grundsätzlich nur in einer Gruppe und mit registrierten landeskundigen Reiseführern … Im Rif-Gebirge in Nordost-Marokko wird Cannabis angebaut. In Einzelfällen kann es zu Belästigungen durch Rauschgifthändler kommen … Bereisen Sie das Rif-Gebirge nicht allein.“ 
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            Puuh, das sind auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes schon etwas abschreckende Einschätzungen zum Königreich Marokko. Nichtsdestotrotz haben wir voller Vorfreude über fünf Wochen dieses Land bereits. Um eines vorwegzunehmen: Die oben angeführten Einschätzungen können wir nicht bestätigen. Im Gegenteil: Wir haben uns zu keiner Zeit in irgendeiner Situation unwohl oder unsicher gefühlt. Vorsicht ist dennoch besser als Nachsicht.
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            Unsere Reise nach Marokko begann mit einer 52-stündigen Fährüberfahrt vom italienischen Genua nach Tanger in Nordmarokko. Detlef und ich mussten uns auf dem alten und sehr schmutzigen Dampfer mit geschmacklosem Kantinenessen oft gegenseitig motivieren. Am besten von uns Dreien hat es Leo gemacht. &amp;#55357;&amp;#56841; Angekommen im neuen modernen Fährhafen Tanger Med ging es ohne große Wartezeiten direkt durch die Grenz- und Zollkontrolle. Die erste Nacht haben wir auf dem Hafengelände verbracht, Geld gewechselt und eine marokkanische Telefonkarte besorgt. 
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            Am nächsten Tag ging es dann Richtung Rif-Gebirge – der nördlichste Punkt des Atlas-Gebirges. Die Landschaft ist grün und saftig, eine faszinierende Natur. Viele der im Rif-Gebirge lebenden Menschen sind berberische Rifkabylen, die sich bereits seit Jahrhunderten selbst versorgen, indem sie Getreide und Gemüse anbauen. Das Rif-Gebirge ist außerdem für den Anbau von Hanfpflanzen bekannt, die zu Haschisch verarbeitet werden. Marokko ist der weltweit größte Exporteur von Haschisch. Wir sind dennoch weder Drogenbanden begegnet, noch haben wir hier eine gefährliche Situation erlebt.
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            Weiter ging es dann Richtung Ifrane Nationalpark, der ein Paradies für Naturliebhaber ist und für alle, die Berberaffen in freier Wildbahn erleben möchten. Laut Schätzungen gibt es in Nordafrika rund siebentausend freilebende Berberaffen. 70 Prozent davon leben in Marokko, der Bestand ist aber gefährdet. Im Ifrane Nationalpark befindet sich außerdem eines der größten zusammenhängenden Zederngebiete der Welt. Beeindruckend ist der sehr alte Baumbestand von bis zu 700 Jahre. Der Beiname von Ifrane ist auch „die Schweiz von Marokko“. Das rührt daher, dass man hier einerseits ein sehr gemäßigtes Bergklima hat, was viele Leute zur Sommerfrische lockt und weil man hier im Winter sogar Skifahren kann.  
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      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Weiter ging es für uns dann durch das Draa-Tal, das sich über mehr als einhundert Kilometer zwischen Ouarzazate und den Toren der Marokkanischen Wüste erstreckt. Es soll die schönste Straße in Marokko und gleichzeitig die kurvigste sein. Bekannt ist es für seine alten Kasbahs, üppigen Palmenoasen und den sich schlängelnden Draa-Fluss, der dieses trockene Gebiet am Leben erhält. Ein Highlight in diesem Draa-Tal ist die Todra Schlucht - ein sehr spektakulärer Canyon. An der engsten Stelle sind die Felswände dreihundert Meter hoch und die Schlucht nur zehn Meter breit. Dazwischen zu stehen, ist wirklich beeindruckend. 
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht der komplette Teil der marokkanischen Wüste besteht aus weiten Sandmeeren mit romantischen Wüstenformationen. Etwa im Norden der Marokkanischen Wüste finden sich vorwiegend flache, wellige Geröll- und Kieswüsten, so genannte Hammada. Im Süden werden die Geröllflächen durch einzelne Sanddünen – die so genannten Ergs - unterbrochen. Zwei Orte sind für diese großen Sanddünen bekannt: Merzouga und Zagora. Wir waren in beide Erg unterwegs. Merzouga ist mittlerweile sehr touristisch. Jeder der eine Wüstensafari unternehmen oder eine Nacht in der Wüste unterm Sternehimmel verbringen möchte, fährt nach Merzouga. Bei Zagora sieht das noch etwas ruhiger aus. Uns wird der Ort Zagora dennoch immer in Erinnerung bleiben, weil wir uns hier mit unserem BULLI festgefahren haben und dank der Hilfe von Einheimischen nur einen halben Tag gebraucht haben, um uns wieder auszubuddeln. &amp;#55357;&amp;#56882;
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      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Irgendwann hatten wir genug von Kamelen und Wüstensand, der mittlerweile nicht nur in jeder Ecke unseres BULLIs zu finden war, sondern auch in den Schränken, sogar in Tassen und Gläsern. Wir hatten Sehnsucht nach Meer und Meeresfrüchten. Also ging es Richtung Atlantik. Mit der Stadt Tan Tan, die am Atlantik kurz vor der Westsahara liegt, haben wir den südlichsten Punkt unserer Marokkoreise erreicht. Geplant war, dass wir durch die Westsahara dann nach Mauretanien weiterreisen. Da wir aber in Marokko schon viel länger waren als gedacht und allein der Weg durch die Westsahara nach Mauretanien eine gute Woche hin und dann eine gute Woche zurück gedauert hätte, haben wir uns dagegen entschieden. Wir mussten nämlich spätestens Anfang Februar wieder zu Hause sein. Also hieß es für uns den Weg nach Norden Richtung Tanger anzutreten und jedes kulinarische Fleckchen an der marokkanische Atlantikküste mitzunehmen. Städten wie Marrakesch, Rabat und Casablanca haben wir natürlich auch einen kurzen Besuch abgestattet.
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            Noch eine kurze Einschätzung zur Sicherheit in Marokko: Wie bereits erwähnt, haben wir zu keiner Zeit ein ungutes Gefühl gehabt. Gefühlt sind wir zwar durch hunderte Polizei- und Militärkontrollen gefahren, aber wir wurden immer sehr freundlich und höflich durchgewunken. Nur zweimal wurden wir angehalten. Das erste Mal, weil wir zu schnell gefahren sind und umgerechnet 15 Euro Bußgeld zahlen mussten. Dann nur ein paar Kilometer weiter das zweite Mal, weil wir zu viel Bußgeld gezahlt haben und die Polizisten uns das zu viel gezahlte Geld zurückgegeben haben. Eine einzige brenzlige Situation gab es. An unserem letzten Tag in Marokko auf dem Weg zur Fähre haben drei Jugendliche versucht kurz vor dem Fährhafen auf unseren BULLI aufzuspringen. Zwei haben es kurzweise auch geschafft. Es ist zwar fast unmöglich aufgrund der Kontrollen und Polizeipräsenz unbemerkt in den Hafen zu gelangen, aber einige marokkanische Jugendliche und vor allem auch Frühlinge aus vielen afrikanischen Ländern versuchen es immer wieder, um so auf das europäische Festland zu gelangen. Die Polizei war aber auch bei diesem Vorfall in der Nähe und glücklicherweise ist nichts weiter passiert. 
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            Zurück sind wir mit der Fähre von Tanger Med in knapp einer Stunde ins spanische Algeciras übergesetzt und waren ein paar Tage in Sevilla und Umgebung unterwegs, haben dann ein paar schöne warme Tage an der portugiesischen Atlantikküste genossen. Die Weihnachtsfeiertage verbrachten wir dann in der Nähe von Bordeaux und Silvester haben wir in Mount Saint Michel gefeiert. Den Jahresauftakt verlebten wir für ein paar Tage im wunderschönen romantischen Städtchen Honfleur, bevor es dann über Belgien und die Niederlande (wer noch nicht da war, muss unbedingt auf die niederländische Insel Texel fahren) wieder Richtung Heimat ging. Es war eine Traumtour zurück und ein gebührender Abschluss für unsere Marokkoreise.
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            Fazit für Marokko: Können wir das Land empfehlen? Für eine Rundreise von mindestens drei Wochen auf jeden Fall. Vierzehn Tage Pauschalurlaub in einem Hotel vor Ort, würden diesem Land aus unserer Sicht jedoch nicht gerecht werden. Es ist so vielfältig und wunderschön, voller Kultur und kulinarischer Köstlichkeiten und seine Menschen überaus gastfreundlich. Würden wir noch einmal nach Marokko fahren? Ja, wenn wir dann durch die Westsahara nach Mauretanien reisen … &amp;#55357;&amp;#56842;
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      <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 11:28:38 GMT</pubDate>
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      <title>BULLI Tour 6 - Marokko &amp; Mauretanien</title>
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            Wir sind wieder da! Nach einem traumhaften Sommer mit Lieblingsmenschen, Freunden und Bekannten zu Hause sowie einen Abstecher in die Schweiz, unserer Golfchallenge in Südtirol, einen traumhaften Ausflug an die Ostsee und einen wunderbaren Besuch bei Freunden auf Mallorca, sind wir seit heute mit unserem BULLI wieder auf großer Tour. Alles ist gepackt, und wir platzen vor Vorfreude. Unser Hund Leo ist wie immer auch dabei. 
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            Dieses Mal ist unser Ziel Marokko und Mauretanien. Ja, unser heiß geliebter BULLI wird erstmals einen neuen Kontinent bereisen. Geplant ist, dass wir in den kommenden Tagen über MAN in Tuttlingen fahren (ein Rückruf muss noch bearbeitet werden und wir brauchen ein kleines System Update), danach über Biberach an der Riss noch einen lieben Freund besuchen werden, bevor es dann über die Schweiz ins italienische Genua geht. Von dort werden wir am 9. November mit der Fähre in 52 Stunden nach Tanger in Marokko rübersetzen und dann geht es quer zu den schönsten Orten Nordafrikas. Zum Jahreswechsel wollen wir uns wieder auf den Rückweg machen. Durch Spanien und Portugal zurück, haben wir uns da bereits einige tolle Offroad Touren für unseren BULLI herausgesucht. Wir sind gespannt, was uns in den nächsten Wochen und Monaten alles erwarten wird. Auf jeden Fall freuen wir uns, wenn ihr uns wieder ein Stückchen auf unserem neuen Abenteuer begleiten möchtet. &amp;#55357;&amp;#56832;
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      <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 19:26:25 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Ein spektakulärer Roadtrip durch die Schweiz</title>
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           Was macht man, wenn man gerade von einer großen Tour zurück ist, der BULLI ausgeräumt, geschniegelt und gestriegelt in seiner Garage steht und im Kalender die nächsten Tage keine allzu wichtigen Termine stehen? Wir haben unsere Bucket List durchgeschaut, spontan den Koffer gepackt, den Sportflitzer vollgetankt und sind endlich die berühmte und traumhafte Grand Tour of Switzerland entlanggefahren.
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           Los ging es an einem Donnerstag als ein großes Wettertief über halb Deutschland hing und es nicht nur überall grau und nass war, sondern weite Teile Deutschlands auch unter Hochwasser standen. Unseren ersten Stopp haben wir für zwei Tage am schönen Tegernsee eingelegt. Gefreut hatten wir uns auf gemütliche Biergärten, Spaziergänge und Schaufenster bummeln. Bekommen haben wir zwei richtig tolle Regentage mit Hagel, Donner und Blitz. Da wir uns aber ein Wellnesshotel ausgesucht hatten, haben wir dann halt mit fast allen anderen Hotelgästen viel Zeit im SPA verbracht, dafür abends aber ganz romantisch umso leckerer gegessen und getrunken.
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           Übers Dreiländereck ging es dann zu den Schweizern. Unsere erste Station war das berühmte Davos – ein eher gewöhnungsbedürftiges Städtchen mit absurden Immobilien- und Hotelpreisen. Wenn sich hier im Januar die „Elite“ aus Weltpolitik und Weltwirtschaft trifft und man hier eine Zweizimmerwohnung hat, kann man diese für eine Woche für bis zu 30.000 Euro vermieten. Das nenne ich mal Traumrenditen. Die Davoser selbst finden das gar nicht so amüsant, erschwert es doch erheblich die eigene Wohnungs- und Haussuche. Nichtsdestotrotz war es mal ganz interessant zu sehen, wie die „Elite“ in dieser Woche dann immer so tagt. Die eine oder andere Geschichte über die großen Staatspolitiker haben wir natürlich auch zu hören bekommen. Sofern diese wahr sind, wären sie jedoch nicht unbedingt etwas für diesen Blog. &amp;#55357;&amp;#56841;
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           Über die Schweizer Pässe mit viel Schnee und Regen ging es dann an St. Moritz vorbei nach Lugano. Endlich hielt der Sommer Einzug bei 25 Grad und strahlender Sonne. Grand Tour heißt für uns auch Grand Hotels und Grand Restaurants – sozusagen das volle Programm. Was wir aber im Vorfeld schon befürchtet hatten: „Grand“ muss auch nicht immer „gut“ heißen. Alles in allem hatten wir aber auf unserer Tour meist ganz zauberhafte Hotels. Von unserem Hotel in Lugano hatten wir einen traumhaften Blick über den Luganer See. Ein Bild, an dem man sich mit einem kühlen Getränk in der Hand kaum sattsehen konnte. Die Altstadt von Lugano ist nett, kommt jedoch an die kleinen, romantischen Städtchen rund um den Genfer See unserer Meinung nach nicht heran. Beeindruckend in Lugano war jedoch die Kirche Santa Maria von den Engeln. Sie birgt das berühmteste Renaissancebild der Schweiz. Bei dem Meisterwerk des Italieners Bernardino Luini, einem Schüler Leonardo da Vincis, handelt es sich um ein sehr figurenreiches Freskengemälde von der Passion und der Kreuzigung Christi.
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            Durch eine faszinierend malerisch schöne Landschaft ging es dann für uns an den Genfer See mit einem ganz besonderen Highlight: Eine Bootstour über den Genfer See mit einem Original Riva Boot aus dem Jahr 1965 – ein Traum, der ebenfalls schon sehr lange auf unserer Bucket List stand. Es war ein traumhafter und unbeschreiblich schöner Tag mit einem unvergesslichen Erlebnis. Wer am Genfer See ist, sollte auch unbedingt das kleine Städtchen Vevey mit seinen verträumten Gassen und romantischen Restaurants besuchen. Vom Genfer See aus ging es weiter Richtung Basel. Nicht nur, dass wir dann doch etwas früher als geplant zu Hause sein mussten, es waren für Süddeutschland auch wieder heftige Regenfälle vorhergesagt. Von daher sind wir Richtung Heimat gefahren mit zwei noch sehr schönen Stopps an der Deutschen Weinstraße und zuletzt im schönen Quedlinburg. Ein Ort, an dem wir auch noch nie waren und den wir sehr empfehlen können.   
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      <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 12:42:35 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Mit dem BULLI einmal um die Welt</title>
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben es geschafft! Irgendwann im April 2024 irgendwo auf einer traumhaften Landstraße im Norden Rumäniens haben wir mit unserem BULLI einmal die Welt umrundet – seinerzeit waren es 40.000 Kilometer durch 22 Länder in 424 Tagen. Insgesamt haben wir in den vergangenen zwei Jahren – seitdem wir unseren BULLI haben – bislang 43.200 Kilometer durch 25 Länder in 446 Tagen zurückgelegt. Wir haben traumhafte Momente erleben dürfen, waren an einzigartigen Orten und sind mittlerweile auch Pannenerprobt. &amp;#55357;&amp;#56841; Wir können jetzt guten Gewissens sagen, dass wir unseren BULLI eingefahren haben und mit ihm mittlerweile bestens vertraut sind.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit insgesamt 25 Ländern haben wir Europa mit unserem BULLI weitestgehend bereist. Deshalb soll es mit unserer gemütlichen, fahrenden Zwei-Zimmer-Wohnung zu neuen Abenteuern aufgehen. Im Herbst 2024 werden wir mit unserem BULLI mit Marokko einen neuen Kontinent bereisen. Aufregend geht es dann hoffentlich im Frühjahr 2025 weiter. Geplant ist, dass wir unseren BULLI nach Namibia verschiffen. Auf unserer Reiseroute stehen dann Namibia, Südafrika, Lesotho, Swasiland und Botswana.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn alles klappt, soll es im Jahr 2026 mit unserem BULLI über den großen Teich gehen. Kanada, USA und Südamerika warten entdeckt zu werden. Bleibt noch Asien, das wir dann hoffentlich danach mit unserem BULLI bereisen können. Weiter wollen wir dann erst einmal nicht mehr in die Planung gehen. &amp;#55357;&amp;#56841; Bis dahin gibt es ja auch genug zu tun, zu erleben und zu entdecken. Wir freuen uns drauf und werden euch wie immer auf dem Laufenden halten.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle möchten wir die Gelegenheit nutzen und einmal ein riesengroßes Dankeschön an alle Lieblingsmenschen, Freunde und Bekannte senden, die uns auf unseren Touren regelmäßig begleiten und uns auch in der Ferne so nah sind. Auch wenn wir oft länger weg sind, gebt ihr uns immer das schöne Gefühl, nicht Heimweh haben zu müssen. Danke! &amp;#55357;&amp;#56842;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           BISLANG BEREISTE LÄNDER MIT UNSEREM BULLI:
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           DEUTSCHLAND - ÖSTERREICH - SCHWEIZ - FRANKREICH - SPANIEN - PORTUGAL - ITALIEN - DÄNEMARK - NORWEGEN - SCHWEDEN - FINNLAND - ESTLAND - LETTLAND - LITAUEN - POLEN - SLOWENIEN -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           KROATIEN - MONTENEGRO - ALBANIEN - GRIECHENLAND - BULGARIEN - RUMÄNIEN - UNGARN -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           SLOWAKEI - TSCHECHIEN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/26c10b45149a40a2b988ffcf842ec617/dms3rep/multi/L%C3%83-nder+BULLI.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sat, 08 Jun 2024 09:28:48 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>In Tschechien waren wir auch</title>
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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           Naja, so eine Überschrift kann alles und nichts bedeutet. In unserem Fall ist es eher das NICHTS, denn Tschechien haben wir fast ausschließlich auf der Autobahn erleben dürfen. Tschechien gehört neben Polen und Rumänien zu den europäischen Ländern mit dem höchsten Anstieg des Güterverkehrs auf Autobahnen. Um diesen Verkehr auch schnell über Autobahnen durchs Land zu leiten, gibt es auf den Land- und Nebenstraßen fast ausschließlich eine Gewichts- und Höhenbegrenzung. Da kamen wir mit unserem BULLI meist nie durch. Hinzu kam, dass das Wetter einfach nur zum Abgewöhnen war und es tagelang geregnet hat. Damit war die Luft bei uns raus. Prag und Marienbad können wir auch mit einem etwas kleineren und schnelleren Auto bereisen. &amp;#55357;&amp;#56841; Also haben wir beschlossen auf dem schnellsten Weg in Richtung Heimat zu fahren. Das waren dann rund 700 Kilometer in drei Tagen durch Tschechien. In Bayern angekommen, hielt spontan der Sommer Einzug und wir haben noch einige entspannte Tage auf einem sehr schönen Wohnmobilstellplatz direkt im Bayerischen Wald verbracht.
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           So ging dann Mitte Mai nach über drei Monaten auch langsam unsere bereits fünfte Tour mit unserem BULLI zu Ende. Es war eine sehr schöne, aufregende und spannende Zeit durch Griechenland und den Balkan. Am meisten beeindruckt und sehr positiv überrascht haben uns Slowenien, Albanien, Bulgarien und die Slowakei – wunderbare Länder mit sehr gastfreundlichen Menschen, wie wir es so nicht erwartet hätten.
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           Die nächste Tour mit unserem BULLI ist natürlich schon in Planung. Im Herbst 2024 soll es entlang der Atlantikküste durch Frankreich, Offroad durch Spanien und Portugal gehen und unser BULLI wird dann weiter mit Marokko zum ersten Mal einen neuen Kontinent befahren. Die Vorfreude ist riesig! &amp;#55357;&amp;#56842;
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      <pubDate>Thu, 30 May 2024 13:33:45 GMT</pubDate>
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      <title>Die Slowakei - ein Naturparadies</title>
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            Warum geht es zum Skifahren oder auch zum Wandern meist nach Österreich, Italien oder in die Schweiz und nicht vielleicht einmal in die Slowakei? Diese Frage haben wir uns oft während unserer Reise durch das kleine Land gestellt. Eine Antwort darauf haben wir nicht wirklich finden können. Viele von uns – so auch wir zuvor – können sich kaum etwas unter der Slowakei vorstellen – vielleicht noch die Hauptstadt Bratislava und die Hohe Tatra. Dabei hat das Land, das nur etwas größer ist als Niedersachsen und rund zwei Millionen Einwohner hat, durchaus einiges zu bieten.
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            Landschaftlich ist die Slowakei ein malerisches Naturparadies. Es gibt atemberaubende Berge, tiefe Täler, geheimnisvolle Schluchten und glasklare Seen. In den unzähligen Heilquellen des Landes soll sogar die Kaiserin Sissi gebadet haben. Es ist eine unglaubliche Buntheit und Vielfalt auf solch einem kleinen Gebiet. Neun Nationalparks gibt es im Land. Der bekannteste ist die Hohe Tatra, an der polnischen Grenze liegend. Weniger bekannt, aber nicht weniger lohnend, sind die anderen acht. Skifahren in den Winterferien oder Wandern im Hochsommer können jedoch eine kleine Herausforderung sein, denn auch die meisten Slowaken verbringen ihren Urlaub gerne im eigenen Land. Außerhalb der Ferien und in der Nebensaison sagten uns die Einheimischen wäre die Slowakei jedoch ein wahres Ski- und Wanderparadies. Auch hat sich in der Hotellerie in den vergangenen Jahren einiges getan. Vom einfachen Apartment bis zum Wellnesshotel ist zu sehr moderaten Preisen alles buchbar.
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           Auf unserer Reise durch die Slowakei sind wir die Route 66 entlanggefahren. Sie beginnt im Süden des Landes und führt über 250 Kilometern einmal quer durch das Land bis zur Hohen Tatra im Norden. Was kaum jemand weiß: Im Süden der Slowakei bildet die Donau ein in Europa einmaliges Binnendelta. Es ist 3.800 Quadratkilometer groß und voll einzigartiger Flora und Fauna. Die Hohe Tatra ist das kleinste Hochgebirge der Welt. Nur 17 Kilometer breit und 26 Kilometer lang ist das Massiv. Eigentlich handelt es sich bei der Hohen Tatra um mehrere „Tatras“. 25 Gipfel liegen über 2.500 Metern, die höchsten Spitzen auf über 2.600 Metern. Die Grenze zu Polen verläuft teilweise über den Hauptkamm.
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           Kulturinteressierte werden in der Slowakei ebenfalls nicht enttäuscht. Besonders beeindruckend sind die vielen Burgen und Schlösser, die das Land zu bieten hat. Darüber hinaus gibt es eine reiche Geschichte zu entdecken, die bis in die Keltenzeit zurückreicht. Mehr als 200 Burgen und Schlösser und doppelt so viele Kastelle gibt es in dem kleinen Land. Die Stadt Levoca gilt als eine der schönsten historischen Städte in der Slowakei und sie versprüht bis heute einen einzigartigen mittelalterlichen Charme. Und hier haben wir auch ein Burgen-Highlight des Landes bestaunen dürfen: Die riesige Ruine der Zipser Burg – die Reste der größten Burg der Slowakei und als UNESCO Weltkulturerbe gelistet. Die Ruine thront mächtig auf einem Felsen über der Stadt inmitten von traumhafter Natur.  
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           Nicht nur für Natur- und Kulturbegeisterte ist die Slowakei eine erstklassige Wahl. Für Feinschmecker gibt es ebenfalls eine Menge zu entdecken, wie zum Beispiel hervorragende Weine und Craft-Biere. Das typische Nationalgericht sind übrigens Spätzle mit Brimsen (Schafskäse) und Speck. Sie sind für die Slowaken wie für Japaner Sushi oder Italiener die Pizza. Die Preise im Restaurant sind im Vergleich zu Deutschland sehr günstig. Für zwei Vorspeisen, zwei Hauptspeisen und jeweils zwei Bier haben wir im Durschnitt 30 Euro gezahlt. Unsere Reise durch die Slowakei war für uns sehr beeindruckend. Das kleine Land ist noch ein echter Geheimtipp für all diejenigen, die einmal abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs sein möchten. Ob man nun die atemberaubende Natur erkunden, die reiche Geschichte und Kultur des Landes entdecken oder auf Feinschmeckertour gehen möchte - in diesem wundervollen Land ist garantiert für jeden etwas dabei.
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      <pubDate>Thu, 30 May 2024 09:24:11 GMT</pubDate>
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      <title>Ungarn und die größte Badewanne Europas</title>
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           Ungarn sollte bei jedem auch einmal auf der Urlaubsliste stehen. Das Land ist nicht nur bekannt für seine reiche Kultur, historischen Städte und atemberaubenden Landschaften. Es bietet zudem eine einzigartige Mischung aus Geschichte und Moderne. Mit seinen charmanten Städten, malerischen Landschaften und berühmten Thermalbädern ist Ungarn unserer Meinung nach ein tolles Reiseziel zu jeder Jahreszeit. 
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           Für uns ging es direkt nach der Grenze in die berühmteste Weinregion des Landes rund um die romantischen Städte Eger und Tokaj. Bereits mit den Römern hielt der Weinbau in dieser Region Einzug. So wird das Landschaftsbild seit der Antike vielerorts unter anderem von zahlreichen Rebbergen geprägt. Kultur- und Architekturliebhaber kommen in beiden Städten mit üppigen Palästen und Schlössern ebenfalls bestens auf ihre Kosten. Kulinarisch hat die Region auch einiges zu bieten. Die ungarische Küche ist recht vielfältig und verbindet traditionelle und moderne Gerichte. Sie ist berühmt für die Verwendung von Paprika, schwarzem Pfeffer, Zwiebeln und Knoblauch. Das Nationalgericht ist Gulasch, ein deftiger Eintopf mit zartem Fleisch, Gemüse und aromatischen Gewürzen. Wer Süßes liebt, sollten Sie sich in Ungarn auf keinen Fall den Dobos-Kuchen entgehen lassen, einen Biskuitkuchen mit Schokoladenbuttercreme, der mit kristallisiertem Karamell überzogen und an den Rändern mit Nüssen versehen ist. Apropos Süßspeisen: In den ungarischen Weinregionen, insbesondere in Tokaj, werden seit Jahrhunderten auch hervorragende Dessertweine hergestellt, die internationale Anerkennung genießen.   
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            Nach viel Wein und gutem Essen ging es für uns weiter zum nächsten Highlight: Der Balaton, in Deutschland auch oft "Plattensee" genannt, ist Europas größter Binnensee. Er ist knapp 80 Kilometer lang und bis zwölf Kilometer breit. Die geringe Tiefe des Balatons – im Durchschnitt nur drei Meter – garantiert sehr angenehm warme Wassertemperaturen. In manchen Jahren ist das Wasser bereits im Mai 22 Grad warm. Im Sommer kann die Temperatur auf über 30 Grad steigen – sozusagen fast Badewannentemperatur. Dann herrscht am Balaton aber auch sehr reges Treiben. Von daher waren wir froh, dass wir in der Vorsaison hier waren. An vielen Ecken wurde bereits fleißig gearbeitet und alles für den Sommer wieder hübsch gemacht. Auch zahlreiche Hotels und Apartments werden neu gebaut und Campingplätze modernisiert. Während das Südufer des Balatons sehr auf Massentourismus ausgelegt ist, erlebt man auf der Nordseite – die man mit der Fähre vom Südufer aus bequem in zehn Minuten erreichen kann – eher eine entspanntere und unserer Meinung nach auch landschaftlich faszinierendere Seite. Eine der schönsten Städte des Balatons war für uns das an der Nordwestseite gelegene Städtchen Keszthely. Berühmt ist es vor allem wegen seines Schlosses. Das Festetic Schloss ist nämlich eines der größten und prachtvollsten Barockschlösser Ungarns. Hier werden in den Sommermonaten regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen angeboten. Das Schloss kann man auf eigene Faust oder in einer Führung erkunden. Sehenswert ist auch der Schlosspark, angeblich eine der schönsten Parkanlagen am Balaton. Aber auch die schöne Innenstadt von Keszthely mit ihren zahlreichen Geschäften und vor allem Kaffees und Restaurants laden zum Verweilen ein. Nur beim Bezahlen ist etwas Kopfrechnen gefragt. Obwohl Ungarn zur Europäischen Union gehört, ist das Zahlungsmittel der Forint - und ein Euro sind 400 Forint.
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            So richtig kulinarisch ausleben wollten wir uns mehrere Tage im schönen Budapest. Das eine oder andere Restaurant hatten wir auch schon gebucht. Doch dann kamen die Stellplatzsuche und der Verkehr in dieser Millionenmetropole einfach dazwischen. Wir hatten uns im Vorfeld bereits Stellplätze für unseren BULLI ausgesucht. Einfach so in der Stadt mit einem Wohnmobil zu parken, ist verboten. Generell ist es in der Stadt nicht ganz so einfach mit Wohnmobilen und schon gar nicht mit 20 Tonnen und elf Meter Länge etwas zu finden. Vieles ist auf 7,5 Tonnen und eine Höhe von 3,80 m beschränkt. Alle ausgesuchten Stellplätze erwiesen sich dann zudem als Reinfall. Entweder waren sie geschlossen, ausgebucht oder es befand sich jetzt eine Baustelle auf dem Grundstück. Was sollen wir sagen: Es war die herausforderndste Stellplatzsuche, die wir je in einer Großstadt hatten. Über vier Stunden sollte es dauern, bis wir endlich einen Weg wieder herausgefunden hatten. Unsere drei Navigationssysteme waren komplett überfordert und unsere Nerven lagen am Boden. An einer Tankstelle außerhalb von Budapest hatten wir kurz überlegt, ob wir mit einem Taxi nochmal reinfahren, aber wir hatten irgendwie genug und beschlossen weiterzufahren. Also ging es weiter ins kleine Städtchen Tata. Die „Wasserstadt“ Tata war im 17. und 18. Jahrhundert eine schmucke Residenzstadt mit Wasserburg und Schloss, geprägt von der Adelsfamilie Esterházy. Angesiedelt wurden damals auch viele Deutsche, sogenannte Donauschwaben. In der Mitte des Städtchens liegt der große Öreg-See. Es gibt im Ort und in der Umgebung weitere Seen, viele Quellen, Wiesen und Hügel – schön zum Baden und für Wanderungen. Die Stellplatzsuche erwies sich hier auch etwas einfacher. &amp;#55357;&amp;#56842;
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           Die letzten beiden Nächte in Ungarn hatten wir ein schönes Plätzchen direkt an der Donauschleife und konnten uns bestens auf das nächste Reiseabenteuer Slowakei vorbereiten. Unser Fazit zu Ungarn: Es ist ein sehr schönes Land, das uns sehr beeindruckt hat und wir jederzeit noch einmal bereisen würden. Die Städtereise nach Budapest ist auf jeden Fall in Planung. &amp;#55357;&amp;#56841;
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      <pubDate>Tue, 21 May 2024 14:00:31 GMT</pubDate>
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      <title>Rumäniens geheimnisvolles Transsilvanien</title>
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            Von Bulgarien ging es direkt entlang der Schwarzmeerküste über die Grenze nach Rumänien. Der Grenzübergang gestaltete sich dieses Mal etwas komplizierter als sonst. In Bulgarien mussten wir noch einige Zeit an der Grenze auf die Ausreise warten, weil die Zollbeamten der Meinung waren, dass wir zu wenig Maut gezahlt hätten. Irgendwann haben sie dann aber verstanden, dass wir ein Wohnmobil und kein gewerblicher LKW sind. Generell können wir sagen, dass das Mautsystem in Europa noch sehr uneinheitlich und teilweise für schwerere Wohnmobile recht kompliziert ist. Bei der Einreise nach Rumänien dachten dann die dortigen Grenzbeamten, dass wir ein NATO-Fahrzeug wären und was wir denn transportieren würden. Das war auch für uns eine neue Erfahrung. &amp;#55357;&amp;#56842; Nachdem sie alles inspiziert hatten und dann doch von unserem BULLI sehr begeistert waren, konnten wir endlich nach einem sehr langen Vormittag an der Grenze unsere Reise durch Rumänien beginnen.   
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           Bis auf das Donaudelta, an das wir aufgrund der Größe und des Gewichts unseres BULLIs nur begrenzt herankamen und welches man auch nur per Boot erkunden kann, sind wir die ersten drei Tage durch ein und dieselbe Landschaft und teilweise auch Ortschaften gefahren. Es ging links und rechts nur an Landwirtschaftsflächen vorbei. Was sicherlich die Wenigsten wissen: In Rumänien bewirtschaften die Landwirte knapp neun Millionen Hektar Ackerland und bauen dort etwa 70 Prozent Getreide - hauptsächlich Mais und Weichweizen - an. Die rumänische Landwirtschaft ist der größte Maisexporteur aus der Europäischen Union. Rund zwei Drittel der Maislieferungen aus der EU kommen aus Rumänien. Generell hat sich der Agrarmarkt in Rumänien in den vergangenen Jahrzehnten sehr stark geändert. Der Großteil der Flächen gehört jetzt ausländischen Investoren, allen voran Hedgefonds aus den USA und Westeuropa, aber auch Chinesen entdecken den Markt zunehmend für sich. Für uns war erschreckend, dass in den rumänischen Städten und Dörfern das Angebot an Supermärkten und Einkaufsläden meist nur auf große Ketten beschränkt ist. Das heißt, in jedem Ort sind wir entweder an Lidl, Penny oder Kaufland vorbeigefahren und das mehrmals. Und wer denkt, dass in den Supermarktregalen dann das regionale Obst und Gemüse liegt, der wird enttäuscht. Die Tomaten kommen aus Spanien, die Gurken aus Holland und die Kartoffeln aus Polen. Die Preise sind trotz der langen Lieferkette immer noch günstiger als die vom Bauern auf dem Markt. Irgendwie ist das eine verrückte Welt. Übrigens haben wir noch nie so viele freilaufende Fasane gesehen wie in Rumänien.
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           Eine ganz andere Welt waren für uns die Schlammvulkane von Berca – ungefähr 130 Kilometer nördlich von Bukarest. Die 30 Quadratkilometer große Kraterlandschaft ist seit dem Jahr 1924 ein Naturschutzgebiet. Fast die Hälfte aller Schlammvulkane weltweit befinden sich in Aserbaidschan. Es gibt noch welche in Bulgarien, Italien und in der Ukraine. Aber die größten Schlammvulkane Europas kann man in Rumänien bestaunen. Und das Beste: Sie sind am aktivsten und eruptieren alle paar Minuten. Schlammvulkane werden zwischen drei und acht Meter hoch und spucken statt heißer Lava kalten Schlamm. Sie entstehen durch kleine Gaseruptionen unter der Erde. Aus einer Tiefe bis zu 3000 Metern befördern diese Eruptionen eine Mischung aus Tonböden und Grundwasser zutage. Uns kam es bei der Wanderung durch die Schlammvulkane von Berca vor, als wenn wir auf einem anderen Planeten wären.
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           Mit diesen Eindrücken ging es dann für uns in ein anderes – weiter sehr faszinierendes Rumänien. Transsilvanien stand als nächstes auf unserer Entdeckungstour. Die bekannte Region im Nordwesten Rumäniens ist etwa so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen und wird auch Siebenbürgen genannt. Transsilvanien ist mit dem sonstigen Rumänien kaum zu vergleichen. Es hat aber weitaus mehr zu bieten als den Vampir-Fürsten Dracula. Wir waren vor allem von den Bergen, den endlosen Laubwäldern, saftigen Weiden und Wildblumenwiesen beeindruckt. Die Reise durch Transsilvanien, das oft als "die letzte wirklich mittelalterliche Landschaft in Europa" beschrieben wird, fühlt sich an, als ob man die Zeit um einhundert Jahre zurückdreht. Pferdekarren holpern noch über Feldwege, während Hirten ihre Herden hüten und Dorfbewohner im Sonnenschein Heu wenden oder im Schatten des Ziehbrunnens ruhen. Am Abend sitzen alte Frauen vor ihren Häusern und spinnen Wolle mit der Handspindel, während die Männer rauchend Karten spielen. Eine vielerorts noch ganz andere, sehr schöne und entschleunigende Welt. Als Top-Sehenswürdigkeit in Siebenbürgen gilt das Schloss Bran. An diesem Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert führt kein Weg vorbei, da es die damalige Residenz von Graf Dracula sein soll. Bereits der Weg zum Schloss war für uns sehr beeindruckend, denn er führt über eine kurvenreiche Straße hinauf zur Burg, die auf dem Felsen Dietrichstein erbaut wurde. Unseren BULLI haben wir auf einen Parkplatz abgestellt und sind dann in der Abendsonne zu Fuß durch ein Waldstück bis hinauf zur Burg gegangen. Im Inneren erwarteten uns keine übernatürlichen Wesen und Fledermäuse, aber eine sehr interessante Führung mit vielen Informationen. Auf unserer Erkundungstour durch Transsilvanien stand auch das bekannte Schloss Peles. Das einstige Königsschloss erhebt sich über dem Bergdorf Sinaia und besitzt eine so märchenhafte Gestalt, dass es offiziell als Konkurrenz zu Neuschwanstein gilt. Es wurde im 19. Jahrhundert für König Carol I. errichtet und nach dem Bergfluss Peleş benannt. Heute befindet sich in dem Schloss ein Museum mit beeindruckenden Gemäldesammlungen, Skulpturen, antiken Möbeln und Teppichen und vielen anderen kostbaren Gegenständen aus der damaligen Zeit.
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           Höhepunkt unserer Reise durch Transsilvanien war jedoch die Stadt Sibiu – oder auch Hermannstadt genannt. Nicht nur, dass wir in Vorfreude waren, unseren lieben alten Bekannten Lennart hier zu treffen, der vor ein paar Jahren von Deutschland nach Hermannstadt ausgewandert ist, die Stadt an sich hat uns vom ersten Augenblick an sehr beeindruckt. Die einst von den Sachsen „Hermannstadt“ getaufte Stadt war 2007 sogar Kulturhauptstadt Europas und begeistert mit ihrer Geschichte und den prachtvollen Bauten. In der Altstadt gibt es mehrere wunderbare Kirchen, Barockbauten sowie Marktplätze und ganz tolle Restaurants und Bars, die wir zusammen mit Lennart auch ausgiebig getestet haben. &amp;#55357;&amp;#56841; Lennart hat uns auch das Astra-Museum gezeigt - ein Freilichtmuseum auf 42 Hektar rund um die Vergangenheit der sächsischen Siedler. Etwa zehn Kilometer kann man hier durch die Geschichte der Einwanderer spazieren, unter anderem auch an einem See samt Wassermühle vorbei. Für Freunde der Sagenwelt empfiehlt sich ein Gang über die Lügenbrücke. Sie wurde 1860 erbaut, besteht über eine Länge von elf Metern aus Gusseisen und soll angeblich beben, wenn darauf gelogen wird. Dank unseres Tourguides Lennart haben wir Hermannstadt aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen dürfen. Danke, lieber Lennart! Wir werden auf jeden Fall auch ohne BULLI wiederkommen. &amp;#55357;&amp;#56842;
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           Von Transsilvanien ging es dann wieder langsam Richtung Norden mit einem kurzen Abstecher entlang der Transfogaraschen Hochstraße – ein Traum und Muss für jeden begeisterten Motorradfahrer. Leider war die Bergstraße, die eine Höhe von über zweitausend Metern erreicht, in großen Teilen witterungsbedingt noch gesperrt. Kein Problem – so ging es für uns dann doch etwas früher als gedacht ins nächste Land: Ungarn wir kommen! 
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      <pubDate>Mon, 13 May 2024 15:28:55 GMT</pubDate>
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      <title>Bulgarien - das schönste Land der Welt</title>
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            Oft wissen wir schon kurz nach der Grenze, ob uns ein Land gefällt oder nicht. Bei Bulgarien hatten wir im Vorfeld keine Vorstellungen oder Erwartungen. Umso positiver überrascht und euphorisch waren wir bereits auf den ersten Kilometern.
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           Über die meisten europäischen Länder weiß man einiges oder besucht sie auch oft im Urlaub. Nicht so bei Bulgarien. Obwohl das Land bereits seit 2007 Mitglied der Europäischen Union ist, ist es für viele immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte – so war es auch bei uns. Dabei ist Bulgarien eines der ältesten Länder Europas. Das Land versteckt römische Theater und thrakische Schätze. Neben kulturellen Schätzen überrascht Bulgarien aber auch mit gutem Essen und einer faszinierenden und vielseitigen Natur auf kleinem Raum – Berglandschaften, lange Strände, Sandpyramiden, Höhlen, Rosentäler sowie Lavendelfelder, glasklare Seen und atemberaubende Schluchten. Sehr oft ist es daher verständlich, dass die Einheimischen sagen, sie würden im schönsten Land der Welt wohnen. Das Beste für uns waren allerdings die Menschen – voller Herzlichkeit, Gastfreundschaft und Gelassenheit.
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           Unser erstes Ziel waren die Sandsteinpyramiden von Melnik. Die bis zu einhundert Meter hohen Pyramiden bestehen aus grau-weißem Sand und Lehmbeimischungen und sind durch Erosion im Karst entstanden. Sie sind immer noch im Entstehen begriffen und ihr Erscheinungsbild und ihre Form ändert sich allmählich, wobei Wasser, Wind, Hitze und Kälte eine wichtige Rolle spielen. Rund um die kleine, sehr sehenswerte Stadt Melnik gibt es einige sehr schöne Weingüter mit durchaus sehr passablen Rotweinen.
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           Von Melnik aus ging es weiter in nördliche Richtung zum Rila Kloster. Seit 1983 gehört es zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das im 10. Jahrhundert gegründete Rila-Kloster ist die größte und bekannteste orthodoxe Klosteranlage Bulgariens. Seine Architektur gilt als Meisterwerk des bulgarischen Wiedergeburtsstils, der für das frühe 19. Jahrhundert typisch ist. Die Art und Weise, wie die Wände mit Bögen und Farben aufgebaut sind, und die vorwiegende Verwendung von Stein und Holz ist eine einzigartige Kombination aus traditioneller Bauweise und dem Einfluss vor allem aus Westeuropa.
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           Vom Rila Kloster ging es dann für uns einmal quer durch Bulgarien bis ans Schwarze Meer, vorbei an einer atemberaubenden Landschaft. Besonders beeindruckt haben uns die riesigen Lavendelfelder. Was kaum einer weiß: Bulgarien ist mittlerweile der größte Hersteller und Exporteur von Lavendel weltweit. Zusammen mit Frankreich beherrscht Bulgarien zwei Drittel des gesamten europäischen Lavendel-Exports. Die Lavendelfelder ziehen sich bis in den Nordosten Bulgariens – flaches und leicht hügliges Land mit gelben Sonnenblumen- und Weizenfeldern im Sommer, die sich mit grünen Wein- und lila Lavendelfeldern abwechseln und im Osten auf das blaue beziehungsweise Schwarze Meer treffen – es ist ein Traum. Im Vergleich zum Mittelmeer oder auch dem Atlantik und Pazifik ist das Schwarze Meer sehr salzarm und es ist hier sehr selten stürmisch. Einmal konnten wir sogar Delfine beobachten, die im Schwarzen Meer sehr häufig vorkommen.
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           Weiter ging es für uns über Burgas und den Goldstrand von Varna Richtung Norden zu den Tjulenovo Cliffs, eine bizarre und wunderschöne Felslandschaft mit zahlreichen Höhlen. Hier im Norden Bulgarien verändert sich die Landschaft nochmals und erinnert mit Leuchttürmen und saftigen Wiesen und Feldern an unsere Nord- und Ostseeküste, nur dass hier in Bulgarien die Menschen noch etwas ruhiger und gelassener durch den Tag gehen.
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            Unser Fazit für Bulgarien: Ob es das schönste Land der Welt ist, können wir nicht sagen. Wir haben zu diesem Zeitpunkt erst 61 Länder auf unserem Erdball besucht. Was wir aber sagen können, Bulgarien gehört aus unserer Sicht nicht nur zu den schöneren Ländern, sondern auch zu denen, die uns am meisten positiv überrascht haben. Auch wenn viele Häuser noch zerfallen sind oder generell eine statische Überarbeitung benötigten, die Menschen auf dem Lande noch mit Pferdewagen unterwegs sind, ist Bulgarien ein sehr liebenswertes, freundliches und vor allem auch sehr sauberes Land. Es gibt einzigartige Naturlandschaften für alle möglichen Outdooraktivitäten, mittlerweile auch traumhafte Golfplätze und viele kulinarische Hotspots haben sich in den vergangenen Jahren ebenfalls beeindruckend entwickelt. Bulgarien – ein Land, das unserer Meinung nach bei jedem einmal auf der Urlaubsliste stehen sollte. &amp;#55357;&amp;#56842;
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      <pubDate>Thu, 02 May 2024 10:52:25 GMT</pubDate>
      <author>183:915698220 (Sandra Heitzmann)</author>
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      <title>Karibikflair in Griechenland</title>
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           Endlos lange Sandstrände, türkisfarbenes Meer und ein strahlend blauer Himmel - da denkt jeder von uns an die Karibik oder Malediven. So weit muss man aber gar nicht reisen. Griechenland bietet mit seinen rund 16.000 Kilometern Meeresküste und über 6.000 Inseln nicht nur viele sehenswerte Orte, sondern auch unzählige atemberaubende Strände.
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           Über drei Wochen waren wir in Griechenland unterwegs und standen mit unserem BULLI fast jede Nacht einsam an einem Strand mit unglaublichen Sonnenuntergängen. An Griechenland hatten wir gar keine großen Erwartungen, außer täglich Fisch oder Souvlaki essen mit einem leckeren griechischen Salat, etwas Retsina dazu und natürlich den obligatorischen Ouzu … und wenn es geht, das alles natürlich vor einer atemberaubenden Meereskulisse. Was sollen wir sagen? Enttäuscht wurden wir nicht … und das im März.
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           Von Albanien aus ging es erst einmal direkt in die Vikos Schlucht im Pindos Gebirge im Norden Griechenlands. Die Vikos Schlucht erstreckt sich über zehn Kilometer und gilt als tiefste Schlucht der Welt. Auf abenteuerlichen Wanderrouten haben wir hier spektakuläre Aussichten genießen dürfen und eine ganz neue wilde Seite Griechenlands kennengelernt.
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            Vom Pindos Gebirge ging es dann weiter entlang der Küste nach Süden. Einen längeren Stopp haben wir auf der Insel Lefkades eingelegt. Lange, einsame Strände und viele kleine Tavernen haben bei uns sehr schnell Sommerfeeling aufkommen lassen. Die berühmte Insel Zakynthos mit dem legendären Schiffswrack am Strand wollten wir auch besuchen. Was wir nicht wussten: Es ist nach der Akropolis in Athen der zweithäufigste besuchte Ort Griechenlands. Leider wurde das Schiffswrack Anfang des Jahres durch heftige Stürme zerstört. Experten befürchten sogar, dass der Strand in den kommenden Jahren verschwinden wird. Das Schiff hatte nämlich einen künstlichen Damm geschaffen, der verhinderte, dass der angeschwemmte Sand wieder weggespült wurde. Hinzu kommt, dass die Straßen auf Zakynthos noch schmaler sind als auf Lefkades. Das wollten wir unserem BULLI dann doch nicht zumuten.
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            Also ging es für uns weiter auf den Peleponnes. Die gesamte Region ist weitaus weniger touristisch geprägt als der Rest Griechenlands. Und nicht zu vergessen, hier kommen die bekannten und leckeren Kalamata Oliven her. Nach dem obligatorischen Besuch des antiken Olympia ging es in die traumhafte Ochsenbauchbucht mit dem vielleicht schönsten Strand des gesamten Peleponnes. Weiter ging es für uns dann zum Valtaki Beach und einem ganz besonderen Lost Space. Hier liegt seit über vierzig Jahren das „Dimitrios“ Schiffswrack, das wir schnorchelnd erkundet haben. Dank traumhaften Wetters, leckerem Essen und atemberaubenden Stränden haben wir auf dem Peleponnes mehr Zeit verbracht als geplant, bevor es dann wieder Richtung Norden zum Kanal von Korinth ging. Übrigens gab es – kurz nachdem wir auf dem Peleponnes waren – in der Region ein sehr starkes Erdbeben mit einer Stärke von 5,8 auf der Richterskala, das bis nach Athen zu spüren war und zahlreiche Schäden verursacht hat.
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           Auf dem Weg nach Norden stand noch ein Highlight auf unserer Liste - die kleine Stadt Kalambaka. Hier ragen einzigartige und bizarr geformte Sandsteinfelsen in den Himmel. Es sind jene Felsen, auf denen sich die weltberühmten Meteora Klöster befinden - insgesamt waren es einmal 24 an der Zahl. Sechs von ihnen sind heute noch von Nonnen und Mönchen bewohnt, die restlichen sind entweder zu schwer zu erreichen oder einsturzgefährdet. Wer es schafft, sollte dieses einmalige UNESCO-Weltkulturerbe besuchen. Wir waren mehr als begeistert, sprachlos, fasziniert und unendlich dankbar, das wir diesen Ort auf unserer Tour besuchen durften.
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           Weiter ging es dann zum Kanal von Korinth, der die Halbinsel Peleponnes vom griechischen Festland trennt. Er erstand im späten 19. Jahrhundert und erspart Schiffen, die vom Saronischem in den Korinthischen Golf möchten, die weite Umfahrung um den Peleponnes. Kurz nach dem Kanal spürt man dann auch schon die Ausläufer Athens. Eigentlich wollten wir die griechische Hauptstadt rechts liegen lassen, da wir schon vor ein paar Jahren einen schönen Städtetrip dorthin hatten, aber leider hatten wir eine Panne und mussten in Athen in eine MAN Werkstatt. Irgendwo in Albanien oder Griechenland hatte man uns nämlich in Kanistern minderwertiges AdBlue verkauft. Somit musste der gesamte AdBlue Tank geleert und gereinigt sowie die Software wieder neu gestartet werden. Ärgerlich, aber das kommt halt vor und AdBlue Zapfsäulen wie in Deutschland sind in weitem Teilen Europas oft nur sehr spärlich vertreten. Unser Tipp: Solltet ihr einmal AdBlue brauchen und ihr findet keine Tankstelle mit entsprechender Zapfsäule, dann fahrt zu den großen Truck Werkstätten – egal ob MAN, Volvo, Mercedes etc. – die haben auf jeden Fall entsprechend hochwertiges AdBlue und werden euch – auch wenn ihr keinen LKW-Chassis habt, bei charmanter Nachfrage immer einen Kanister verkaufen. &amp;#55357;&amp;#56841; Die Sache mit dem AdBlue Tank war in Griechenland nicht unsere einzige Panne. Da einer unserer Reifen einen größeren Riss hatte, mussten wir ihn wechseln. Das war unser aller erster Reifenwechsel, seitdem wir mit unserem BULLi unterwegs sind. Zum Glück haben wir festgestellt, dass das mit dem entsprechenden Werkzeug dann doch einfacher geht als befürchtet.
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            Die letzte größere Etappe unserer Griechenlandtour war ein weiterer Lost Space - der Eisenbahnfriedhof von Thessaloniki. Die Stadt im Norden des Landes war früher der wichtigste Eisenbahnknoten Griechenlands. Da die Hauptstrecken der Staatlichen Eisenbahngesellschaften grundlegend modernisiert oder sogar neu gebaut wurden, waren die alten, überwiegend zweiachsigen Güterwagen sowie alte Reisezugwagen in großer Zahl überflüssig geworden. Sie wurden dann einfach auf nicht mehr benutzten Gleisen etwas außerhalb der Stadt abgestellt und werden nunmehr seit Jahrzehnten von Wildwuchs überwuchert.
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           Dreieinhalb Wochen Griechenland gingen langsam zu Ende. Ehrlich gesagt haben wir dann auch irgendwann genug Souvlaki gegessen und viel zu viel Ouzu getrunken. Von daher haben wir uns ins nächste Land unserer Tour aufgemacht. Es ging weiter nach Bulgarien. Ein Land, das uns auf eine ganz besondere Art unerwartet fasziniert hat. 
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      <pubDate>Sat, 20 Apr 2024 16:00:21 GMT</pubDate>
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      <title>Offroad durch Albanien</title>
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            Albanien war während unserer Reisevorbereitungen das Land, vor dem wir eher Respekt und auch die größeren Sicherheitsbedenken hatten. Das Armenhaus Europas – so hieß es. Die Straßen seien in einem sehr, sehr schlechten Zustand. Menschen seien größtenteils noch auf Eseln unterwegs und die Kriminalität vielerorts sehr hoch und von der Mafia geprägt. Ganz zu schweigen von wilden Hunden, die Tollwut hätten. Also sind wir mit einem etwas aufregenderen Gefühl als sonst zur Grenze gefahren. Albanien gehört nicht zur Europäischen Union. Der Grenzübergang Sukobin, den wir von Montenegro aus gewählt hatten, ist jedoch ein Förderprojekt der EU und empfängt einen in einem sehr aufregenden lila Farbton. Unser Grenzübertritt erfolgte sehr unspektakulär. Wir mussten nur Ausweis und Fahrzeugpapiere vorzeigen und schon waren wir in Albanien.
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           Wir haben uns in das Land, das langsam den Tourismus für sich entdeckt, vom ersten Tag an verliebt. Albanien besitzt ein besonderes Flair und einen einzigartigen Charakter. Es präsentierte sich uns als eine wilde, ungezähmte und noch unberührte Naturschönheit. Die Menschen sind überaus hilfsbereit und vor allem sehr gastfreundlich. Egal wo wir standen oder übernachtet haben, wir haben uns zu keiner Zeit auch nur ein bisschen unwohl gefühlt. Die Straßen sind mittlerweile sehr gut ausgebaut, Strände sauber und Supermärkte gut sortiert. Westliche Firmen haben schon längst ihre Zelte aufgeschlagen. Gerade die Hauptstadt Tirana ist von morgens bis abends ein einziger wuseliger Ort. Straßenverkehrsordnungen werden hier noch nicht allzu genau ausgelegt. Defensives und vorausschauendes Fahren – gerade als Ausländer – können daher sehr hilfreich sein. Apropos Fahren: Handy am Ohr, plötzlicher Spurwechsel, Kurven schneiden und überhöhte Geschwindigkeit gehören zum guten Stil eines albanischen Autofahrers. &amp;#55357;&amp;#56841; Und das Land mit seinem knapp drei Millionen Einwohnern muss der Zweitmarkt für Mercedes sein. Wir haben noch nie so viele – zwar ältere Modelle aber bestens gepflegte - Mercedes-Autos gesehen wie auf den Straßen von Albanien. Die Liebe zu dieser Automarke hat in Albanien schon lange Tradition. Die Einheimischen haben uns gesagt, dass nur Autos von Mercedes seit Jahrzehnten den Belastungen durch Schlaglöcher, Schotter und Geröll Stand halten. Da können andere europäische Fabrikate wohl nicht mithalten. Auch wenn die Straßen mittlerweile besser geworden sind, wollen sie dennoch auf das deutsche Fabrikat nicht verzichten. Schauen wir mal, was die Albaner dann zu den ersten Elektroautos sagen werden. &amp;#55357;&amp;#56841;
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           Höhepunkt in Albanien war für uns eine mehrtätige Offroad Tour durch die Berge. Unser BULLI hat alles gezeigt, was er kann. Schmale Schotterwege, steile Hänge, tiefe Wälder, einsame Flüsse und Schluchten – alles war dabei. Für 80 Kilometer offroad haben wir vier Tage gebraucht, bis wir wieder in der Zivilisation waren. Die maximale Geschwindigkeit betrug 20 km/h. Vom Durchschnittsverbrauch wollen wir eher nicht reden. In den Tagen sind wir in den Bergen vier Menschen begegnet und zwei Autos sind hupend und grüßend an uns vorbeigefahren. Das war ein einmaliges Erlebnis und eine Entschleunigung, die kaum zu beschreiben ist.
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           Unser letztes Nachtlager in Albanien hatten wir auf einem Hügel kurz vor der griechischen Grenze. Wir kamen mit Leo von einem Spaziergang zurück und sahen schon von Weitem, dass die albanische Polizei vor unserem BULLI auf uns wartete. Natürlich gingen uns unzählige Sachen durch den Kopf – von Bußgeldzahlung bis Kriminelle in Polizeiuniform. Alles Fehlanzeige! Wie gesagt standen wir sehr sichtbar auf einem Hügel. Die beiden netten Polizisten haben uns von ihrer Polizeiwache einige Kilometer entfernt gesehen und wollten sich unbedingt unseren BULLI aus der Nähe anschauen. Sie waren begeistert und meinten, dass wir gerne mit diesem tollen Fahrzeug stehen können, wo wir möchten und haben uns für den nächsten Tag eine gute Weiterreise nach Griechenland gewünscht. So viel zu albanischen Gastfreundschaft, die uns sehr im Herzen geblieben ist.
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           Für das Abenteuer Albanien empfehlen wir viel Entdeckergeist, Offenheit, Flexibilität, ein wenig Zeit und wenn möglich ein Fahrzeug, welches für Abstecher jenseits der Hauptrouten und Bergregionen geeignet ist. Dann wird man dieses faszinierende Land in ganz besonderer Erinnerung behalten und vielleicht irgendwann sogar einmal wiederkommen. Für uns ging es nach aufregenden und unvergesslichen Tagen durch Albanien ins schöne Griechenland weiter.
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      <pubDate>Fri, 29 Mar 2024 14:29:11 GMT</pubDate>
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      <title>Montenegro ... ... ...?</title>
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            Was haben wir nicht alles über Montenegro gelesen: „Der neue Hotspot an der Adria!“ „Geheimtipp Montenegro!“ „Traumurlaub in Montenegro!“ „Luxus pur – der neue Hafen von Montenegro!“ „Montenegro – ein Land der Superlative.“ Das sind nur ein paar Überschriften, die wir im Vorfeld unserer Recherchen gelesen haben. Bis heute schwanken wir noch, ob es einfach nur geniales Guerilla-Marketing seitens des montenegrinischen Tourismusverbandes ist oder wir vielleicht schlicht und einfach nur zur falschen Zeit an den falschen Orten waren.
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           Montenegro gehört zu den kleineren Staaten Europas. Mit rund 600.000 Einwohnern ist es flächenmäßig etwas kleiner als Schleswig-Holstein. Obwohl das Land nicht zur EU gehört (die Beitrittsverhandlungen laufen seit dem Jahr 2012), war die Einreise mit unserem BULLI sehr unkompliziert und schnell. Was haben wir im Vorfeld nicht alles gehört und gelesen. Von stundenlanger Pass- und Zollkontrolle bis zur Willkür der Grenz- und Zollbeamten. Das können wir nicht bestätigen. Wir wurden sehr nett gefragt, ob wir etwas zu verzollen hätten, gebeten unsere Personalausweise und Fahrzeugpapiere zu zeigen und dann hat man uns eine schöne Reise gewünscht. Das alles hat nur ein paar Minuten gedauert und wir waren in Montenegro.
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            Unser erstes Ziel war Porto Montenegro – ein großer Jachthafen, der im Jahr 2008 von drei Milliardären erbaut wurde. Neben der Marina gibt es Luxus-Appartements, Residenzen und ein Luxushotel. Während der Herr auf seiner Jacht verweilt oder ins Casino oder in den Yachtclub geht, kann die Dame bei Gucci, Pucci &amp;amp; Co. shoppen gehen. Damit auch Golfer auf ihren Reisen dieses Land für sich entdecken, ist in der Nähe des Flughafens Tivat ein 18-Loch-Golfplatz bereits in Planung. Ob die Welt noch so ein Resort für die vermeintlich Reichen und Schönen braucht, ist wieder eine ganz andere Frage.
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           Vom Porto Montenegro haben wir einen Abstecher in die Bucht von Kotor gemacht. Die Altstadt von Kotor gilt als die schönste Montenegros. Autos fahren in den kleinen, verwinkelten Gassen nicht. Wir haben uns einfach im Labyrinth der kleinen Straßen und Gassen treiben lassen. Dabei sind wir unweigerlich an den schönsten Sehenswürdigkeiten Kotors vorbeigekommen. Verlaufen ist dank der Stadtmauern und markanten Plätzen nahezu unmöglich.
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            Weiter ging es für uns ins Städtchen Budva und dann zur Adriainsel Sveti Stefan. Früher einmal ein beschauliches Fischerdorf, gehört heute das gesamte Eiland einer Luxushotelkette und die Preise für eine Übernachtung sind entsprechend hoch. Wer die Insel betreten möchte und kein Hotelgast ist, muss entweder ein Entgelt entrichten oder sich einen Platz in einem der Restaurants reservieren. Während die Häuser der Hotelgruppe auf Sveti Stefan beziehungsweise die Unterkunft am Strand seit 2020 aus rechtlichen Gründen geschlossen ist, können Gäste immer noch eine Niederlassung am nahen Miločer Beach buchen. Der hübsche Anblick sowie die gut 800 Olivenbäume in den Straßen machen Sveti Stefan zu einem der beliebtesten Fotomotive bei einem Montenegro-Urlaub. 
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           Ein Abstecher zum bekannten Ostrog Kloster – tief im Herzen der Bergwelt von Montenegro - war für uns natürlich auch ein Muss. Erhaben ragt das Kloster im schneeweißen Farbton aus dem Felsen hervor. Heute ist das Kloster Ostrog einer der beliebtesten Touristenmagneten in ganz Montenegro, bei dem bereits die Anfahrt erlebnisreiche Momente verspricht. Eine kurvenreiche und fünf Kilometer lange Straße bahnt sich auf engem Terrain ihren Weg zu dem Kloster. In einigen Bereichen ist die Serpentinen-Straße sogar so eng, dass zwei Autos nur unter erschwerten Bedingungen aneinander vorbeikommen. Für unseren BULLI wäre das nicht machbar gewesen. Von daher haben wir ihm ein Päuschen machen lassen und sind auf einem Wanderweg zu Fuß zum Kloster. Dieser Wanderweg durch Wald ist im Vergleich zur Serpentinenstraße wesentlich kürzer. Binnen einer halben Stunde hatten wir unser Ziel erreicht.
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            Montenegro hat ohne Zweifel viele schöne Ecken. Irgendwie sind wir mit dem Land dennoch nicht warm geworden. Die Menschen waren gestresst, nicht immer höflich und hingen nur an ihren Handys. Man merkt, dass sehr viel Geld in das Land fließt. Überall wird gebaut, die großen Hedgefonds haben hier ihre Arme bereits vollends ausgestreckt. Riesengroße Plakate sollen mit großen Steuervorteilen zum Auswandern nach Montenegro animieren. An vielen Ecken werden teure Vilen und Apartments hochgezogen – irgendwie ein Film, den man schon so oft auf diesem Erdball gesehen hat und man weiß, wo das mit großer Wahrscheinlichkeit in zehn bis zwanzig Jahren enden wird.
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            Das Gute an unserer Reise in unserer fahrenden Zwei-Zimmer-Wohnung ist, dass wir einfach weiterziehen können, wenn es uns an einem Ort nicht so gefällt. Das haben wir dann auch eines Morgens so beschlossen und wollten in das nächste Land auf unserer Tour – Albanien. Wir müssen dazu sagen, dass Albanien das Land auf unserer Tour ist, vor dem wir am meisten Respekt hatten … … …
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      <pubDate>Sat, 23 Mar 2024 14:15:19 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Kroatien - auf den Spuren von Winnetou &amp; Co.</title>
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kroatien ist für uns schon immer ein tolles Reiseland gewesen. Mehrere traumhafte Urlaube - ob mit dem Motorrad, per Flugzeug oder in einem gemieteten Wohnmobil - haben wir hier bereits verbracht. Besonders angetan haben es uns die Regionen Istrien im Norden und rund um Dubrovnik im Süden des Landes. Auf unserer jetzigen Tour mit unserem BULLI wollten wir daher ein paar andere Regionen etwas genauer unter die Lupe nehmen – allen voran der Osten des Landes. Dort, wo Winnetou und Co ihren Ursprung haben und das Leben auf dem Lande noch einmal etwas langsamer und bescheidener ist.
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    &lt;span&gt;&#xD;
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            Nichtsdestotrotz mussten wir auch dieses Mal einen kurzen Abstecher nach Istrien machen. Die Region ist vor allem bekannt für ihren Trüffel sowie Wein- und Olivenanbau. Für zwei Tage standen wir auf einem sehr schönen Weingut namens Monte Rosso, haben Radtouren unternommen mit Fahrradpanne &amp;#55357;&amp;#56841;, Wein- und Olivenölverkostungen zelebriert (die Heckgarage unseres BULLIs wurde dann natürlich entsprechend beladen) und auf dem National Golf Course Adriatic die Golfsaison eingeleitet. Golferisch ist Kroatien noch keine Destination. Es gibt mehr oder weniger nur fünf Golfplätze und der Adriatc Course ist ehrlich gesagt der einzige Platz, den man unter Turnierbedingungen spielen kann.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Istrien gibt es auch noch etwas Klugscheißerwissen: Ich bevorzuge jedoch immer zu sagen, dass es sich nur um Antworten für die eine Millionen-Euro-Frage  bei Günther Jauch handelt. &amp;#55357;&amp;#56841; In Istrien liegt auf einem beschaulichen Hügel das Städtchen Hum. Mit gerade einmal 30 Einwohner ist Hum die kleinste Stadt der Welt. Sie ist nur etwa 35 mal 100 Meter groß – so groß wie ein halbes Fußballfeld und gehört mittlerweile zu einer Touristenattraktion in Kroatien.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir uns noch ein paar Tage auf einem Wellness-Camping-Traumplatz eingenistet hatten (Campingplätze liegen uns zwar nicht so wirklich, aber manchmal muss es aufgrund von Haushaltstag und größerer Waschladungen doch sein), ging es ins Land von Winnetou &amp;amp; Co. – genauer gesagt zu den Plitvicer Seen, die der älteste und größte Nationalpark Kroatiens sind: Türkis glitzernde Wasserflächen im Sonnenlicht, tosende Stromschnellen und spektakuläre Wasserfälle, eine unendliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Und eine einzigartige Naturlandschaft aus 16 großen und kleinen Seen, die wie Perlen an einer Kette aufgereiht sind. Die Plitvicer Seen gehören ohne Zweifel nicht umsonst zu den spektakulärsten Naturwundern weltweit. Die atemberaubende Natur mit ihren zahlreichen Schauspielen lockt jedes Jahr etwa 900.000 Besucher in den Nationalpark. Zu den prominentesten Gästen gehörten wohl Pierre Brice und Lex Barker. In den 60er Jahren wurden nämlich hier die See- und Wasserfallszenen von Winnetou I sowie große Teile von Winnetou II und III vor der einzigartigen Naturkulisse gedreht: Der "Schatz im Silbersee" versank in Wirklichkeit in einem der Plitvicer Seen.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Plitvicer Seen liegen recht nah an der Grenze zur Bosnien Herzegowina. Übrigens wurden jetzt aktuell im Frühjahr 2024 mit Bosnien Herzegowina die Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union aufgenommen. Auffällig war für uns, dass es in der gesamten Region eine sehr hohe Polizeipräsenz gab. Hintergrund war, dass dieser Teil Kroatiens auf der Balkan-Flüchtlingsroute liegt. Uns sind jedoch keine größeren Flüchtlingsströme aufgefallen. Im Spätfrühjahr und im Sommer soll das nach Aussagen der Einheimischen jedoch anders aussehen. Von den Plitvicer Seen sind wir weiter auf Winnetous Spuren gereist – und zwar zum Zrmanja Canyon. Markant für den 69 km langen Fluss Zrmanja ist seine eindrucksvolle Schlucht mit trockenen Felswänden, das smaragdgrüne Wasserbett und wie in filmreifen Bildszenen ein tiefblauer Himmel über der Landschaft. Nicht umsonst gehört er zu den schönsten Flüssen Europas. Am Rande des imposanten Zrmanja Canyon befindet sich das eindrucksvolle Zrmanja Plateau. Für Winnetou Fans ist es besser bekannt als Rio Pecos. Das Karstplateau zählt zu den berühmtesten Motiven der Schauplätze vieler Karl May Filme aus den 60er und 70er Jahren. Denn genau in dieser herrlichen Landschaft befand sich die Heimat von Winnetou. Wer sich erinnert: An jenen Felsen wurden Winnetou und sein Freund Old Shatterhand zu Blutsbrüdern. &amp;#55357;&amp;#56841;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter ging es auf unserer Reise wieder in Richtung Adriaküste bis nach Trogir. Das kleine Küstenstädtchen wurde vor über zweitausend Jahren von den Römern erbaut und ist für uns neben Zadar und Split die wahre Perle an der Küste Dalmatiens. Der letzte Stopp auf unserer Tour durch Kroatiens war das kleine, mittelalterliche Städtchen Ston. Mit einer Länge von 5,5 Kilometern besitzt das kleine Städtchen die zweitgrößte, erhaltene Wehrmauer der Welt, nach der weltberühmten Chinesischen Mauer. Mit seinen zahlreichen Restaurants gehört Ston zu einer der bedeutendsten kulinarischen Destinationen an der Ostküste der Adria. Die Austern und Muscheln aus der Bucht von Ston gelten als die Besten des Landes. Wir haben sie natürlich probiert und konnten nichts aussetzen.  
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            Wieder einmal haben wir eine fantastische Zeit in Kroatien verbracht mit vielen neuen Eindrücken. Jetzt ging es weiter nach Montenegro – ein kleines Land, das sich in den vergangenen Jahren touristisch sehr stark entwickelt haben soll.  
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      &lt;/span&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 14:03:49 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Slowenien - ein besonderes Juwel</title>
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           Vormittags Ski fahren, nachmittags in herrlichen Weinbergen bei einer leckeren regionalen Käse- und Wurstplatte eine Weinprobe erleben und abends am Meer einen Sundowner am Strand und ein tolles Abendessen in einem Fischrestaurant genießen. Ja, all das ist möglich im kleinen wunderbaren Slowenien.
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            Das Land hat rund zwei Millionen Einwohner und ist gerade einmal so groß wie Hessen.
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           Slowenien war das erste Land auf unserer BULLI Tour durch Griechenland und den Balkan. Wir haben im Vorfeld viel über dieses kleine Land gelesen und waren voller Vorfreude. Die Realität? Die wurde teilweise sogar übertroffen. Selbst mit unserem BULLI konnten wir im kleinen überschaubaren Slowenien in mehr Landesecken als gedacht. Generell setzt das Land, das bereits seit 2004 in der EU ist, eher auf nachhaltigen und ökologischen Tourismus. Bettenburgen am Meer oder große Hotelkomplexe gibt es hier nicht. 60 Prozent des Landes sind mit Wald bedeckt. Damit ist Slowenien das fünftgrünste Land der Welt – ein Umstand, auf den die Slowenen sehr stolz sind - und wie sie uns oft sagten - auch mit aller Kraft bewahren wollen. Übrigens hat Slowenien rund eintausend Braunbären und gehört damit zu den Ländern mit der höchsten Bärenpopulation weltweit. Die meisten dieser Bären leben in den Wäldern von Kocevje im Süden des Landes. Gesehen haben wir keinen. Es ist jedoch möglich an geführten Touren, die dann bis zu zwölf Stunden dauern, teilzunehmen. Dass man dann einen Bären zu Gesicht bekommt, ist jedoch auch nicht garantiert.
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           Unser erstes Ziel in Slowenien war das kleine Postkartenstädtchen Bled. Zum Glück waren wir in der Nebensaison hier. Im Sommer besuchen Menschenmassen in Scharen den berühmten Bleder See mit der Kirche auf der Insel mitten im See und die dahinter aufragende Burg. Die Preise sind an diesem Hotspot höher als im Rest des Landes. Ob man im Sommer diesen Ort besucht, sollte man sich genau überlegen und wenn doch, dann auf jeden Fall in den frühen Morgenstunden. Generell ist Slowenien kein besonders günstiges Reiseland. Das hat unter anderem auch mit dem nachhaltigen und ökologischen Tourismus zu tun, dessen Qualität sicherlich auch seinen Preis hat. Restaurantbesuche sind etwas günstiger als in Deutschland. Lebensmittel im Supermarkt hingegen etwas teurer.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weiter ging es für uns von Bled in die Hauptstadt Ljubljana. Die Stadt ist so bunt, jung und lebendig, dass man gar nicht glauben mag, dass nur 300.000 Menschen innerhalb ihrer Stadtgrenze leben. Vor allem für Künstler, Musiker und Galeristen ist es hier ein wahres Eldorado. Die kulinarische Szene steht dieser in keiner Weise nach. Für jeden Gaumen und auch Geldbeutel ist etwas dabei. Eine Städtetrip – ob romantisch zu zweit oder zusammen mit Freunden – wird auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit ein Volltreffer sein.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom beeindruckendem Ljubljana haben wir uns auf den Weg nach Maribor aufgemacht – eine ganz besondere Region für Weinliebhaber. In der Stadt findet man die älteste Weinrebe der Welt, die heute – 400 Jahre nach ihrer Pflanzung – immer noch Früchte trägt. In der Region rund um Maribor gibt es viele kleine Weingüter, die zu Weinverkostungen einladen. Nicht nur, dass der Wettergott schlechte Laune hatte und es tagelang regnetet, die meisten Weingüter hatten zu unserer Zeit auch geschlossen. Also haben wir uns in einem Wein Shop eingedeckt und die eine oder andere Flasche auf eigene Verantwortung selbst verkostet.  
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Maribor haben wir uns – wieder an Ljubljana vorbei – Richtung Westen aufgemacht, um das berühmte Soca Tal zu sehen. Es wird unterteilt in das obere Soca Tal, das vor allem mit seiner wilden und ungezähmten Natur besticht und das untere Soca Tal, wo der smaragdgrüne Fluss langsam breiter und zahmer wird. Das obere Soca Tal war mit unserem BULLI leider nicht befahrbar. Auch sind wir nicht weiter in den Triglav Nationalpark gefahren, da aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse einige Passagen und Straßen gesperrt waren.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von daher haben wir uns zu einem weiteren Highlights Sloweniens aufgemacht – die Höhlen von Postojna. Sie sind die zweitgrößten bekannten und für Touristen erschlossenen Tropfsteinhöhlen der Welt. Im sogenannten Konzertsaal befindet sich das älteste Höhlenpostamt der Welt. Von hier kann man heute noch eine Postkarte verschicken. In dem Konzertsaal führte im Jahr 1927 die Besetzung der Mailänder Scala Pietro Mascagnis Oper "Cavalleria rusticana" auf, und in der Höhle Otok wurde gar eine Szene von Karl Mays "Schatz im Silbersee" gedreht. Für uns war die knapp zweistündige Tour durch dieses Höhlensystem einfach nur atemberaubend und faszinierend.
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  &lt;p&gt;&#xD;
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           Die letzte Station unserer Slowenien Tour war das kleine bezaubernde Küstenstädtchen Piran. Die Küste Sloweniens ist gerade einmal 46 Kilometer lang und doch findet sich auf diesem kleinen Stück Landkarte alles, was man sich von einem Tag am Meer wünschen kann. Schmale, süße Gassen, kleine Läden zum Bummeln, leckeres Eis und fantastische Fischrestaurants – und das alles vor einer funkelnden Meereskulisse. Wahrscheinlich wäre Piran aber heute kaum so reizvoll, wären da nicht die Salinen von Secovlje gewesen, die der Stadt zum Reichtum verholfen haben. Die rein weißen Salzblüten findet man in dieser Qualität nirgendwo sonst in Europa. Ein Spaziergang oder eine Radtour durch die Salinenfelder haben ein ganz besonderes Flair. Wir haben es sehr genossen und im Sommer sollen hier sogar Flamingos zu sehen sein.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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           Unsere Slowenien Tour hatte in Piran nicht nur einen weiteren Höhepunkt, sondern auch ihr Ende. Wir durften ein kleines, ganz wunderbares Land mit so vielen Highlights und beeindruckenden Erlebnissen kennenlernen. Weiter ging es nach Kroatien – ein ebenfalls tolles Reiseland, das wir schon von vorherigen Urlauben kannten. Mehr dazu könnt ihr gerne im nächsten Blogbeitrag lesen.
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&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 07 Mar 2024 13:40:52 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>BULLI Tour 5 - Griechenland &amp; Balkan</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
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           Es geht endlich wieder los mit unserem BULLI. Ein gutes halbes Jahr stand er warm und mollig in seiner Garage. Nun muss er wieder alles geben und zeigen, was in ihm steckt. Es geht dieses Mal nach Griechenland und quer über den Balkan.
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  &lt;p&gt;&#xD;
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           Am 12. Februar hatten wir Inspektion bei MAN und mussten zum TÜV, beides in Kiel. Noch am selben Tag ging es von dort mit unserem BULLI direkt nach Kleinmachnow, da wir noch ein paar Sachen zuladen mussten. Nach einem Abstecher über Kassel, um Papa zu besuchen, fuhren wir auf direktem Weg Richtung Chiemsee. Da das Wetter mit 16 Grad und Sonnenschein so traumhaft war, haben wir dort spontan zwei Tage länger verbracht als geplant. Vom Chiemsee ging es dann bei herrlichstem Regen- und Schneeschauer einen Tag durch Österreich nach Slowenien. Unser erstes Ziel auf unserer Tour war hier die Postkartenstadt Bled. Mehr über dieses kleine besondere Land berichten wir euch in Kürze hier in unserem Blog.
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           Von Slowenien soll es nach Kroatien gehen, dann nach Montenegro und Albanien, weiter ins schöne Griechenland mit seinen vielen traumhaften Inseln und hoffentlich viel gutem Ouzu &amp;#55357;&amp;#56841;, zurück über Bulgarien und Rumänien bis ans Schwarze Meer und dann über Ungarn, die Slowakei und Tschechien Richtung Heimat. Der Plan ist, dass wir vor den Sommerferien wieder zu Hause sein wollen.
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           Wie immer könnt ihr gerne gemeinsam mit uns ein Stückchen hier in unserem Blog mitfahren. Wir freuen uns riesig auf dieses neue Reiseabenteuer und auf eure vielen Zuschriften und Fragen. Bis ganz bald und bleibt gesund.
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&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 21 Feb 2024 18:27:14 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Vier Pfoten auf Sylt</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hallo, ich bin Leo und der Vierbeiner im Rudel Heitzmann. Die beiden haben mich vor über sechs Jahren bei sich zu Hause aufgenommen. Ich muss sagen, mein Hundeleben hätte trauriger aussehen können. Im Großen und Ganzen sorgen die beiden dafür, dass ich jeden Tag glücklich sein kann. Dazu gehören auch tolle Reisen und Ausflüge. Da beide wissen, dass ich gerne am Strand herumlaufe, mir den Wind um die Ohren wehen lasse und leidenschaftlich die Möwen jage, haben sie mein Futter und meinen Hasen Lümmel eingepackt und sind mit mir Anfang Februar nach Sylt gefahren. Die Insel behauptet von sich, dass sie sehr hundefreundlich sei. Von daher schreibe ich als Experte auch diesen Beitrag und nicht meine beiden Zweibeiner. &amp;#55357;&amp;#56841;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fahrt nach Sylt ist etwas lang. Mich stört das aber nicht. Ich liege gemütlich im Auto in meinem Körbchen und genieße es. Angekommen im Hotel, hat das ganze Team mich auch gleich mit Leckerlis begrüßt. Ich bin da sehr wählerisch. Die waren aber in Ordnung. Unser Hotel lag im schönen Fischerdörfchen Keitum. Das Zimmer war super. Für mich stand dort ein riesiges Körbchen und eine tolle Kuscheldecke. Übrigens durfte ich in dem Hotel auch in das Restaurant und bekam Hundeprosecco an der Hotelbar. Am ersten Tag war ich dann so müde, dass ich zusammen mit Lümmel früh ins Körbchen gegangen bin und in voller Vorfreude auf den nächsten Tag war. Der hatte es in sich. Es gab gleich das volle Programm: Sonne, Strand, Möwen, nette Hundedamen zum Flirten, Leckerlis am Hundekiosk und Herrchen und Frauchen nur für mich! Generell ist Sylt von November bis März für uns Vierbeiner ein Hundeparadies. Nicht nur, dass die Insel dann schön leer ist, wir Hunde können in der Nebensaison an den herrlichsten Stränden der Insel frei laufen und spielen. Ich glaube, ich bin mit meinen Pfötchen die ganze Insel abgelaufen. Wir waren in List bis zum Ellenbogen, am Strand in Kampen, quer durch die Braderuper Heide, durch Westerland, um das Rantumer Becken, entlang des Morsums Kliffs und um die Odde in Hörnum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach den tollen und langen Strandspaziergängen bin ich mit Frauchen und Herrchen oft gemütlich eingekehrt. Egal wo, ich war immer herzlich willkommen und wurde verwöhnt. Meist war ich aber so kaputt, dass ich gleich unter dem Tisch eingeschlafen oder gerne auch gleich mit kuscheliger Standheizung im Auto geblieben bin. In Keitum waren wir zum Beispiel in der Reblaus - laut Herrchen und Frauchen ein tolles Weinbistro mit Weinraritäten und leckerem Essen. Das Team der Reblaus hat sich um mich bestens gekümmert. Auch bei dem Johannes King - ebenfalls in Keitum - habe ich immer gehört, wie beide vom Essen und Trinken geschwärmt haben. Die Sansibar? Naja, für meinen Hundegeschmack etwas ungemütlich laut und auch ein paar Krawallo-Vierbeiner habe ich getroffen. So wie ich von Herrchen und Frauchen vernommen habe, waren Speis‘ und Getrank etwas happig. Was immer sie damit auch gemeint haben. Die Vogelkoje in Kampen fand ich aber sehr kuschelig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eines Morgens stand eine riesige Blumenwiese in unserem Zimmer. Schon wieder ein Jahr rum. Frauchen hatte Geburtstag. Als wir von unserem Vormittagsspaziergang gekommen waren, glaube ich gesehen zu haben, dass sie ein Tränchen im Auge hatte. Und dann wusste ich warum: Lieblingsmenschen von Herrchen und Frauchen standen plötzlich vor uns. Sie haben mein Frauchen zum Geburtstag überrascht und zusammen haben wir zwei superschöne Tage verbracht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was machen wir Vierbeiner eigentlich auf Sylt, wenn es regnet? Also ich bin ein Rhodesian Ridgeback und der setzt aus Prinzip bei Regen keine Pfote vor die Tür. Aber Frauchen und Herrchen locken mich dann mit Alternativprogrammen. So waren wir an einem Regentag im Aquarium in Westerland. Was soll ich sagen? Ich fand es toll. Von Krabben bis Haie, Rochen und Mantas konnte ich alles beobachten und erschnüffeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Hundeexperten-Fazit für Sylt? Packt Frauchen und Herrchen ein und fahrt - vor allem in der Nebensaison - unbedingt dorthin. Ich verspreche euch, das ganze Rudel wird Spaß und Entspannung haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So jetzt muss ich aber los und aufpassen, was Frauchen wieder alles in meine Reisetasche packt. Es geht nämlich endlich wieder los auf große Tour mit unserem BULLI. Dieses Mal fahren beide mit mir nach Griechenland und den Balkan. Ich bin gespannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macht es gut und bis bald
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Euer Leo
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 11 Feb 2024 14:34:37 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Nordlichter zu Weihnachten</title>
      <link>https://www.heitzmanns.world/nordlichter-zu-weihnachten</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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           Dieser Wunsch steht sicherlich bei vielen ganz oben auf der Liste – einmal im Leben die Polarlichter erleben und bestaunen. So auch bei uns. Zusammen mit der Family haben wir uns diesen Wunsch zu Weihnachten erfüllt. Genauer gesagt haben wir die Aurora Borealis bewundert. Die entstehen nämlich im Norden unserer Erdkugel. Das Südlicht auf der Südhalbkugel nennt sich Aurora Australis und zusammen sind es die Polarlichter - ein spektakuläres Naturereignis, das jeden in den Bann zieht.
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           Doch bis wir sie bestaunen durften, ist einige Zeit auf einem sehr langen Weg vergangen. Ursprünglich war nämlich geplant, dass wir ohne unseren Hund Leo zum Nordkap fliegen. Am besten geht das über Oslo und dann nach Alta. Da Pläne sich jedoch sehr oft und unerwartet ändern können, sind wir spontan in unser Auto (nein, nicht in unseren BULLI &amp;#55357;&amp;#56841;) gestiegen und die knapp 2.800 Kilometer bis zum Nordkap in fünf Tagen gefahren. Der kürzeste Weg führte uns über Rostock mit der Fähre ins dänische Gedser, weiter über Stockholm und die schwedische Küste entlang bis nach Lulea und dann quer durch das finnische Lappland, wo wir auch Rentiere gesehen haben, bis hoch in das traumhafte und beschauliche norwegische Kokelv – nur unweit vom Nordkap entfernt. Auch wenn der Weg mit dem Auto dann doch etwas anstrengender war als gedacht, hat uns der kleine verwunschene Ort mehr als entschädigt. Hier haben wir uns zusammen mit der Family ein traumhaft kuscheliges Häuschen mit Kamin, Sauna und einem Hot Pot, der jedoch zugefroren war, gemietet. Die Temperaturen lagen bei bis zu minus 22 Grad. Da war klar im Vorteil, wer lange „Männer“, eine Sturmmütze und Thermostiefel anhatte. Was auch noch faszinierend war: Im Winter im hohen Norden denkt man zu jeder Tageszeit, dass es schon wieder abends ist, denn es ist fast nur dunkel. Zwischen 11 Uhr vormittags und 14 Uhr am frühen Nachmittag gibt es etwas Tageslicht, das jedoch eher mit einer Dämmerung gleichzusetzen ist. Für ein paar Tage ist das sicherlich eine besondere Erfahrung, bei mehreren Wochen oder sogar Monaten braucht man aber auf jeden Fall eine höhere Vitamin D-Dosis.
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            Weihnachtseinkauf mit allen Leckereien und einem guten Tropfen muss im hohen Norden sehr gut geplant werden. Zwar gibt es alle fünfzig Kilometer immer wieder einen kleinen Tante-Emma-Laden, für größere Einkäufe mit etwas mehr Auswahl mussten wir jedoch bis in die Stadt Alta fahren, die gute zwei Stunden von unserem Haus entfernt war. Aber es hat sich gelohnt und wir haben sogar einen Truthahn bekommen, den wir mit so viel Liebe und Hingabe zubereitet haben, dass er an Heiligabend nur so auf der Zunge zerging. Neben all den Köstlichkeiten haben wir an den Weihnachtsfeiertagen sämtliche Gesellschaftsspiele hoch und runter gespielt, waren viel in der Natur unterwegs und haben sehnsüchtig auf die ersten Nordlichter gewartet. Wir hatten gehofft, dass wir sie auf unserem Weg zum Nordkap sehen. Leider war es an dem Tag jedoch zu bewölkt. Übrigens im Winter sollte man sich auf dem Weg zum Nordkap vorher genau über die Straßen- und Witterungsverhältnisse informieren. Oft sind die Straßen und Tunnel nämlich gesperrt. Und dann waren sie aber da: Einen Abend später direkt über unserer Hütte. Welch Gefühl und welche Freude – es war einfach nur unbeschreiblich schön!
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           Geplant war, dass wir mit der Family auch gemeinsam Silvester unter Nordlichtern feiern. Da uns aber leider ein wichtiger Termin zu Hause dazwischengekommen ist und auch vor dem Hintergrund der angesagten Eiseskälte in Schweden und Finnland von bis zu minus vierzig Grad, haben wir beschlossen doch schon etwas früher nach Hause zu fahren. Ins neue Jahr haben wir dann auf unserer Heimreise im wunderbaren Kopenhagen reingefeiert. Eine Traumstadt, in der in den vergangenen zehn Jahren sehr viel - gerade auch auf dem Immobilienmarkt - passiert ist.
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           Viele unserer Freunde und Bekannte haben zwischenzeitlich immer wieder gefragt, wie es eigentlich unserem Ridgeback Leo bei minus 20 Grad im hohen Norden erging. Leo ist super. Er macht alles mit. Schnee und Kälte sind aber nicht wirklich sein Ding und er war froh, wenn er die Pole Position vorm Kamin hatte. Aber Hitze und Sonne findet er auch nicht wirklich so toll – und das als ein afrikanischer Löwenjäger! Aber ansonsten ist er schon ein richtiger Travel Dog und freut sich, wenn er bei jedem Reiseabenteuer dabei sein kann. Und das nächste wartet auch schon ganz sehnsüchtig auf ihn und auf uns! &amp;#55357;&amp;#56842; 
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      <pubDate>Thu, 04 Jan 2024 17:14:24 GMT</pubDate>
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      <title>Weihnachtszauber in London</title>
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           Winter Wonderland im Hyde Park, shoppen und schlemmen im Harrods, Christmas Tea im Savoy und einen Weihnachtscocktail in der legendären American Bar. Schon viele Jahren standen diese Dinge in der Vorweihnachtszeit auf unserer Bucket List. Dieses Jahr haben wir es dann endlich geschafft und spontan einen Flug nach London gebucht. Wenn ihr nach London fliegt und zeitlich die Möglichkeit habt auf dem kleinen London City Aiport zu landen, dann nutzt die Gelegenheit. Nicht nur, dass dieser Airport am dichtesten zur City of London liegt, von der Landung bis zum Erhalten der Koffer vergehen in der Regel nicht mehr als zehn Minuten. Das trifft genauso auf den Check-in zu. Da können Heathrow und Gatwick nicht mithalten.
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            Aufgeregt und voller Vorfreude ging es dann für uns in die Innenstadt dieser Weltmetropole - genauer gesagt ins legendäre Savoy Hotel. Seine Pforten eröffnete das Hotel bereits im Jahr 1889. Damals war es seiner Zeit voraus und eine Sensation. Als erstes Hotel in Europa hatte es private Bäder mit fließend Wasser, elektrische Aufzüge und, wie in Zeitungsanzeigen geworben wurde, "überall und zu jeder Zeit elektrisches Licht". Alle großen Persönlichkeiten - angefangen von Claude Monet, Charlie Chaplin, Marlene Dietrich, Marilyn Monroe, Frank Sinatra, über Harry Truman, Jimy Hendrix, bis hin zu Elton John, die Beatleys oder George Clooney - waren hier zu Gast. Im Jahr 2005 hat ein saudischer Prinz das Hotel gekauft und 220 Millionen Pfund in die Renovierung gesteckt. Trotz dieser horrenden Investitionssumme fanden wir das Hotel immer noch etwas angestaubt. Die Straße „Savoy Court“, welche zum Hotel führt, ist übrigens die einzige Straße in London, in der Rechtsverkehr herrscht. Das Savoy lebt ganz sicher noch von seinem Mythos und ist ohne Zweifel ein sehr geschichtsträchtiges Haus. Die Zukunft wird unserer Meinung nach aber auch für dieses Hotel noch eine große Herausforderung werden. Das Essen im 1890 Restaurant von Gordon Ramsey, der gleich drei Restaurants in diesem Hotel hat, war hingegen eine tolle Erfahrung. Generell ist London eine kulinarische Hochburg. Es gibt über 70 Sternerestaurants, allein fünf Drei-Sterne-Restaurants und jede noch so ausgefallene Küche ist in dieser beeindruckenden Stadt vertreten. Nur spontan essen gehen in einem guten Restaurant ist leider Fehlanzeige. Eine Tischreservierung, egal ob beim Italiener oder Griechen um die Ecke oder im Sterne-Restaurant von Gordan Ramsey ist zu jeder Tageszeit Pflichtprogramm.
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           Die Vorweihnachtszeit ist in London von einem ganz besonderen Zauber geprägt. Die weihnachtlichen Lichterattraktionen halten sich dennoch in Grenzen. Da gibt es natürlich die funkelnden Weihnachtslichter in der Oxford Street, die wunderschönen Dekorationen in Covent Garden oder die glitzernden Lichterengel in der Regent Street. Das Winter Wonderland hingegen ähnelt eher einer Winterkirmes mit einem bayerischem Möchtegern-Volksfestcharme. Auch das Harrods hatte in diesem Jahr die Sparversion der Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet. Das sieht auf Instagram &amp;amp; Co. dann doch immer etwas pompöser und prunkvoller aus als es ist. Wir haben aber auf jeden Fall den vorweihnachtlichen Zauber mehr als genossen: sind jeden Tag stundenlang durch diese faszinierende Stadt geschlendert, waren shoppen, Sightseeing und haben bestens gegessen und getrunken. Eine Frage haben uns viele Freunde und Bekannte gestellt: Muss man in der Vorweihnachtszeit wirklich nach London? Wenn man überfüllte Straßen, Geschäfte, U-Bahnen, Busse sowie überteuerte Hotels und Restaurantpreise umgehen möchte, dann ganz sicherlich nicht. Ist man aber ein absoluter Weihnachts-Nerd, dann wäre es eine Überlegung wert diesen Weihnachtszauber einmal zu erleben. &amp;#55357;&amp;#56841;
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      <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 19:34:18 GMT</pubDate>
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      <title>Entlang der polnischen &amp; deutschen Ostseeküste</title>
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            Rund 1.500 Kilometer sind die polnische und deutsche Ostseeküste zusammen lang. Und obwohl die polnische Ostsee nur einen Katzensprung von unserem Zuhause in Kleinmachnow entfernt ist, waren wir noch nie dort. Sozusagen hatten wir eine Menge nachzuholen. Eines können wir vorwegnehmen: Die 500 Kilometer polnische Ostseeküste sind ein Träumchen. Nur im Juli und August ist es wie überall auch dort sehr voll. Nachdem wir mit unserem BULLI von Litauen kommend die Suwalki-Lücke ohne weitere Vorkommnisse passiert hatten, ging es durch die Masuren. Sie sind eine der beliebtesten Ausflugs- und Urlaubsregionen Mitteleuropas und ein unvergleichliches Naturparadies zugleich. Über dreitausend Seen, kleine Flüsse und Kanäle, riesige Wälder sowie eine unvergleichbare Tier- und Pflanzenwelt prägen die rund zehntausend Quadratkilometer große, dünn besiedelte Landschaft. Der bekannteste und beliebteste Ferienort in den Masuren ist das Städtchen Mikolajki. Hier leben nur rund 3.800 Einwohner. Im Sommer füllt sich der Ort aber mit unzähligen Touristen. Kein Wunder, denn er gilt als Zentrum des polnischen Wassertourismus.
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            Nachdem wir einen Abstecher zur Marienburg gemacht hatten - das größte Backsteingebäude Europas und unter anderem jahrhundertelanger Sitz der polnischen Könige - ging es für uns weiter nach Danzig. Die Stadt, die über eintausend Jahre alt ist, hat eine sehr beeindruckende und wechselvolle Geschichte. Bereits im 16. Jahrhundert entstanden die meisten der prachtvollen Patrizierhäuser, die in der Altstadt alle liebevoll wieder restauriert wurden. Danzig stand unter der Herrschaft slawischer Fürsten, des Deutschen Ritterordens, der polnischen Krone, es gehörte zu Preußen und wurde von 1920-1939 die "Freie Stadt Danzig". Die Stadt wartet mit wunderbaren Sehenswürdigkeiten, tollen Einkaufserlebnissen und einem breiten und beeindruckenden gastronomischen Angebot auf. Übrigens soll der romantische Weihnachtsmarkt in der Danziger Altstadt noch ein echter Geheimtipp sein und zu den Top 3 in Europa gehören.
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            Nur einen Steinwurf von Danzig entfernt, liegt das beschauliche Seebad Sopot. Wir fanden es bemerkenswert, wie grün dieser Ort ist. Überall befinden sich im Stadtgebiet kleine Parks und Alleen mit kleinen gemütlichen Cafés. Zwischendrin findet man immer wieder kleinere und größere, charmante Stadtvillen. Weiter ging es für uns ins runde zweihundert Kilometer entfernte schicke Hafenstädtchen Kolberg. Zu den Highlights der Stadt zählen der eindrucksvolle Kolberger Dom, die Strandpromenade mit der Seebrücke sowie das polnische Waffenmuseum.
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           Da unser BULLI etwas schwerer ist, konnten wir nicht im bekannten Swinemünde über die Grenze nach Deutschland fahren, sondern mussten den kleinen Umweg über Stettin nehmen. Uns führte der Weg dann über Stralsund, Schwerin und Travemünde nach Lütjenburg. Auch hier hatten wir unterwegs eine tolle Zeit und haben nette Menschen kennengelernt. Es gab nur ein Manko: Es war aufgrund der Sommerferien überall mega voll. 
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            Nach knapp einem halben Jahr und rund 15.000 Kilometern sind wir nun von unserer traumhaften Skandinavien-Baltikum-Tour wieder gesund und munter und ohne größere Pannen zu Hause angekommen! Die Reise war für uns beide eine unvergessliche Erfahrung. Vieles war noch schöner, als wir es uns vorgestellt hatten. Einiges war aber auch enttäuschender als gedacht. Für unsere Tour hatten wir schon einen Generalplan. Oft war jedoch der Weg das Ziel, und wir haben neue Pläne gemacht.
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           Was hat uns am besten gefallen? Norwegen und das Baltikum - vor allem Estland - haben uns umgehauen. Da würden wir jederzeit wieder hinfahren. Schweden und Finnland sind auch schön. Alles über den Breitengrad von Stockholm und Helsinki hat uns aber oft auch nicht so begeistert. Würden wir diese Skandinavien-Baltikum-Tour noch einmal machen? Wenn wir alle anderen noch zu bereisenden Länder gesehen haben, dann auf jeden Fall. Jetzt wissen wir ja, wo es in Skandinavien und im Baltikum die schönsten Ecken gibt. &amp;#55357;&amp;#56842;  
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           Wann geht es mit unserem BULLI weiter? Im Frühjahr 2024 wollen wir Griechenland und die Balkanländer bereisen. Im Spätsommer nächsten Jahres soll es dann nach Island und auf die Färoer Inseln gehen. Zwischendurch sind bereits ohne unseren BULLI tolle Trips mit Familie, Freunden und zu zweit geplant. Auf jeden Fall werden wir reisetechnisch weiter in Bewegung bleiben. Wir danken euch für all die lieben Nachrichten auf unserer Reise, und dass die meisten von euch trotz tausender Kilometer weit weg uns immer sehr, sehr nah waren.
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      <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 14:18:38 GMT</pubDate>
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      <title>Litauen - der Mittelpunkt Europas</title>
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           Kaum jemand weiß, dass Litauen der geografische Mittelpunkt Europas ist. Nach diesem wird bereits seit mehr als 200 Jahre gesucht. Astronomen, Geografen, Mathematiker und Physiker legen immer wieder recht unterschiedliche Berechnungen vor. Deshalb wurden Zeichen, die den Mittelpunkt Europas markieren, in der Vergangenheit unter anderem auch in Polen, der Slowakei, Ungarn und Estland aufgestellt. Im Jahr 1989 jedoch haben Wissenschaftler des Französischen Nationalinstituts für Geografie mitgeteilt, dass sich der tatsächliche Mittelpunkt Europas laut neuesten Berechnungen in Litauen befindet – 26 km nördlich der Hauptstadt Vilnius, zwischen den beiden Dörfern Purnuskes und Bernotai. Logisch, dass uns unser Weg auch dort entlangführte.
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           Generell müssen wir jedoch sagen, dass wir uns in Litauen nur auf ein paar Sehenswürdigkeiten konzentriert haben. Hintergrund waren neben dem sehr regnerischen Wetter die zunehmenden Nachrichten, dass die Wagner Truppe weitere Söldner nach Belarus an die polnische Grenze entsandt hat und es seitens Polen vermehrt die Befürchtungen gab, dass diese die so genannte rund einhundert Kilometer breite Suwalki-Lücke besetzen wollen. Die Suwalki-Lücke bezeichnet das Gebiet um die Grenze zwischen Litauen und Polen, das die einzige Landverbindung der baltischen Staaten mit den übrigen NATO-Partnern darstellt und das Territorium der russischen Exklave Kaliningrad von Belarus trennt. Viele Litauer meinten jedoch auch, dass die polnischen Nachrichten eventuell auch viel mit Wahlkampf um die dortigen bevorstehenden Parlamentswahlen zu tun haben.
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           So haben wir uns neben dem Mittelpunkt der Erde auf den berühmten Berg der Kreuze und die mittelalterliche Wasserburg Traikai konzentriert sowie einen Abstecher auf die Kurische Nehrung gemacht.
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           Der Berg der Kreuze gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Litauens. Er ist nämlich ein wichtiger katholischer Wallfahrtsort. Aus aller Welt kommen Pilger und stellen hier Kreuze auf, um sich etwas zu wünschen oder um ihre Dankbarkeit für etwas auszudrücken. Schon von Weitem ist dieser beeindruckende Ort ein unvergleichlicher Anblick. Wie aus dem Nichts ragen plötzlich auf einem Hügel unzählige Kreuze in den Himmel.  
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           Weiter ging es zur Inselburg Trakai unweit der Hauptstadt Vilnius. Die spätmittelalterliche Wasserburg ist ein sehr malerischer Ort, umgeben von Wäldern und Seen. Das Trakai Schloss wurde im 14. Jahrhundert während der Regierungszeit des Großherzogs Gediminas erbaut und diente lange Zeit als Residenz der litauischen Großherzöge. Es ist ein Beispiel der gotischen Architektur und wird oft als litauisches Juwel bezeichnet. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss schwer beschädigt, aber es wurde sorgfältig restauriert und ist heute wieder ein bedeutendes Symbol der litauischen Kultur und Geschichte.
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           Unser letztes Highlight in Litauen war ein Ausflug auf die Kurische Nehrung. Hinter diesem zugegeben etwas kryptischen Begriff steckt eine 98 Kilometer lange Halbinsel in der Ostsee, deren Norden zu Litauen und deren Süden zur russischen Exklave Kaliningrad gehört. Auf dieser Insel befindet sich auch eine der größten Wanderdünen Europas, die Parnidis-Düne, mit einer Höhe von knapp 50 Metern. Hier muss allerdings beachtet werden, dass Wanderer unbedingt auf den ausgezeichneten Wanderwegen bleiben sollten. Wer die offiziellen Wege verlässt, riskiert eine hohe Geldstrafe. Die Düne befindet sich übrigens mitten im Nationalpark Kurische Nehrung. Das war in Kürze Litauen. Weiter ging es dann durch die Suwalki-Lücke an die polnische und deutsche Ostseeküste. 
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      <pubDate>Wed, 23 Aug 2023 11:43:00 GMT</pubDate>
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      <title>Lettland - im Herzen des Baltikums</title>
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           Lettland ist etwa so groß wie Bayern, hat aber nur knapp zwei Millionen Einwohner. Ehrlich gesagt hatten wir gar nicht gemerkt, dass wir bereits die Grenze zu Lettland überquert haben. Eigentlich wollten wir uns noch für eins, zwei Tage ein schönes Plätzchen an der estnischen Ostseeküste suchen. Da ich bei der Suche aber ab und an auch etwas mäkelig sein kann, sind wir dann doch ein Stückchen weitergefahren als gedacht und fast ganz unbemerkt über den kleinen Grenzübergang im lettischen Dorf Ikla gefahren. Hier haben wir für mehrere Tage dann auch einen sehr schönen Platz am Rigaischen Meerbusen – eine große Bucht der Ostsee zwischen Estland und Lettland – gefunden. Wir merkten aber, dass in Lettland im Vergleich zu Estland schon mehr Urlauber und Touristen unterwegs waren. Logisch waren auch die Sommerferien in Lettland in vollem Gang. Zum Glück war das aber noch nicht vergleichbar mit deutschen Ostseestränden oder den beliebten südeuropäischen Urlaubsländern. Übrigens interessant ist, dass nicht Frankreich, Spanien oder auch Italien in Europa die längsten Sommerferien haben. Nein, es sind die baltischen Staaten. Allen voran Estland mit 13 Wochen, gefolgt von Lettland und Litauen mit jeweils zwölf Wochen. Da bekommt das Thema Ferienplanung eine ganz neue Herausforderung. &amp;#55357;&amp;#56841;
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            Ein Highlight in Lettland war natürlich die Hauptstadt Riga. Eine Wahnsinnsstadt mit so viel Geschichte und Tradition und dennoch sehr vielen jungen Menschen, die nur so vor Kreativität sprühen. Ausgehen, shoppen, essen gehen, Sehenswürdigkeiten entdecken – die Liste war sehr lang und man kann sicherlich mehr als nur zwei Tage in dieser beeindruckenden Stadt verbringen. Nur unser Hund Leo fand das verständlicherweise alles nicht so toll, hat sich dafür aber sehr wacker geschlagen.
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           Weiter ging es dann in den Gauja Nationalpark. Hier standen auf unserem Tagesplan neben Rad- und Wandertouren, vor allem Weinverköstigungen an. Der lettische Wein kann sich sehen lassen. Für uns und gerade für Detlef kommen sie an die Italiener und Spanier jedoch noch nicht ganz ran. Generell gibt es im Gauja Nationalpark einige sehr alte aufwändig restaurierte Herrenhäuser als feine Boutique Hotels mit einer sehr hochwertigen Küche aus regionalen Produkten. Dazu zählen vor allem Fisch und Fleisch geräuchert, Blutwurst, Sauerkrautsuppe, Roggenbrot in den verschiedensten Geschmackssorten, Pilze und Beeren. Ein Lettisches Nationalgericht ist Ligsdinas, eine Art „Überraschungsfrikadellen“, die mit hart gekochten Eiern, Pilzen oder anderen kalorienreichen Leckereien gefüllt werden. Sie werden mit Kartoffeln und einem Klecks Schmand in der Bouillon serviert, in der sie gekocht wurden. Kann man essen, schmeckt ganz lecker.
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            Was wir nicht wussten, mitten im Baltikum gibt es eine sehr schöne kleinere Kopie des weltberühmten französischen Schlosses Versailles. Rundale heißt dieser Ort und ist ein Muss auf jeder Lettlandtour. Da wir uns auf unserer Skandinavien-Baltikum-Tour zwangsweise zu Sightseeing-Experten entwickelt haben, führte uns natürlich auch ein Tagesausflug zu diesem sehr beeindruckenden Schloss. Das glanzvolle Barockensemble wurde im Auftrag der russischen Zarin und Nichte Peters des Großen Anna Iwanowna von 1736 bis 1740 errichtet. Der damalige Stararchitekt Bartolomeo Francesco Rastrelli lieferte die Pläne für diese Residenz im Stil des französischen Sonnenkönigs. Der vielbeschäftige Architekt erbaute für den Zaren übrigens auch den Winterpalast der Eremitage in Sankt Petersburg. 
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           Lettland beziehungsweise generell das Baltikum sind auch bekannt für die langen und schönen Ostseestrände. Einer der bekanntesten lettischen Badeorte ist Jurmala in der Nähe von Riga. Dennoch blieb der Andrang rund um den Badeort im Vergleich zu anderen europäischen Urlaubsregionen zu unserer Zeit ebenfalls eher dezent. Platzangst sollte an den verschiedenen Badestränden entlang der Küste jedenfalls auch im Hochsommer nicht aufkommen. Dafür sind die Strände einfach viel zu lang.
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           Übrigens hat sich der Golfsport in den vergangenen Jahren im Baltikum sehr stark entwickelt. Es gibt sicherlich in Europa bestens etablierte Golfdestinationen, die beeindruckender sind. Aber sollten die Golfbegeisterten unter euch eine Baltikum-Tour planen, dann packt ruhig das Golfgepäck mit ein. Wir haben auf ein paar interessanten Plätze spielen dürfen.
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            Neben schönen Badeorten gibt es entlang der lettischen Küste auch das eine und andere sehr nette Küstenstädtchen. Wir waren unter anderem in Ventspils und dem größeren Liepaja. Fragt man einen Letten nach der aufregendsten Stadt in seinem Land, dann nennt er oft Ventspils. Für uns war das nicht so nachvollziehbar. So wirklich viel los ist hier nämlich nicht. Doch schaut man genauer hin, sieht man, dass Ventspils sich durch zahlreiche Renovierungs- und Sanierungsprojekte zu einem hübschen Städtchen mausert. Die Stadt hat es dank des Ölexports in den vergangenen Jahrzehnten zu erstaunlichem Wohlstand gebracht. Was man auch auf den ersten Blick sieht: Die Häuser sind in freundlichen Pastelltönen gestrichen, die Straßen sauber und gepflegt. Überall florieren kleine Geschäfte und Bistros. Das Preisniveau ist deutlich höher als im Umland und teilweise sogar höher als in Riga.
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           Die Küstenstadt Liepaja hingegen scheint nicht so recht zu wissen, wie sie sich entwickeln möchte. Sie ist die drittgrößte Stadt in Lettland und liegt an der berühmten Bernsteinstraße. Die Letten sagen, dass man am Ostseestrand heute noch nach stürmischen Nächten am nächsten Morgen schöne Bernsteine findet. Wir haben keine Bernsteine gefunden, weil wir auch nicht gesucht haben. Insgesamt hatten wir das Gefühl, dass Liepaja noch inmitten eines Veränderungsprozesses steckt. Verfallender Sowjet-Charme neben schicken modernen Bars, barocke Häuser neben grauen Wohnquadern. Nach Liepaja haben wir beschlossen ins letzte der drei baltischen Staaten aufzubrechen. So ging es dann an einem sehr regnerischen und stürmischen Tag für uns weiter nach Litauen.
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      <title>Ein Sommer in Estland</title>
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            Zugegeben: Die Überschrift hört sich an wie der Titel eines Rosamunde Pilcher Filmes. Der kleinste der baltischen Staaten kann jedoch mit einer Landschaft wie aus den besagten Filmen durchaus mithalten. Estland protzt nur so voller Naturschönheiten. Wir haben das Land zum Großteil als eine wundervolle Mischung aus dem schönen Schleswig-Holstein und Brandenburg erlebt. An der estnischen Küste sind wir durch bunte Friesendörfer mit kleinen Cafés gefahren. Auf unserer Tour durch Estland haben wir vor allem viele Gutshöfe und Herrenhäuser gesehen. Skandinavische Könige, deutsche Ritter und russische Adelige - alle schätzten Estland als Wohnsitz. So entstanden seit dem 13. Jahrhundert über eintausend Herrenhäuser. Teils sind sie verfallen, viele von ihnen wurden oder werden jedoch wieder aufgebaut und als Hotel, Pferdegestüt oder Weinkellerei genutzt. Generell pflegen und errichten die Menschen hier alles mit sehr viel Liebe und Hingabe. Wir haben noch kein Land erlebt, in dem jede Rasenfläche – egal ob es das eigene Grundstück oder ein öffentlicher Platz ist – so akkurat gemäht wird. Mähroboter und Rasentraktoren gehören hier anscheinend zur Grundausstattung eines jeden Haushalts. &amp;#55357;&amp;#56841;
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           Von der beeindruckenden Hauptstadt Tallinn, über die wir schon im vergangenen Beitrag berichtet hatten, sind wir an der Küste in Richtung russische Grenze gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir ein paar Tage im Lahemaa Nationalpark verbracht. Der Nationalpark ist mit über 700 Quadratkilometern Fläche das größte Schutzgebiet in Estland. Gegründet wurde der Nationalpark 1971 als erstes sowjetisches Reservat. Die Natur ist abwechslungsreich und offenbart einen sehr eigenwilligen Charakter: Es gibt dichte Wälder, Hochmoore, Seen und Wasserfälle.
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            Weiter ging es dann in die Stadt Narva. Sie ist die drittgrößte und östlichste Stadt Estlands und zugleich EU-Außengrenze zu Russland. Hier ist der Einfluss Russlands noch deutlich zu spüren. Keine Spur von renovierten Herrenhäusern und gemähter Vorstadtidylle. Narva war für uns ein noch gut erhaltenes Relikt aus Sowjetzeiten. Ein Spaziergang entlang des Flusses Narva, der zugleich Russland und Estland voneinander trennt, war für uns jedoch etwas bedrückend. Es war ein sonniger warmer Tag und eine Stille und Ruhe, wie man sie für eine Stadt mit 75.000 Einwohnern nicht vermuten mag. Zu sehen, dass in der heutigen Zeit Menschen von heute auf morgen nicht mehr so ohne Weiteres eine Grenze passieren können und Soldaten – mitten in Europa – mit Maschinengewehren was auch immer bewachen müssen, war schon sehr irritierend für uns. Hoffen wir, dass sich diese Situation bitte nicht noch weiter verschärfen wird.
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           Für etwas Ablenkung sorgte dann unser Ausflug nach Narva Josuü. Der bei Sommerurlaubern beliebte Kurort hat einen langen und breiten Sandstrand, der selbst in der Hochsaison nicht überfüllt ist. Von Strand hatten wir aber erst einmal wieder genug und haben uns ins Landesinnere aufgemacht. Vorbei ging es am Peipus See Richtung Tartu, die zweitgrößte Stadt Estlands. Der Peipus See ist ungefähr siebenmal so groß wie der Bodensee und steht unter den größten Sees Europas an fünfter Stelle. In seiner Mitte läuft in Nord-Süd-Richtung die Grenze zwischen Estland und Russland. Die Lebensart der in Seenähe gelegenen Dörfer und Ansiedlungen ist stark von einer Vielzahl russischer Zuwanderer sowie vom Fischfang, dem allgegenwärtigen Haupterwerb der Umgebung geprägt. Nicht selten werden rohe oder bereits zubereitete Fische direkt am Wegesrand verkauft. Es herrscht kein Mangel an lokalen Spezialitäten, was angesichts des Fischreichtums auch nicht weiter verwundern kann. Rund um das lang gezogene Ufer des Peipus Sees haben wir hier im Sommer keine Heerscharen von Touristen erlebt. 
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            Die Stadt Tartu hingegen ist quirlig und jung und eine Wiege für Kreatives und Wissenschaftliches. Hier befindet sich die älteste Universität Nordeuropas. Tartu ist sehr kompakt und praktisch alle Sehenswürdigkeiten, Restaurants und auch das Nachtleben sind in nur ein paar Parallelstraße zu finden. Vor allem große Theateraufführungen, Konzerte und Festivals prägen diese Stadt. Nicht umsonst ist sie die Kulturhauptstadt Europas 2024.
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           Von Tartu ging es für uns weiter durch unendliche Wälder, Wiesen und Felder durchs Landesinnere wieder gen Norden - an Tallinn vorbei und dann die westliche Küste wieder hinunter. Padilski, Keila, Hapsaluu sind einige Küstenorte, an die es uns verschlagen hat. Wir haben atemberaubende Sonnenauf- und Sonnenuntergänge gesehen, waren spazieren an endlosen Sandstränden, haben dem Rauschen der Ostseewellen gelauscht und unser COBB Grill war im Dauereinsatz. Bevor es dann langsam nach Lettland gehen sollte, haben wir noch einen kleinen Umweg in den Soomaa Nationalpark gemacht. Das Reservat umfasst eine der interessantesten, aber auch unwegsamsten Sumpflandschaften in Nordeuropa. Selbst in der Hochsaison war der Nationalpark jedoch wenig besucht. Wanderungen und geführte Touren sind in dem Park nur auf Bretterpfaden möglich, die nicht verlassen werden dürfen.
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           Über zwei Wochen waren wir im wunderschönen Estland unterwegs. Nun hieß es: Weiter nach Lettland mit vielen schönen Eindrücken aus dem kleinsten Baltikum Staat im Gepäck. Kann Lettland da mithalten? &amp;#55357;&amp;#56841;
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      <title>BULLI Tour 4 - Baltikum &amp; Ostseeküste</title>
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           Spontane Ideen sind oft die besten. Da unsere spektakuläre Skandinavien-Tour etwas früher als geplant endete, haben wir beschlossen nach Hause einen kleinen Umweg durch das Baltikum und entlang der polnischen und deutschen Ostseeküste zu nehmen. Mit der Fähre ging es in zwei Stunden von Helsinki nach Tallinn. Was sollen wir sagen? Die Stadt hatte uns vom ersten Augenblick in ihren Bann gezogen. Jung, dynamisch, modern und voller Leben, aber dennoch sehr traditionell und geprägt von den verschiedensten Fremdherrschaften und Einflüsse der vergangenen Jahrhunderte.
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           In seiner jahrhundertlangen Geschichte gab es bislang nur rund fünfzig Jahre, in denen das Land unabhängig war beziehungsweise ist. Das war zum einen von 1918 bis 1939 und dann - nach dem Auseinanderfallen der Sowjetunion - seit dem Jahr 1990. Im Jahr 2011 wurde in Estland, das seit dem Jahr 2004 zur Europäischen Union gehört, der Euro eingeführt. Er schuf optimale Bedingungen für einen langanhaltenden Aufschwung bis heute. An jeder Ecke der Stadt werden neue gigantische Bauprojekte realisiert und vor allem auch viele alte Gebäude vor dem Zerfall gerettet und saniert. Die Altstadt von Tallinn ist sehr faszinierend. Die umliegenden Viertel der historischen Altstadt haben sich als Szeneviertel für jede Art von Kreativschaffenden etabliert, von Künstlern über Designer bis hin zu einer Vielzahl an Startup Unternehmen. Estland ist derzeit - wie kaum ein anderes Land - einer der Geburtsorte von Unicorn Startups. Startups also, die nicht an der Börse gelistet sind und deren Bewertung bei über einer Milliarde Dollar liegt. Dazu zählen beispielsweise das Mobilitätsunternehmen Bolt, der Geldüberweisungsanbieter Wise, der internetbasierte Messaging-Dienst Skype oder das Softwareunternehmen Pipedrive. Beeindruckend dabei ist, dass Estland nur rund 1,3 Millionen Einwohner hat und etwas kleiner ist als unser Bundesland Niedersachsen. Es gibt aber auch noch viele Auswirkungen aus der Zeit als Sowjetrepublik. Das sind - wie bei uns im Osten - vor allem die zahlreichen Plattenbauten am Rande der Stadt und viele Denkmale und Kulturstätten, die noch an diese Zeit erinnern.
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            Kulinarisch haben wir uns in Tallinn schon in den ersten zwei Tagen im siebten Himmel gefühlt. Kreative junge Köche, die internationale aber vor allem auch einheimische Küche auf einem sehr hohen Niveau neu interpretieren. Seit dem vergangenen Jahr gehört Estland zum ersten der baltischen Ländern, in denen es Sternerestaurants gibt. Mal schauen, welcher Stern vielleicht auf unserer Reiseroute liegen wird. &amp;#55357;&amp;#56841;
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           Selbstverständlich ist in so einem jungen Land auch (fast) alles digitalisiert. Ein netter Kellner im Restaurant Nautilus in der Tallinner Altstadt erzählte uns, dass die Esten mittlerweile nur noch für drei Dinge zum Amt oder einer Behörde müssen. Das sind Heirat, Scheidung und der Immobilienkauf. Alles andere läuft digital. Wir sind nach den ersten Tagen in Estland schon mehr als beeindruckt und freuen uns sehr, was dieses kleine und dennoch so große Land für uns noch bereithalten wird. Und natürlich freuen wir uns danach auf Lettland und Litauen, sind gespannt, was uns an der polnischen Ostseeküste alles erwarten wird und was es Neues an unserer schönen deutschen Ostseeküste gibt. Wer möchte, kann wie immer gerne ein Stückchen mitreisen. Wir freuen uns von euch zu hören. 
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      <pubDate>Sun, 09 Jul 2023 15:03:08 GMT</pubDate>
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      <title>Im Land der 1000 Seen</title>
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           Finnland zählt zu den Ländern mit den meisten Seen. Rund 188.000 sollen es sein. Es ist zudem eines der wenig besiedelten Länder der Welt. Knapp 5,5 Millionen Einwohner leben auf einer Fläche fast so groß wie Deutschland. Also haben wir gedacht, dass wir sehr einsam durch dieses Land reisen werden. Das sollte dann wieder einmal die falsche Annahme gewesen sein. &amp;#55357;&amp;#56841; Vielleicht lag es an der Ferienzeit, oder weil Skandinavien an sich ein beliebtes Reiseziel ist.
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            Der Grenzübergang von Norwegen nach Finnland war sehr unspektakulär. Es war niemand zu sehen. Vielleicht hatten an dem Tag auch alle Haushaltstag. Die ersten drei Tage sind wir durch Lappland an unendlich langen Birken- und Nadelwäldern sowie einem See nach dem anderen entlanggefahren. Das war anfangs sehr entspannend, aber irgendwann kommt selbst bei diesem Landschaftsbild etwas Langeweile auf. Außerdem war es nicht ganz so einfach, die Hauptverkehrsstraße zu verlassen, da es fast so gut wie keine befahrbaren Nebenstrecken gab. Von daher waren auch die Hauptstraßen zur Ferienzeit sehr gut gefüllt. So schön dann auch irgendwann die Natur und Einsamkeit sind, fiel es uns dennoch etwas schwer sie zu genießen. Der Grund: Millionen von Mücken, Bremsen und Schnaken. Wir konnten kaum einen Abend gemütlich draußen sitzen. Über unser Autan haben sich die Plagegeister nur schlapp gelacht. Das heißt, wir sind durch Finnland sehr oft schneller weitergefahren als geplant. 
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           Gemütlich und entspannt sollte es im weltberühmten Weihnachtsmanndorf am Nordpolarkreis in Rovaniemi werden. Ich als begeisterter Weihnachtsfan habe mich sehr darauf gefreut. Zur offiziellen Meldeadresse des Weihnachtsmannes strömen jährlich über 300.000 Besucher aus über 100 Ländern. Vielleicht ist es im Winter, wenn alles bunt beleuchtet ist und draußen der Schnee liegt, einladender und gemütlicher. Die Souvenirläden und die Restaurants werden aber sicherlich keine anderen Waren anbieten. Es ging in die Richtung made in China und Buffet für alle. Selbst das Postamt des Weihnachtsmannes kam eher einer Massenabfertigung gleich. Die Begeisterung, eine Postkarte für fünf Euro von einer Weihnachtselfe lustlos abgestempelt zu bekommen, hielt sich dann doch sehr in Grenzen. Für das Weihnachtsmanndorf hatten wir zwei Tage eingeplant. Im Endeffekt war es genau eine Stunde.
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           Wenn schon das Weihnachtsmanndorf, dann wollten wir auch sämtliche Klischees bedienen und sind weiter in die Stadt Kemi gefahren. Hier hat nämlich der Schneemann seine offizielle Meldeanschrift. Kemi ist ein nettes Hafenstädtchen, das in den vergangenen Jahren viel in den Tourismus investiert hat. Es gibt unzählige Fahrradwege und Wasseraktivitäten. Ein nettes Restaurant - gerade an der Hafenpromenade - ist aber auch hier noch Fehlanzeige. Generell hat Finnland, was die Kulinarik betrifft, noch mehr Potenzial nach oben als Norwegen und Schweden zusammen. Für den Süden des Landes rund um die Hauptstadt Helsinki müssen wir das jedoch etwas relativieren. Dass in Finnland die glücklichsten Menschen der Welt leben sollen, haben wir ehrlich gesagt auch nicht so richtig verstanden. Die Finnen haben eine der höchsten Suizidraten der Welt und ein hoher Alkoholkonsum ist sehr weit verbreitet. Hinzu kommen monatelange Dunkelheit und in den meisten Gegenden in den Sommermonaten eine wochenlange 24stündige Helligkeit. Alle Finnlandfans mögen es uns bitte nachsehen: Aber unser Land ist es nicht. Nicht umsonst haben wir für unsere Tour durch Finnland auch nur drei Wochen gebraucht.
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           Leider mussten wir unsere Route durch Finnland etwas abändern, da wir für eine zu beglaubigende Unterschrift in die Deutsche Botschaft nach Helsinki mussten. So haben wir dann das östliche Finnland an der Grenze zu Russland ausgelassen. Einheimische haben uns jedoch gesagt, dass es dort noch mehr Mücken geben soll. Vorstellen konnten wir uns das bei unseren zahlreichen Mückenstichen allerdings nicht.
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           Kurz vor Helsinki spürte man dann wieder die Zivilisation in vollen Zügen. Helsinki ist eine wunderbare Stadt. Jeder, der schon einmal dort war, kann das sicherlich bestätigen. Und sehr voll ist die Stadt auch. Da Helsinki ein beliebter Kreuzfahrthafen ist, liegen hier in der Hochsaison täglich bis zu drei riesige Schiffe. Wir haben dennoch zwei sehr schöne Tage mit Besuch zahlreicher Sehenswürdigkeiten verbracht. 
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           Knapp 11.000 Kilometer Skandinavien liegen hinter uns. Was für eine Tour. So viele Erlebnisse und Erfahrungen, die wir oft noch gar nicht verarbeitet haben. Wir waren überwältigt von der endlos beeindruckenden Natur, an der man sich oft gar nicht satt sehen konnte. Norwegen ist unangefochten das Land, das uns in Skandinavien am meisten beeindruckt hat. Da würden wir jederzeit wieder einen Abstecher hin machen. Schweden und Finnland hatten auch ihre Reize. Beides sind aber nicht unsere Lieblingsländer geworden. Helsinki und Stockholm hingegen sind zwei zauberhafte Städte.
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           Unsere Skandinavien-Tour ist aus den verschiedensten Gründen doch etwas früher zu Ende gegangen als geplant. Von Helsinki hatten wir eigentlich vor mit der Fähre Richtung Heimat nach Travemünde überzusetzen. Die Heimat muss aber noch etwas warten. Wir haben nämlich wieder umgeplant und wollen in den nächsten Wochen das Baltikum sowie die polnische und deutsche Ostseeküste bereisen. Selbstverständlich halten wir euch auch hier wieder regelmäßig auf dem Laufenden. &amp;#55357;&amp;#56842;
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      <pubDate>Sun, 09 Jul 2023 14:56:35 GMT</pubDate>
      <author>183:915698220 (Sandra Heitzmann)</author>
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      <title>An der russischen Grenze</title>
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           Vom Nordkap ging es für uns weiter östlich Richtung russische Grenze. Wenn man vom Nordkap nicht Richtung Süden oder Westen, sondern Richtung Osten abbiegt, wird es langsam etwas ruhiger. Nur wenige Touristen bereisen die Region östlich des Nordkaps. Unser Ziel war das Städtchen Kirkenes an der Barentssee an der russischen Grenze. Hier endet laut des Magazins Lonely Planet "eine der schönsten Reisen der Welt" - und zwar die Postschiffroute der Hurtigruten von Bergen nach Kirkenes.
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            Kirkenes hat mit seinen knapp viertausend Einwohnern eine ganz besondere Lage – gut versteckt im Nordosten Norwegens ist sie eine der letzten Orte vor der russischen Grenze. Und auch Finnland ist nicht weit, sodass die Gegend um Kirkenes zu einem des nördlichsten Dreiländerecks der Erde gehört. Dieser Lage ist auch geschuldet, dass Kirkenes eine ganz besondere Natur hat, die sich vom Rest Norwegens stark unterscheidet und sich eher an die sibirische Taiga im Osten anschließt.
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            Die Region hat eine bewegte Geschichte. Nach der Besetzung Norwegens in den 1940er Jahren durch Deutschland, war Kirkenes eine strategisch wichtige Position an der Außengrenze zur Sowjetunion, was die Bevölkerung stark zu spüren bekam. Von daher lohnt sich auch ein Abstecher in die Museen der Stadt, die sich mit genau dieser Thematik beschäftigen. Kulturell ist Kirkenes nicht nur von der Nähe zu den Nachbarländern geprägt, sondern auch durch die Samen, die in Nordeuropa zuhause sind. 
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            Die Kontakte zu Russland wurden in dieser Gegend seit den 1990er-Jahren immer intensiver: gemeinsame Eishockeyspiele, ein norwegisch-russisches Streichorchester und sogar ein visafreier Grenzverkehr. In Kirkenes und Umgebung sprechen viele Menschen russisch. In den vergangenen Jahrzehnten fand hier mit Russland ein intensiver grenzüberschreitender Kultur- und Wirtschaftsaustausch statt. Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges hat sich das geändert. Das merkt man auch. Die Stadt kommt einem vor wie in einem Dornröschenschlaf. Viele Kontakte zwischen den Menschen in Norwegen und Russland sind jetzt nicht mehr möglich. Natürlich wollten wir auch direkt an die russische Grenze. Mit einem etwas mulmigen Gefühl sind wir dann zum Grenzübergang Storskog nahe Kirkenes gefahren und waren mehr als überrascht. Weder standen dort Soldaten noch gab es besondere Vorsichtsmaßnahmen. Im Gegenteil: Es gab einige Autos, die die Grenze nach Norwegen sowie andersherum nach Russland passiert haben. Das hat uns schon etwas überrascht.
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           Norwegen haben wir jetzt ausgiebig bereist. Das Land hat uns von der Landschaft und der Natur her mehr als fasziniert. Die Menschen sind überaus freundlich und hilfsbereit und immer für einen guten Schnack zu haben. Auch wenn wir kulinarisch oft meckern mussten, haben wir in Norwegen eine traumhafte Zeit verbracht und werden dieses atemberaubende Land mit eindrucksvollen Erlebnissen in bester Erinnerung behalten. Nun hieß es für uns „Auf nach Finnland“.
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      <pubDate>Mon, 03 Jul 2023 18:06:29 GMT</pubDate>
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      <title>Einsam am Nordkap</title>
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           Von Kleinmachnow zum Nordkap sind es 2.819 Kilometer. Laut Dr. Google wäre das mit einem PKW in 33 Stunden zu schaffen. Wir sind mit unserem BULLI von seiner Heimatstation in Lütjenburg im schönen Schleswig-Holstein genau 7.053 Kilometer in zweieinhalb Monaten gefahren. Jeder Kilometer hat sich gelohnt. Das Nordkap gehört auf jeden Fall zu einem Highlight unserer Skandinavien-Tour. Nicht nur, dass es auf unserer Bucket List stand und wir da waren, sondern wie wir es dank eines netten Schweizers vor Ort erleben durften, wird für immer unvergesslich sein.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Atemberaubend waren vor allem die letzten 130 Kilometer bis zum Nordkap. Wir waren überwältigt von der Natur, die man gar nicht beschreiben kann. Rechts das stille glasklare Meer, links eine traumhafte Berg- und Felsformation mit Rentieren, die sich durch nichts stören ließen. Auf unserer Tour zum Nordkap hat dieses Mal aber auch der Wettergott mitgespielt. Wir hatten strahlend blauen Himmel und null Lüftchen. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit mit dem Kreuzfahrtschiff zum Nordkap zu fahren. Die Routen dorthin um und an Norwegen vorbei sind sicherlich sehr spektakulär und beeindruckend. Das letzte Stück zum Nordkap – sozusagen der Höhepunkt – wird aus unserer Sicht dann doch etwas anders erlebt, als durch die Autoanfahrt über die besagten 130 Kilometer. Kreuzfahrtschiffe kommen im eher beschaulichen Hafen von Honningsvag an und von dort geht es dann mit unzähligen Bussen die letzten 30 Kilometer in Scharen zum Nordkap. Wir sind nur der Meinung, dass das Nordkap dann ein anderes Erlebnis ist, als wenn man selbst fährt …
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           Ihr könnt euch aber gar nicht vorstellen, wer alles zum Nordkap fährt: Angefangen von Touristen im PKW mit Zelt, über Wohnmobilisten aus aller Welt, bis hin zu Fahrradfahrern aus dem südlichsten Italien. Ihr fragt euch wahrscheinlich, was hat das mit Einsamkeit laut der Überschrift zu tun. Natürlich gar nichts. Wir waren in der Vorsaison am Nordkap und können von Einsamkeit wenig berichten. Dennoch haben wir es geschafft, dass wir ein einsames Foto zu zweit am Nordkap machen konnten. Dafür müssen wir dem lieben Christian aus der Schweiz danken, den wir auf einem Parkplatz kurz vorm Nordkap kennengelernt haben. Als wir ihm erzählten, dass wir tags drauf ans Nordkap und dort auch übernachten wollten, lächelte er nur und meinte, dass er daran nicht glaubt. Nachdem er uns dann ein paar Fotos zeigte, wie es tagsüber in der Nebensaison am Nordkap aussieht, sind wir nächsten Tag um sechs aufgestanden und waren kurz vor sieben einsam an der Nordkapkugel – umringt von hunderten noch schlafenden Wohnmobilisten auf dem Parkplatz. Danke, lieber Christian! &amp;#55357;&amp;#56841; Wer das Foto von uns beiden morgens um sieben Uhr gemacht hat? Eine sehr nette Norwegerin, die bereits seit fünf Uhr morgens für IHR bestes Nordkap-Foto unterwegs war. 
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      <pubDate>Mon, 03 Jul 2023 18:05:43 GMT</pubDate>
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      <title>Geheimtipp Andoya &amp; Senja</title>
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            Viele Norwegenreisende fahren von den Lofoten direkt Richtung Nordkap. Wir haben auf dem Weg dorthin einen kleinen Umweg auf die beiden traumhaften Inseln Andoya und Senja gemacht. Beide Inseln gelten noch als Geheimtipp. Auf jeden Fall war es zu unserer Zeit dort einsamer als auf den Lofoten. Auf der Insel Andoya sind wir an traumhaften Stränden gewandert und haben stundenlang die Mitternachtssonne bestaunt. Bekannt ist die Insel vor allem durch ihre Walsafaris. Hier kann man das ganze Jahr über Pottwale, Orcas und Buckelwale beobachten. Wir haben aber weder eine zweistündige Safari für 370 Euro pro Person mitgemacht noch haben wir einen Wal aus der Nähe gesehen. Andoya beheimatet zudem eine atemberaubende Vogelwelt. Vor allem im Sommer ist sie Heimat einer der größten Papageientaucher-Kolonien Norwegens. Der Papageientaucher ist ein sehr putziger Vogel. Auf unserer Skandinavien-Tour haben wir uns jedoch unsterblich in den Austernfischer und seinen Gesang verliebt.
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           Mindestens genauso interessant wie die faszinierende Tierwelt war für uns, dass auf Andoya ein europäischer Spaceport gebaut wird. Wir sind direkt an der Baustelle vorbeigefahren. Eigentlich befindet sich Europas großer Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guyana. Das gehört als französisches Gebiet zwar zur EU, liegt aber auf dem südamerikanischen Kontinent. Doch in Zukunft sollen auch vom europäischen Kontinent aus Raketen starten. Europa schickte bislang seine Satelliten vom russischen Plessezk aus ins All. Das sieht derzeit jedoch anders aus. Neben Norwegen sind daher künftig auch in Schweden, England und Schottland Raketenstarts geplant. Der erste Raketenstart auf Andoya fand bereits 1962 statt, damals mit Unterstützung der NASA. Neben der Forschung werden hier auch militärische Tests durchgeführt. Der neue Spaceport soll bis 2025 fertiggestellt werden. Bisher konnte man für zukünftige Starts die deutschen Firmen Rocket Factory Augsburg (RFA) und Isar Aerospace gewinnen. Schauen wir mal, was wir alle künftig über Andoya &amp;amp; Co hören werden, und vergessen wir dabei hoffentlich nicht die Wale und diese einzigartige Vogelwelt.
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            Kurz nach unserem Besuch auf Andoya war ein Raketentest geplant. Wir haben davon jedoch nichts mitbekommen, denn wir waren schon auf der Nachbarinsel Senja, die die zweitgrößte Insel Norwegens ist. Nach Senja kommt man von Andoya in eineinhalb Stunden mit der Fähre. Die Überfahrt kann man im Vorfeld nicht buchen. Von daher würden wir empfehlen, in der Hauptsaison rechtzeitig am Abfahrtshafen zu sein. Über Senja sagt man, es sei wie Norwegen in Miniaturformat, weil sich hier alles findet, was Norwegen zu bieten hat: Fjorde und Steilküsten, Felsformationen und Trolle, Wasserfälle und Nordlichter sowie Rentiere. Das können wir nur bestätigen. Im Anderdalen Nationalpark wandert man durch eine traumhafte Landschaft, die ihresgleichen sucht. Die Straßen auf Senja sind eher schmal und holprig. Wir haben jedoch mit unserem BULLI passierbare Abzweigungen gefunden und konnten die Insel oft für uns allein genießen.
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           An einem Vormittag ist uns beiden jedoch nach einem Strandspaziergang mit Leo auf unserer Weiterfahrt Richtung Festland fast das Herz in die Hose gerutscht. Auf einmal klingelten unsere Telefone in einem ohrenbetäubenden Lärm und leuchteten rot. Bis wir merkten, dass es unsere Handys waren, dachten wir beide zuerst, dass unser BULLI irgendeine Panne hatte. Im Endeffekt soll es ein norwegischer Testalarm aufgrund eines neuen nationalen Sicherheitssystems gewesen sein. Die Frage, die wir uns noch lange gestellt haben, was macht man, wenn es kein Test ist - keine so einfache Frage. Nachdem wir den Schock verarbeitet hatten, haben wir uns auf den Weg Richtung Nordkap gemacht. Um eines vorweg zu nehmen: Für das Nordkap hat sich jeder einzelne Kilometer bis dahin gelohnt. Mehr davon könnt ihr gerne im nächsten Beitrag lesen. 
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      <pubDate>Mon, 03 Jul 2023 18:01:53 GMT</pubDate>
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      <title>Golfen unter der Mitternachtssonne</title>
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           Er gehört zu den Top 100 Golfplätzen dieser Welt – der Lofoten Links Course. Gelegen auf dem 68. nördlichen Breitengrad bietet dieser fantastische Golfplatz, als einer von wenigen Plätzen weltweit, die Möglichkeit von Mitte Mai bis Anfang August auch unter der Mitternachtssonne Golf zu spielen. Diese wird dann ab August von einem weiteren Naturschauspiel abgelöst – den Polarlichtern. Ursprünglich als 6-Loch-Platz eröffnet, wurde er 2015 auf 18 Löcher erweitert, an denen der Ozean hin und wieder als natürliches Wasserhindernis dient und sandige Strände natürliche Bunker bilden.
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           Die Nähe zum weiten Meer, die spitzen Gipfel der Lofoten und das ständig wechselnde arktische Licht machen hier das Golfspielen zu einem noch größeren Erlebnis. Es können sich nicht viele Golfplätze mit dieser Kombination von Sport und Landschaftseindrücken mit entsprechendem Naturschauspiel messen. Der Lofoten Links Course ist daher ein „Must-Play“ für Golfliebhaber fulminanter Szenerie und gutem Course-Design.  
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           Unsere erste Abschlagszeit war um 23.50 Uhr. Wir waren tagsüber so voller Vorfreude und konnten es kaum erwarten endlich auf die Runde zu gehen. Für die begeisterten Golfer unter euch: Das Greenfee kostet vor Ort 140 Euro pro Person. Es reduziert sich jedoch bei der zweiten Runde auf 70 Euro und die dritten Runde ist „kostenlos“. Ein Clubhaus, wie man es meist kennt, gibt es nicht. Es ist eine Holzhütte mit Rezeption und einem kleinen Shop, dafür aber unheimlich nette Mitarbeiter, die alles tun, damit man eine der schönsten Golfrunde seiner bisherigen „Golfkarriere“ spielen kann. Der Platz hat seine Herausforderungen, gerade auch was die Beschilderung betrifft, ist aber absolut fair, macht enorm viel Spaß und ist für jeden Golfer mit einem Handicap unter 36 bestens spielbar.
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            Gegen ein Uhr in der Früh wurde es dann doch recht frisch auf unserer Runde. Das änderte sich aber ganz schnell wieder gegen drei Uhr auf den letzten drei Löchern. Leichter Tau lag auf den Fairways und den Grüns. Es war fast so wie bei uns an einem ersten schönen Frühlingstag, wenn man um acht Uhr morgens die erste Abschlagszeit hat. 
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            Übrigens wollte Leo unbedingt mit auf den Platz und hat zum Schluss dann voller Erschöpfung auch das komplette Golfcart für sich beansprucht. Die meisten von euch wissen, dass wir beide auf jeder Golfrunde zocken. Wer von uns die „Lofoten Links Course Challenge“ gewonnen hat? Das bleibt unser Geheimnis. Enormen Spaß und Freude hatten wir beide, und das Spiel mussten wir sehr, sehr oft für atemberaubende Fotos unterbrechen. 
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      <pubDate>Mon, 03 Jul 2023 18:00:54 GMT</pubDate>
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      <title>Die Lofoten - ein Traum</title>
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            Die Lofoten werden als die Inseln der Götter bezeichnet. Für viele zählen sie sogar zu den schönsten Inselgruppen der Welt. Wenn man einmal dort war, kann man auch verstehen warum. Das Reiseziel stand schon sehr lange auf unserer Bucket List. Enttäuscht wurden wir nicht. Vom ersten Tag an waren wir schockverliebt. Das will schon etwas heißen. Auf unseren Reisen durften wir bislang viele fantastische Orte und beeindruckende Landschaften entdecken. Die Lofoten haben es aber auf einen der vordersten Plätze geschafft.
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           Die 80 Inseln mit ihren 25.000 Einwohnern befinden sich etwas nördlich des Polarkreises und erstrecken sich über eine Länge von rund 190 Kilometern von der norwegischen Küste ins Meer. Dank Tunneln und Brücken haben wir die Lofoten mit unserem BULLI bestens erkunden können. Die Inselgruppe lässt keine Wünsche offen: Unberührte Natur, imposante Bergpanoramen, Schluchten und Fjorde, einsame Sandstrände und glasklare Gebirgsseen sorgen für eine Kulisse, die man so schnell nicht wieder vergisst. Außerdem lassen sich neben der einzigartigen Landschaft Naturphänomene wie die Mitternachtssonne im Sommer und Polarlichter im Winter beobachten.  
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            Wir sind mit der Fähre von Bodo auf dem Festland nach Moskenes auf die Lofoten gefahren. Die Überfahrt dauert je nach Witterung etwa dreieinhalb Stunden. In der Nebensaison fahren zwei Fähren am Tag. Eine Reservierung ist nicht erforderlich. In der Hauptsaison von Mitte Juni bis August sind es bis zu sieben Fährüberfahrten am Tag. Da sollte man sich im Vorfeld aber dennoch lieber ein Ticket buchen. Auf unserer Überfahrt legte der Wettergott einen Kurzurlaub ein. Starker Dauerregen, Sturm und meterhohe Wellen haben bei uns zu einer grünen Gesichtsfarbe und Würfelhusten geführt. Und als wenn das nicht reichen sollte: Auf den Lofoten angekommen, haben uns dann wieder einmal im Juni Schneeflocken empfangen.
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           Unsere erste Nacht haben wir im kleinen Dorf „A“ ganz im Westen der Lofoten verbracht. Es ist eines der am besten erhaltenen alten Fischerdörfer Norwegens und bietet viele Möglichkeiten, um das Leben der Fischer auf den Lofoten während der vergangenen 250 Jahre nachzuempfinden. Weit verbreitet sind – wie vielerorts auf den Lofoten – die Stockfische, die auf Gestellen in der salzigen Luft trocknen. Der Geruch ist jedoch sehr gewöhnungsbedürftig. Wir haben heute noch eine kleine sehr gut verpackte „Stockfischdelikatesse“ in unserem BULLI und diskutieren jeden Tag, wer die Packung als erstes öffnet, und sie verkostet. Wahrscheinlich wird das bei uns beiden irgendwann in einer Wette enden. &amp;#55357;&amp;#56841;
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            Weiter ging es auf den Lofoten Richtung Reine. Und da war er - der Moment, auf den wir lange gewartet hatten und schon gar nicht mehr glaubten, dass er kommen wird: Ein kulinarisches Highlight - frische Krabben puhlen und die  leckerste Fischsuppe Norwegens genießen – im Restaurant „Anna Maren“ in der Nähe des Örtchens Reine. Der Ort gehört sicherlich zu den meistfotografierten Bildern der Lofoten. Wir waren in der Nebensaison dort. Es war schon sehr voll mit Touristen und vor allem Wohnmobilisten. Wir möchten uns daher nicht vorstellen, wie es in der Hochsaison in dem kleinen Ort sein wird. Mit unserem BULLI hätten wir dann auf jeden Fall keine Chance ein Parkplätzchen zu finden.
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           Generell haben uns viele Einheimische und auch andere Wohnmobilisten, die seit Jahrzehnten Norwegen bereisen, erzählt, dass der Zustrom an Touristen, seit der vergangenen Saison exorbitant zugenommen hat. Norwegen steht anscheinend bei Touristen und vor allem auch den Wohnmobilisten nicht umsonst ganz oben auf der Reiseliste. Von daher sollte man sich genau überlegen, wann die beste Reisezeit ist. Möchte man lieber die Mitternachtssonne sehen und den warmen Sommer genießen oder faszinieren einen mehr die Polarlichter bei eisiger Kälte? Ist man eher der Selbstversorger oder möchte man auch mal in ein Restaurant oder in eine Bar gehen, die meist nur zwischen Juni und August geöffnet haben.
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           Von Reine ging es weiter zum Örtchen Hamnoy mit einem weiteren kulinarischen Highlight: Königskrabben bei „Anita’s“. Wir haben die weltbekannten und begehrten King Crabs noch nie gegessen und müssen sagen, dass man das auf jeden Fall einmal ausprobieren sollte. Eine leckere Languste und ein Hummer sind mit Sternchen in den Augen zu versehen, die Königskrabbe konnte das für uns beide jedoch noch einmal toppen. Auch wenn Norwegen bekannt ist als das Land der Königskrabben, denkt bitte nicht, dass es sie hier an jeder Ecke zu kaufen gibt. Der Großteil der Fänge wird nämlich exportiert, hauptsächlich nach Japan, Dubai und in die USA. Übrigens sagen die Norweger manchmal auch Stalin-Krabbe zu ihr, wegen der Zerstörungskraft der Tiere und weil es sowjetische Forscher gewesen sein sollen, die in den sechziger Jahren die ersten Exemplare vor Murmansk ansiedelten, also nicht weit von der norwegischen Grenze entfernt. Sie verbreiteten sich rasch und Ende der siebziger Jahre wurde die erste Königskrabbe vor der norwegischen Küste gefangen.
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            Aber die Königskrabbe ist auch sehr problematisch. Sie grast so ziemlich alles ab, was ihr vor die Scheren kommt. Nach einer Studie des norwegischen Meeresforschungsinstituts Havforskningsinstituttet seien im Varangerfjord an der norwegischen Küste praktisch alle größeren Organismen, die sich nicht rechtzeitig vor dem Appetit der Krabben in Sicherheit bringen können – stark reduziert oder ganz verschwunden. Mit ihrem Fang tun die Fischer also auch etwas Gutes für das marine Ökosystem. Unbegrenzt Krabben fangen sollen die Fischer aber auch nicht. Schließlich soll das einträgliche Geschäft erhalten bleiben. Eine weitere Ausbreitung der Königskrabben möchten die Behörden zugleich verhindern.
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            Weiter ging es auf die Lofoten an traumhafte Sandstrände und einsame Buchten. Das Wetter konnte sich nicht so wirklich entscheiden. Es gab Tage, da mussten der Regennerz und die bunten Gummistiefel für gute Laune sorgen und dann gab es sonnige Tage, an denen wir im T-Shirt unterwegs waren und schon die Füße im Meer baumeln lassen konnten. Wer die Lofoten bereist, braucht all die schönen und einladenden Orte gar nicht selbst zu recherchieren. Durch die Lofoten führt auch eine der norwegischen Landschaftsrouten. Wir hatten euch davon schon in früheren Beiträgen berichtet. Auf dieser Route sind so gut wie alle Highlights zu finden, aber auch Tipps für Wanderrouten, Surfen, Fahrradtouren und vieles mehr – alles zu finden unter
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nasjonaleturistveger.no/de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.nasjonaleturistveger.no/de/
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            Ziemlich zum Ende der Lofoten hin wartete ein ganz besonderer Ort auf uns – der Lofoten Links Course. Er ist einer der nördlichsten Golfplätze der Welt und ein Muss für jeden Golfer. Mehr dazu findet ihr im folgenden Beitrag.   
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      <pubDate>Mon, 03 Jul 2023 18:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Schwedens spektakuläre Nationalparks</title>
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           Unglaubliche 30 Nationalparks gibt es in Schweden, die alle für die Öffentlichkeit zugänglich sind und zu denen der Eintritt frei ist. Sie bedecken mit etwa siebentausend Quadratkilometern fast zwei Prozent der Landesfläche. Einer soll schöner und beeindruckender sein als der andere: Von abgelegener arktischer und alpiner Wildnis, uralten Wäldern und alten Mooren bis hin zu Wildblumenwiesen, windgepeitschten Sanddünen und einzigartigen Unterwasserlandschaften. Schweden war übrigens das erste Land in Europa, das Nationalparks errichtete. Bereits im Jahr 1909 stellte die Regierung neun bemerkenswerte landschaftliche Regionen unter Schutz. Wir haben uns auf unserer Schweden-Tour drei besondere Nationalparks zum Erkunden und Wandern herausgesucht.
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            Als erstes ging es in den Skuleskogen Nationalpark - ein unwegsamer, wilder und beeindruckender Teil der schwedischen Höga Kusten am Bottnischen Meerbusen. Großartige Aussichten über Wald und Meer, schöne Seen, Täler mit üppigen Nadelwäldern und spannende geologische Phänomene haben uns hier deutlich gezeigt, dass Teile von Schweden einst aus dem Meer gestiegen sind. Im Skuleskogen gibt es rund 30 Kilometer markierte Wanderwege. Einer der bekanntesten führt zur und durch die Slattdalskrevan, einer circa 200 Meter langen, 30 Meter tiefen und sieben Meter breiten Felsschlucht, die wirklich ein ziemlich toller Anblick ist. Der Weg dorthin führte uns zuerst durch einen Märchenwald, und wir wanderten teilweise auf schmalen Stegen. Nach rund einem Kilometer fing dann der richtige Anstieg an. Hier wurde der Weg sehr steinig und wir mussten unseren Knöcheln zur Liebe sehr darauf achten, wo wir hintraten. Die Herausforderung war dabei unser Leo, denn in jedem Nationalpark gibt es Leinenpflicht. Unsere Kackbratze hat sich mittlerweile aber zu einem wahrhaften Trail-Hund entwickelt und bislang jede unserer Wanderungen mit Bravour und viel Begeisterung gemeistert. Höhenmeter haben wir insgesamt fast dreihundert zurückgelegt. Im Reiseführer stand, dass der Weg anstrengend ist und man sich etwas Zeit für die insgesamt sieben Kilometer nehmen sollte. Wir müssen sagen, dass wir dieser Beschreibung zustimmen müssen. Für diese Wanderung über Stock und Stein, schmale Stege, steile Anstiege und nicht ganz ungefährliche Moore haben wir hin und dann zurück für insgesamt sieben Kilometer fast vier Stunden gebraucht. Danach waren wir für den Rest des Tages aber auch fix und foxi.
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            Am nächsten Tag ging es voller Tatendrang weiter auf unserer Nationalpark-Route. Jokkmokk – das ist kein schwedischer Joghurt oder eine stinkende Fischdelikatesse, sondern ein kleines Städtchen in Nordschweden, dass viele Reisende im wahrsten Sinne des Wortes spaltet. Die einen fahren nämlich von hier auf direktem Weg durch Finnland nach Norwegen ans Nordkap. Die anderen wollen die spektakulären Nationalparks in Nordschweden besuchen. Wir gehörten in diesem Fall zu den anderen mit den Nationalparks.
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           Uns zog es nämlich in den Stora Sjöfallet Nationalapark – das Herz von Laponia (Schweden Lappland) mit abwechslungsreicher Natur. Laponia ist Europas (ausgenommen Russland) größte zusammenhängende, nahezu unberührte Wildnis. Hier gibt es mächtige Bergrücken, tief eingekerbte Täler, von Felsblöcken übersäte Hochebenen, hohe Berggipfel und Gletscher. Der Nationalpark ist leicht zugänglich, da eine sehr holprige Landstraße in Richtung Westen durch Teile des Parks führt. Hier haben wir nach fast zweitausend Kilometern durch Schweden auch endlich unseren ersten Elch gesehen. &amp;#55357;&amp;#56841;
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            Weiter ging es in den Abisko-Nationapark. Mächtige Berge umrahmen das wunderschöne Abisko-Tal mit seinen blühenden Almwiesen, spannenden Wildwassern und Skandinaviens größtem Gebirgssee. Der Nationalpark Abisko liegt weit oberhalb des Polarkreises. Seine imposanten Berge rahmen ein von Gletschern geformtes Tal am Südufer des größten Alpensees Skandinaviens, des Torneträsk, ein. Der Nationalpark lockt das ganze Jahr über Besucher an. Im Sommer bietet die Mitternachtssonne fast endlose Stunden des Tageslichts - ideal zum Wandern und für Tierbeobachtungen. Im Herbst färbt sich die atemberaubende Landschaft in ein prächtiges Rot und Gold. Im Winter sorgt der Schnee für neue Schönheit und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Skilanglauf und Schlittschuhlaufen auf dem Torneträsk. Da der Himmel häufig klar ist und es kaum Lichtverschmutzung gibt, soll Abisko auch einer der besten Orte der Welt sein, um im Winter Nordlichter zu sehen.
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           Wir hatten in allen drei Nationalparks eine traumhafte Zeit mit vielen tollen Wanderungen und Spaziergängen. Jetzt zog es uns aber langsam zu einem weiteren Highlight unserer Skandinavien-Tour. Es ging wieder zurück nach Norwegen – auf die Inseln der Götter. Mehr dazu könnt ihr in unserem nächsten Blogbeitrag lesen … &amp;#55357;&amp;#56841;
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      <pubDate>Sat, 03 Jun 2023 20:20:54 GMT</pubDate>
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            Vom norwegischen Trondheim ging es direkt nach Mittelschweden. Hinter der norwegischen Grenze hat sich die Landschaft sehr schnell verändert. Obwohl teilweise immer noch Schnee lag, den wir langsam nicht mehr sehen konnten, hat uns die Natur sofort in ihren Bann gezogen. Saftige Wälder, dunkle Moore und kristallklare Seen haben uns hinter jeder Kurve neu zum Staunen gebracht. Die ersten Rentiere haben wir schon kurz nach der norwegischen Grenze gesehen. Der erste Elch ließ hingegen noch etwas auf sich warten. Mitmenschen haben wir die ersten Tage mitten in Schweden wenige getroffen. Oft sind wir stundenlang gefahren und haben kaum ein Auto gesehen. Einen längeren Stopp haben wir im Städtchen Mora eingelegt am nördlichen Ende des Siljansees. Der malerische See ist vor 370 Millionen Jahren durch einen Meteoreinschlag entstanden.
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           Einen obligatorischen Zwischenstopp mussten wir außerdem in Nusnas – in der Nähe von Mora – einlegen. Norwegen hat den lustigen Troll als Souvenirmitbringsel. In Schweden ist es das rote Dalapferd – ein traditionell rot bemaltes Holzpferd in den verschiedensten Größen. Das Original kommt aus zwei kleinen Fabriken im kleinen Städtchen Nusnas. Dort besteht für Besucher die Möglichkeit, die Fertigung vom Rohprodukt bis zum Dalapferd zu beobachten. Die Entstehungsgeschichte der Dalapferde geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Ursprünglich handelte es sich bei diesen um ein geschnitztes Holzspielzeug, das an kalten Winterabenden in den armen Waldarbeiterhütten der Region mit den einfachsten Werkzeugen hergestellt wurde. Heute ist das Dalapferd das von Touristen am häufigsten gekaufte Souvenir in Schweden. Alleine in Nusnas werden die kunstvoll geschnitzten Pferde für rund 2,6 Millionen Euro im Jahr verkauft. Das angeblich weltweit größte Dalapferd befindet sich in der ehemaligen Industriestadt Avesta - südlich von Mora und Nusnas. Es ist 13 Meter hoch und besteht aus Beton. Das Selfie mussten wir natürlich machen und ein kleines Dalapferd hat es auch in unseren BULLI geschafft. &amp;#55357;&amp;#56841;
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           Weiter ging es auf das Gut Högbo Bruk – ein riesiges Naturareal, das keine Wünsche offenlässt. Egal ob Wandern, Fahrradfahren, paddeln, Streichelzoo (fand Leo ganz interessant) oder golfen. Hier ist für jeden etwas dabei in einer Natur wie aus dem Bilderbuch. Das Wetter spielte auch mit. Wir hatten strahlenden Sonnenschein und über zwanzig Grad. Dass uns ein paar Wochen später bei Minusgraden noch einmal der Schnee vorbeischneit, hätten wir zu dieser Zeit auf dem Gut Högbo Bruk auch nicht gedacht.
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           Unser nächstes Ziel waren die Höga Kusten – auf Deutsch „Hohe Küste“. Im Nordosten Schwedens am Bottnischen Meerbusen erstreckt sich diese Küstenregion über ziemlich genau hundert Kilometer, und zwar von der Stadt Härnösand im Süden bis nach Örnsköldsvik im Norden. Der Name „Hohe Küste“ bezieht sich auf die durch Landhebung entstandene höchste Küstenlinie der Welt, deren höchste Punkte knapp 300 Meter über den Meeresspiegel ragen. Dieser geologische Prozess hat mit dem Abschmelzen der Eisdecke nach der letzten Eiszeit eingesetzt: Weil die Last verschwand, ist die darunterliegende Landmasse stetig in die Höhe gestiegen. Noch heute erhebt sich die Hohe Küste mit einer Geschwindigkeit von etwa acht Millimetern pro Jahr. In bleibender Erinnerung ist für uns hier das kleine Fischerdörfchen Norrsundet mit seinem Restaurant „Bergmanns Fisk“ – das einzige kulinarische Highlight auf unserer Route durch Schweden.
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           Wie versteinert standen wir einige Tage später am Storforsen. Es handelt sich dabei um die größten Stromschnellen Nordeuropas, die den Fluss Piteälven im späten Frühjahr zu einer gigantischen weißen Gischtmasse von einigen hundert Metern Länge verwandeln. Die Gesamtlänge der Stromschnellen beträgt fünf Kilometer und die Fallhöhe mehr als 80 Meter. Es ist ein atemberaubendes Naturschauspiel, das man einmal gesehen haben muss. Mittlerweile waren wir schon knapp zweitausend Kilometer mit unserem BULLI in Schweden unterwegs. Nur einen Elch, den haben wir immer noch nicht gesehen. Das sollte sich aber in den schwedischen Nationalparks bald ändern. &amp;#55357;&amp;#56841;  
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      <pubDate>Thu, 01 Jun 2023 20:21:35 GMT</pubDate>
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            Die Atlantikstraße wurde 1989 fertiggestellt und im Jahr 2005 in Norwegen zum Bauwerk des Jahrhunderts gekürt. Seitdem wurde sie vom Magazin „Lonely Planet“ als „Bestes Reiseziel gegen Liebeskummer“ und von der Zeitschrift „The Guardian“ als „Schönste Autostrecke der Welt“ angepriesen und soll dabei sogar berühmte Roadtrip-Strecken in Nordirland, Australien oder im Himalaja links liegen lassen. Selbst die Werbeindustrie ist auf die Atlantikstraße aufmerksam geworden. Viele Autohersteller nutzen sie inzwischen als perfekte Location für ihre Werbeaufnahmen. Das sind alles große Worte, die wir selbstverständlich auf unserer Skandinavien-Route überprüfen mussten.
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            Die Altantikstraße ist eine der achtzehn norwegischen Landschaftsrouten. Auf knapp vierzig Kilometern schlängelt sie sich an der südlichen Westküste zwischen Vevang und Kristiansund entlang und zeigt dabei auf eindrucksvolle Weise, was Norwegen an Kultur und Landschaft zu bieten hat. Unter dem norwegischen Namen Atlanterhavsvegen wird oft nur der bekannteste Teil der Strecke bedacht. Er liegt zwischen Vevang und Karvag und ist gerade mal 8.274 Meter lang. Dort geht es auf acht Brücken, die die Inseln untereinander und mit dem Festland verbinden, mit atemberaubender Aussicht auf die Schären und Inseln direkt über den Atlantik.
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           Egal, ob man diese Straße bei ruhiger See und strahlendem Sonnenschein oder brausenden Wellen und tobenden Sturm fährt, sie hat unserer Meinung nach bei jedem Wetter ihren ganz besonderen Reiz. Es gibt sicherlich nur wenige Orte, die einem dem Meer so nahebringen wie diese Straße. Doch nicht nur die Fahrt entlang der Atlantikstraße ist ein Highlight. Zahlreiche Park- und Ratsplätze an der gesamten Strecke laden zum Verweilen, auf ein Picknick, zum Fotografieren und sogar zum Angeln ein. Besonders imposant ist die mächtige Storseisundbrua - das heimliche Wahrzeichen der Atlantikstraße. Die 260 Meter lange und 23 Meter hohe Storseisundbrua ist die größte und beeindruckendste der acht Brücken auf dieser Route. Man hat den Eindruck, dass sich das verwegene Bauwerk förmlich zwischen die Inseln gezwängt hat und dabei etwas verdreht wurde. Sie war sogar im neusten James Bond Film „Keine Zeit zu sterben“ eindrucksvoller Schauplatz wilder Verfolgungsjagden.
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           Wir haben auch gesehen, dass man sehr ruhig und einsam entlang der Atlantikstraße übernachten kann. Bei der Insel Geitøya, die Teil der Atlantikstraße ist und ein ehemaliges Fischerdorf war, liegt heute das Classic Norway-Hotel Haholmen Havstuer. Um dorthin zu kommen, muss man zunächst zehn Minuten mit dem Boot fahren. Hört sich aber auf jeden Fall nach romantischen und einsamen Urlaubstagen an. Egal wie und was: Eine Fahrt entlang der Atlantikstraße, wo unberührte Natur und beeindruckende Ingenieurskunst aufeinandertreffen, ist auf jeden Fall ein unvergesslich atemberaubendes Fahrerlebnis und eine Erinnerung fürs Leben.
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           Unvergesslich war bislang auch unsere Reise durch Norwegen. Den vorerst letzten größeren Stopp in norwegischen Gefilden – bevor es dann erst einmal für einige Wochen nach Schweden gehen sollte – war Trondheim. Die zweitgrößte Universitätsstadt des Landes ist sehr jung und modern. Hier soll es angeblich auch das beste Sushi des Landes geben. Das könnten auch die zahleichen Sushi-Restaurants vielleicht bestätigen. Da wir bis dato noch kein Sushi in Norwegen gegessen haben, können wir dazu nichts sagen. Auf jeden Fall war das Sushi, das wir hier gegessen haben, sehr lecker und sehr frisch. Gefreut hatten wir uns in Trondheim auch auf einen der größten Fischmärkte des Landes. Leider war dieser aufgrund von Personalmangel und wohl auch einigen hygienischen Herausforderungen geschlossen. Hoffen wir, dass die Trondheimer das wieder hinbekommen. Nach zwei intensiven Tagen in dieser beeindruckenden Stadt haben wir uns dann mit einem vollen Kühlschrank und voller Vorfreude auf den direkten Weg in die endlosen Weiten Schwedens gemacht. 
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      <pubDate>Wed, 24 May 2023 17:39:38 GMT</pubDate>
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      <title>Gefahr am Geirangerfjord</title>
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           Bevor wir weiter in die norwegische Fjordwelt eingetaucht sind, haben wir die beiden Hafenstädte Stavanger und Bergen erkundet. Die meisten Kreuzfahrten nach Norwegen legen zumindest in einer der beiden Städte einen Zwischenstopp ein. Welche Stadt uns besser gefallen hat? Definitiv Stavanger. Bergen hat zwar die größere Hafenpromenade und weitläufigere Altstadt. In Stavanger hingegen ist alles – trotz großer Küstenstadt – noch etwas einladender und gemütlicher. Ansonsten habe beide Städte außerhalb ihrer Touristenattraktionen und Sehenswürdigkeiten genauso viele wirtschaftliche und demografische Herausforderungen wie andere europäische Städte. Was auf jeden Fall in Stavanger aber empfehlenswert wäre, ist ein Ausflug beziehungsweise eine Wanderung zum Preikestolen, eine natürliche Felsplattform mit weitem Blick über den Lysefjord und die angrenzenden Berge. Die Größe des Felsplateaus beträgt nur zirka 25 mal 25 Meter ohne jegliche Absicherung. Man sollte nicht allzu sehr unter Höhenangst leiden, denn gerade auch die letzten Meter zum Plateau fordern einem dahingehend einiges ab. Wir hätten diese Wanderung - die auch gut mit Hund machbar sein soll, sofern er die Leinenführigkeit beherrscht - sehr gerne gemacht. Das Wetter hat aber leider nicht mitgespielt. Mehrere Tage hat es zu unserer Zeit in der Gegend geregnet und das wäre für diese Wanderung nicht ungefährlich gewesen.
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            Wir sind dann weiter durch die norwegische Fjordwelt gereist. Unterwegs haben wir noch den längsten Straßentunnel der Welt mitgenommen. Der Laerdalstunnel ist 24,5 Kilometer lang und bietet eine fährenunabhängige Verbindung zwischen Bergen und Oslo. Das ist gerade in den Wintermonaten für die Menschen hier sehr wichtig. Alle sechs Kilometer fährt man in diesem Tunnel durch eine große Halle mit einer sehr speziellen bunten Beleuchtung.
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           Weiter ging es dann Richtung Jostedalsbreen-Gletscher im gleichnamigen Nationalpark. Er ist der größte Gletscher auf dem europäischen Festland und zugleich eine Art Naturlabor, insbesondere für die Bereiche Geologie, Klimawandel und Vegetation. Der am leichtesten zugängliche und spektakulärste der Gletscherarme am Jostedalsbreen-Gletscher ist der Bøyabreen-Gletscher in Fjærland. Er ist ein typischer Hängegletscher und erscheint mächtig bis tief ins Tal von Fjærland. Man sieht ihn schon von der Straße aus. Wir haben hier am Boyabreen ganz allein eine traumhafte Nacht im tiefen Schnee verbracht. Im Ort Fjaerland befindet sich auch das Norwegische Gletschermuseum, das landesweit führend bei der Vermittlung von Wissen über Gletscher und Klima ist. Die Führungen und Vorträge fanden wir sehr interessant.  
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           Langsam näherten wir uns einem Höhepunkt in der norwegischen Fjordwelt – der Geirangerfjord. Er ist nicht nur einer der bekanntesten norwegischen Fjorde, sondern gehört auch zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der fünfzehn Kilometer lange Geirangerfjord, der sich von den kleinen Orten Hellesylt bis Geiranger erstreckt, zählt nicht nur aufgrund der vielen Kreuzfahrtschiffe zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Norwegens. Durch beziehungsweise entlang des Fjords gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder mit der Fähre von Hellesylt nach Geiranger oder entlang des Fjordes auf einer einzigen Landstraße. Das kleine Örtchen Geiranger am Ende des Fjordes ist mit zweihundert Einwohnern sehr beschaulich. Es sei denn, die Kreuzfahrtsaison beginnt. Dann wohnen ab Ende April bis Ende Oktober hier bis zu zweitausend Einwohner und fast täglich legt mindestens ein großes Schiff an und je nach Größe strömen tausende Passagiere von Bord. Wir haben das erste Kreuzfahrtschiff der Saison im Hafen begrüßen dürfen und waren von der Menschenmasse ein wenig irritiert. Den Nachmittag haben wir dann lieber in unserem BULLI bei einer Flasche Wein und Schach spielen verbracht. Für alle Geiranger-Besucher haben wir jedoch zwei Tipps: Unbedingt die „Brown Cheese“ Pralinen (der Braunkäse ist in Norwegen eine Spezialität) in der Schokoladenfabrik „Fjordnaer“ probieren. Ein netter Schwede, der seit ein paar Jahren aufgrund der Liebe diesem Ort verbunden ist, stellt gleich hinter seinem kleinen gemütlichen Laden Schokolade per Hand her. Eine sehr leckere landestypisch norwegische Fischsuppe gibt es nur drei Häuser weiter – in der Brasserie Posten. Die helle norwegische Fischsuppe ist nicht mit der französischen Bouillabaisse zu vergleichen. Sie wird aus Karotten, Sellerie und Petersilienwurzel mit verschiedensten Pfeffersorten gemacht und als Fisch kommen Kabeljau, Lachs, Rotbarsch oder Schellfisch hinzu. Auf jeden Fall ist sie eine sehr leckere Alternative zur französischen Variante.
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           Kommen wir aber nun endlich zum Wesentlichen. Was hat das alles hier mit der Überschrift zu tun? Kurz vor unserer Fährfahrt von Hellesylt nach Geiranger haben wir durch Zufall gelesen, dass die Gegend rund um den Geirangerfjord gefährlicher ist als man denkt. Der Grund ist ein riesiger Fels Namens Akernes, nur 13 Kilometer von Hellesylt entfernt. 54 Millionen Kubikmeter Gestein, die instabil und in Bewegung sind. Was sie dort anrichten würden, haben führende norwegische Geologen im Labor simuliert. Das schlimmste Szenario: 50 Millionen Kubikmeter Gestein setzen sich in Bewegung. Nach fünf Minuten erreicht die achtzig Meter hohe Welle den Ort Hellesylt. Um die unmittelbar betroffenen Einwohner und auch Besucher jederzeit zu informieren, gibt es ein bestens installiertes Frühwarnsystem. Sicher ist, dass die Welle kommen wird. Keiner weiß jedoch genau, wann das sein wird. In zwei Monaten oder erst in zweihundert Jahren. Solange bleibt Akernes aber auf jeden Fall der wohl am besten überwachte Berg Europas. Wir fanden die Gegend rund um den Geirangerfjord trotz der bewussten „Gefahr“ einmalig, waren aber dennoch nicht ganz unglücklich als wir uns zu unserem nächsten großen Etappenziel aufgemacht haben – die Atlantikstraße.
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      <pubDate>Wed, 24 May 2023 17:29:22 GMT</pubDate>
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      <title>Auf Sylt in Norwegen</title>
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            Bevor wir uns an der Westküste Norwegens die obligatorischen Städte einer jeden Norwegenreise anschauen wollten – nämlich Stavanger und Bergen – fuhren wir vorher ganz gemütlich die norwegische Nordseeküste entlang. Große Erwartungen hatten wir nicht. Umso beeindruckender waren wir, was wir vorgefunden hatten. Eine wahnsinnig schöne Landschaft, die mit ihren weiten saftigen Feldern und seichten Hügeln an das schöne Schleswig-Holstein erinnert und kilometerlange Strände, die denen auf Sylt in nichts nachstehen. Diese Küstenlandschaft ist einzigartig und findet sich an keinem anderen Ort in Norwegen. Nicht umsonst gehört diese Route - auch Jaeren genannt - zwischen Flekkefjord und Bore zu den schönsten Landschaftsrouten des Landes. Insgesamt gibt es 18 dieser beeindruckenden Landschaftsrouten. Das sind ausgewählte Straßenabschnitte durch Landschaften mit einzigartigen Naturqualitäten, die an Küsten und Fjorden, Bergen oder Wasserfällen entlangführen. Die Routen sollen als Alternative zu den Hauptverkehrsstraßen dienen, gleichzeitig soll die Fahrt ein besonderes Erlebnis sein. Weitere Informationen zu diesen Traumstrecken findet ihr auch unter
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    &lt;a href="https://www.nasjonaleturistveger.no/de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.nasjonaleturistveger.no/de/
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           Es gibt kaum etwas Schöneres, wenn der Wind durch die Dünen streift, das Seegras zum Rauschen bringt und man sich an dem türkisfarbenen Meer nicht satt sehen kann. Wir waren sozusagen schockverliebt in diesen Teil Norwegens und sind auch ein paar Tage länger geblieben als geplant. Am Orrestrand stellte sich mit sonnigen Temperaturen bei uns sogar südliches Sandstrandfeeling ein. Mit fünf Kilometern ist er der längste Strand Norwegens und zieht Wassersportler als auch Ruhesuchende gleichermaßen an. Am Orrestrand herrscht an warmen Sommertagen die reinste Mittelmeerstimmung, an kälteren Tagen hat man den Strand fast für sich allein. Das einzige Manko: Wer denkt, dass sich hier am Meer mit seinen faszinierenden langen Sandstränden ein tolles Fischrestaurant oder Café an das andere reiht, den müssen wir leider enttäuschen. Aber eine leckere Bratwurst oder sogar den selbst geangelten Fisch aus dem Meer und dann auf dem eigenen Grill zubereitet, können auch leckere Alternativen sein. Das beeindruckende Landschaftspanorama kommt dann noch gratis dazu.
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      <pubDate>Wed, 24 May 2023 17:00:56 GMT</pubDate>
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      <title>Ein Dinner unter Wasser</title>
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            Eines Morgen hatten wir von Freunden und Bekannten außergewöhnlich viele Nachrichten auf unseren Handys. Fast alle mit der ähnlichen Nachricht: „Da müsst ihr unbedingt hin!“ Hintergrund war die am Abend zuvor ausgestrahlte Folge auf VOX von „Kitchen Impossible“ mit Tim Mälzer und Tim Raue. Beide gaben sich in ihrem Kochduell die Ehre im größten Unterwasserrestaurant der Welt – das UNDER – unweit des norwegischen Südkaps.
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            Wir haben die Folge nicht gesehen, aber schon Wochen im Vorfeld einen Tisch in diesem beeindruckenden Restaurant reserviert. Geöffnet hat es von März bis September. Für eine Tischreservierung muss man entweder sehr flexibel sein oder viele Monate warten. Um die Frage vorwegzunehmen, ob es sich lohnt? Aus unserer Sicht auf alle Fälle. Nicht unbedingt vordergründig wegen des Essens, da gibt es sicherlich bessere Sternerestaurants. Im UNDER ist es die Mischung aus Architektur und Kulinarik, die einen Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.
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            Verantwortlich für die Idee des 2019 eröffneten Restaurants sind die Architekten von Snohetta: Das mehrfach ausgezeichnete, norwegische Büro hat ein ebenso dramatisches wie massives Bauwerk entworfen. Es wirkt fast wie ein gesunkenes Schiff oder ein umgefallener Wolkenkratzer. Gleich nach dem Restauranteingang beginnt die Reise in die Unterwasserwelt. Ganz ohne Taucheranzug und Sauerstoffmaske gelangt man in fünf Meter Tiefe unter dem Meeresspiegel – einfach über die Treppe. Im Gastraum erhält der Begriff „Meeresblick“ eine neue Bedeutung: Eine stabile Glaswand gewährt einen einzigartigen Einblick in die Unterwasserwelt des Skagerrak.
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            Das Restaurant legt seinen Fokus auf authentische, lokale und nationale Produkte und Gerichte. Hauptsächlich, wie sollte es anders sein, besteht das 18 Gänge-Menü aus Fisch. Nur der Hauptgang war ein leckeres Lamm, wobei man dann doch eher von einem Lämmchen sprechen sollte. Wer glaubt, dass man nach 18 Gängen so satt ist und keinen Bissen mehr herunterbekommt, der irrt. Manche Gänge bestehen nur aus einem Häppchen auf viel Deko. Es empfiehlt sich daher, dieses Restaurant nicht allzu hungrig zu besuchen. 
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           Übrigens: Warum das Restaurant den Namen „UNDER“ trägt, scheint im ersten Moment offensichtlich. Dabei verbirgt sich eine Doppeldeutigkeit hinter dem Namen: Das norwegische Wort „under“ lässt sich auch in „Wunder“ übersetzen. Ob das UNDER ein Wunder ist, muss jeder für sich entscheiden. Unserer Meinung nach gehört es jedoch für jeden Liebhaber der Sterneküche auf die kulinarische Bucket List. 
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      <pubDate>Wed, 24 May 2023 16:58:12 GMT</pubDate>
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      <title>Die Norwegische Riviera</title>
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            Gleich hinter dem quirligen Oslo entlang der Skagerrak-Küste zieht sich wie an einer Perlenschnur ein verträumtes Städtchen nach dem anderen. Nicht umsonst nennt der Norweger diesen Küstenabschnitt auch die „Norwegische Riviera“. Diese ist größtenteils nicht nur sehr verträumt und mondän, sondern hält auch den einen oder anderen Superlativ bereit.
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           Angefangen haben wir in Tonsberg – Norwegens älteste Stadt. Im Hafen von Tonsberg, der eine sehr einladende Hafenpromenade mit Cafés und Restaurants hat, stehen die Nachbauten der legendären Wikingerschiffe Oseberg und Klastadskipet. Weiter ging es nach Larvik. Die Stadt ist aus unserer Sicht nicht sehr beeindruckend, sondern eher eine Industrie- und Hafenstadt, hat aber dafür gleich zwei Superlative: Zum einen kommt hier das beliebteste und zugleich nährstoffreichste Mineralwasser der Norweger her – genannt Farris. Es schmeckt wirklich sehr gut, soweit man das von einem Mineralwasser sagen kann. Zum anderen gibt es in Larvik den Gea Norvegica Geopark. Er erstreckt sich auf rund dreitausend Quadratkilometern und umfasst nicht nur verschiedene Landschaftsformen, sondern auch mehrere geologische Zeiträume über 1.500 Millionen Jahren. In geführten Touren kann man sich diese spannende und sehr beeindruckende Geschichte von Experten erzählen lassen.
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            Das Städtchen Stavern hat es uns hingegen schon eher angetan. Stavern wurde hier in Norwegen mehrere Jahre in Folge zur „Sommerstadt des Jahres“ gekürt. Nun waren wir nicht im Sommer dort, sondern zu Ostern, aber wir konnten uns sehr gut vorstellen, wie hier in der warmen Jahreszeit das Stadtleben in den Gassen mit ihren kleinen charmanten Läden, gemütlichen Cafés, Restaurants am Hafen und interessanten Kunstgalerien pulsiert. Beeindruckend ist auch die Werft Fredriksvern. Sie war einst Hauptstation der norwegischen Marine und zugleich die größte Werft des Landes. Heute ist das riesige Areal ein begehrtes Ausflugsziel der Norweger mit mehreren Galerien und Museen, die das ganze Jahr hindurch spannende Ausstellungen und Events anbieten.
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           Apropos Ostern: Die Osterzeit bedeutet für die meisten Norweger, die dunklen Wintermonate zu verabschieden und den lang ersehnten Frühling willkommen zu heißen. Das Osterfest in Norwegen vereint daher vor allem drei Dinge: Urlaub mit Familie und Freunden im Ferienhaus, zum letzten Mal die Skipisten unsicher machen und Kriminalromane lesen. Ja, Norweger lieben Kriminalromane und deswegen kommen jedes Jahr im März die neuen Bestseller auf den Markt. Wir haben zu Ostern keines der drei Dinge gemacht, sind aber mit sehr vielen und netten Norwegern unterwegs ins Gespräch gekommen und haben einiges über Land und Leute hautnah erfahren dürfen. Übrigens sind Norweger auch sehr begeisterte Wohnmobilfahrer. Davon konnten wir uns während der Osterzeit auf den norwegischen Straßen selbst überzeugen.
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           Das norwegische Wetter zu Ostern war nicht gerade frühlingshaft. An der Küste war der Schnee zwar schon Vergangenheit und die Sonne schien, die Temperaturen waren jedoch immer noch eisig kalt. Von daher haben wir zweimal überlegt, ob wir von der Norwegischen Riviera einen Abstecher in die Telemark machen. Hier lagen nämlich zu Ostern teilweise noch bis zu zwei Meter Schnee. Die Telemark ist einer der 47 Nationalparks in Norwegen und beherbergt im Ort Heddal die größte erhaltene Stabkirche des Landes. Was sollen wir sagen? Der Umweg hat sich gelohnt. Die Stabkirche liegt auf einem Hügel in wunderschöner norwegischer Landschaft und sie zu sehen, war ein erhabener Anblick.
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            Dann ging es wieder zurück Richtung Meer und weiter entlang der Norwegischen Riviera nach Grimstad, Lillesand und Mandal. Alle drei Orte sind ebenfalls kleine, verträumte und malerische Küstenstädtchen. Hier möchte man gerne den Sommer mit Familie und Freunden verbringen. Zusammen ein schönes großes Haus am Meer mieten, die Tage ganz relaxt am Wasser im Liegestuhl oder in der Hängematte bei einem kühlen Bierchen oder einem Gläschen Rosé verbringen und über Gott und die Welt quatschen, im Wasser das SUP unsicher machen oder sich mit dem Boot einfach nur übers Meer treiben lassen. Abends wird an einer riesigen langen Tafel gegessen und beim Feuer bis spät in die Nacht gelacht, gesungen und philosophiert. Herrlich! Das Leben kann so einfach und schön sein! Nun werden wir diesen Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Norwegen verbringen. Aber schauen wir mal, was alles in Schweden und Finnland passieren wird.
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           Weiter zog es uns dann nach Kristiansand. Über Kristiansand – auch lächelnde Stadt des Südens genannt – wollten wir eigentlich viel mehr berichten. Im Vorfeld haben wir uns sogar mit dem dortigen Immobilienmarkt beschäftigt, um vielleicht ein kleines Ferienhäuschen in dieser Gegend etwas genauer in Betracht zu ziehen. Aber aus den ursprünglich zwei angedachten Wochen in und um Kristiansand sind letztendlich nur zwei Tage geworden. Die Stadt ist an sich schön. Wir haben uns aber aufgrund zahlreicher Lektüre und Bilder irgendwie etwas mehr Flair und Atmosphäre vorgestellt. Das ist unsere Meinung. Jemand anderes mag das vielleicht ganz anders sehen.
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           Unsere Reise entlang der Norwegischen Riviera endete am Kap Lindesnes – das bezaubernde Südkap Norwegens. Der Leuchtturm Lindesnes ist Norwegens ältestes Leuchtfeuer und der südlichste Punkt des Festlandes. Von hier aus sind es nur noch 2.518 Kilometer bis zum Nordkap. Hier standen wir bei heftigstem Sturm und Regen fast allein unter dem Leuchtturm und haben abenteuerlichen Trailwanderungen rund um den Leuchtturm unternommen. Wir finden, ein Abstecher zum Südkap sollte in jeder Norwegentour berücksichtigt werden. Es ist ein sehr schönes Fleckchen Erde mit einer sehr beeindruckenden Felsküste – egal ob bei Sturm und Regen oder blauem Himmel und Sonnenschein.
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           Ganz zu Ende war hier unsere Reise entlang der Norwegischen Riviera noch nicht. Ein besonderes kulinarisches Highlight unserer Skandinavien-Tour stand nämlich noch bevor: Dinner im Restaurant UNDER – das größte Unterwasserrestaurant der Welt. Wir fanden, dass diese Erfahrung ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verdient hat, und haben daher dieses Erlebnis etwas ausführlicher im folgenden Beitrag festgehalten.
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      <pubDate>Wed, 24 May 2023 16:54:19 GMT</pubDate>
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      <title>BULLI Tour 3 - Skandinavien ruft</title>
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            Was braucht man, wenn man plant, mehrere Monate in Skandinavien unterwegs zu sein? Wir auf jeden Fall viel zu viel. Es gibt Menschen, die können sich tot packen und bis zum Umfallen alles durchorganisieren. Sie denken, sie müssen auf alles vorbereitet sein, weil sie anscheinend ans Ende der Welt fahren und es dort nichts mehr gibt. Wir gehören zu dieser Sorte. Ich korrigiere mich: Ich gehöre dazu, arbeite aber fleißig daran, dass es entspannter wird. Detlef sieht das meist schon gelassener. Für ihn reicht eine Kreditkarte und ein 850 Liter voller Tank. Und damit hat er auch Recht.
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            Bevor es Ende März mit unserem BULLI endlich auf unsere lang ersehnte Skandinavien-Tour ging, haben wir eine Woche gebraucht, um alles neu zu sortieren und zu packen. Wenn wir mit unserem BULLI nicht unterwegs sind, steht er bei unseren lieben Freunden Clivi &amp;amp; Dierk im schönen Schleswig-Holstein. Beide haben uns in der Woche tatkräftig beim Packen geholfen und bis aufs Äußere kulinarisch verwöhnt. Danke nochmal euch beiden für diese tolle gemeinsame Zeit.
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            Dass man vom vielen Packen auch viel Rücken bekommen kann, musste ich eines Morgens schmerzhaft feststellen. Der erste Hexenschuss meines Lebens und das kurz vor unserer Abreise. Zum Glück, wenn man liebe Freunde in Middelburg hat, die nicht nur zu den besten Orthopäden und Sportmedizinern des Landes gehören, sondern meine Hexe wieder schnell haben davon schweben lassen. Danke, lieber Wolfgang und liebe Claudia. Ohne euch hätten wir die Fahrt nicht wie geplant antreten können.
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           Dann war es aber endlich soweit! Unsere Reiseroute durch Skandinavien? Der Weg ist das Ziel! Von Puttgarden auf Fehmarn ging es erst einmal schnell und unkompliziert in vierzig Minuten mit der Fähre rüber ins dänische Rodby. Der Plan für die ersten Tage war, dass wir innerhalb von fünf Tagen über Dänemark, vorbei durch Schweden an Malmö und Göteborg nach Norwegen einreisen. Hintergrund: Leo bekam noch in Deutschland eine vom Tierarzt attestierte Wurmkur. Diese ist für Hunde für die Einreise nach Norwegen vorgeschrieben und darf nicht älter als fünf Tage sein. Kontrolliert hat das jedoch niemand. Genauso wenig, wieviel Essen und vor allem Alkohol wir an Bord hatten. Beides ist für die Einfuhr in Norwegen sehr streng limitiert. Aber um eines vorwegzunehmen: Weder Alkohol noch Lebensmittel sind in den Läden hier in Norwegen exorbitant teurer. Auch hier gibt es Läden, in denen es etwas günstiger ist oder etwas weniger günstig. Anders ist es im Restaurant. Da kann ein halber Liter Bier schon vierzehn Euro kosten. Alkohol über 4,7 Prozent bekommt man in Norwegen nur in bestimmten Läden, in so genannten „Vinmonopolet“. Davon gibt es knapp dreihundert Läden im ganzen Land.
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           Unsere erste Übernachtung in Norwegen hatten wir in Fredrikstad, die am besten erhaltene Festungsstadt Nordeuropas. Die Altstadt von Fredrikstad - auch Gamlebyen genannt - ist eine von Norwegens beliebtesten Attraktionen und ein verträumter Ort, den man besuchen sollte. In den alten Gebäuden gibt es kleine Geschäfte, in denen Kunst, Design, Handwerk, Möbel oder auch Kulinarisches angeboten wird. 
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           Von Fredrikstad haben wir einen Abstecher in den Schärengarten Hvaler gemacht - hier mündet der Oslofjord in den Skargerrak. Hvaler besteht aus hunderten Inseln, Holmen und Schären. Mit anderen Worten eine einladende Insellandschaft mit vielen kleinen Orten, die es zu entdecken gilt. Als sonnigste Region Norwegens gilt Hvaler zugleich als Urlaubsort der Extraklasse. Nirgendwo anders in Norwegen gibt es mehr Ferienhäuser als hier. In Zahlen ausgedrückt und jetzt bitte gleich etwas schmunzeln: Hier gibt es 48 Ferienhäuser auf einem Quadratkilometer. Das ist für Norwegen mit fünfeinhalb Millionen Einwohnern sehr viel. Der Nationalpark Hvaler ist zwischen Norwegen und Schweden der erste grenzüberschreitende Meeres-Nationalpark Skandinaviens. Unter Schutz stehen dabei nicht allein die zahlreichen Inseln und deren malerische Tier- und Pflanzenwelt – vielmehr liegen über 95 Prozent des Nationalparks unter Wasser. Üppige Algen- und Tangwälder sowie mehrere Korallenriffe bilden ein einzigartiges maritimes Ökosystem. Vor der Insel Tisler liegt mit dem 1.200 Meter langen „Tisler-Riff“ zugleich das größte bekannte Kaltwasserriff der Welt. Ob auf dem Land oder unter Wasser – die Schären von Hvaler bieten eine atemberaubende Insellandschaft. Wir haben hier zum Auftakt unserer Skandinavien-Tour traumhafte Tage verbracht und sind dann weiter Richtung „Norwegische Riviera“.
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      <pubDate>Wed, 24 May 2023 16:45:15 GMT</pubDate>
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      <title>Powergolfen auf Mallorca</title>
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           Es ist sechs Uhr morgens. Zwei Koffer, zwei Golfbags und zwei Amateure checken am BER in Richtung Palma de Mallorca ein. Es wird kein Zuckerschlecken werden, sondern eine knallharte Golfwoche. Wir sind nämlich auf dem Weg zur "11. Heitzmann versus Heitzmann Golf Championships". 
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           Nach einem sehr leckeren Frühstück in der Zeitgeist Lounge ging es pünktlich auf die beliebte Baleareninsel. Die ersten zwei Tagen haben wir uns treiben lassen und sind über die Insel gefahren. Das kleine romantische Städtchen Valldemossa im Norden ist immer wieder einen Besuch wert. Nördlich ging es weiter. Wir waren schon oft auf der Insel, aber noch nie bis nach Formentor. Die schmale Anfahrt dorthin durch die Berge ist sehr beeindruckend und die Aussicht über die Bucht von Alcudia atemberaubend. 
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           Unsere erste Golfrunde fand auf dem Son Vida Golfplatz statt. Ein Golfplatz, der immer gut besucht ist und Präzision erfordert. Er gehört nicht zu unseren Lieblingsplätzen, hat aber auf den zweiten neun Löcher durchaus seinen Charme. Weiter ging es dann auf den Golfplatz Son Gual. Für uns beide der absolute beste Platz der Insel, sehr anspruchsvoll und landschaftlich ein Träumchen. Auf dem Golfplatz Alcanada spielten wir die dritte Runde. Er gehört sicherlich zu den schönsten Plätzen, steht für uns aber bei dem sehr teuren Greenfee nicht wirklich im Verhältnis. Die vierte und letzte Golfrunde spielten wir auf dem Golf T Palma, ein neu angelegter Platz, der absolut seinen Reiz hat, aber noch ein paar Jahre braucht, um richtig gut zu werden.
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           Neben Golfen hat Mallorca auch kulinarisch einiges zu bieten. Das haben wir jeden Abend ausgiebig getestet. Angefangen im Botanic Restaurant in Palma, das sehr gemütlich ist und ein absolut gutes Preis-Leistungsverhältnis hat. Einen weiteren Abend ging es in das Fera Restaurant, das mit seiner außergewöhnlichen Küche kurz vor einem Stern steht. Die beste Tapas Bar ist für uns die Stagier Bar in Palma. Hier bekommt man Tapas einmal ganz anders interpretiert. Das Restaurant DINS Santi Tauri war ebenfalls ein kulinarisches Highlight. Hier gibt es ausschließlich mallorquinische Küche, die es sogar zu einem Stern geschafft hat. Eines der besten Restaurants auf Mallorca mit dem schönsten Ausblick ist sicher das Lila in Portals Nous. Hier genießt man nicht nur beim Sundowner einen magischen Blick aufs Meer, sondern kommt auch kulinarisch auf seine Kosten.
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           Kulturell bleiben auf Mallorca ebenfalls keine Wünsche offen. All die Museen, Events, Ausstellungen, Märkte und Galerien aufzuzählen, die einen Besuch lohnen, würde den Rahmen hier etwas sprengen. Wir waren abends sehr gerne in den kleinen Gassen der Altstadt von Palma unterwegs und haben in vielen kleinen und großen Galerien mit Ausstellungen bemerkenswerter Künstler reingeschaut.
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           Apropos Golf Challenge: Es war ein Kopf an Kopf Rennen und spannend bis zum letzten Golftag, doch an Loch 17 konnte ich die diesjährige Golfchallenge dann für mich entscheiden. &amp;#55357;&amp;#56841;   
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      <pubDate>Wed, 08 Mar 2023 15:04:15 GMT</pubDate>
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      <title>Im Gran Sasso Nationalpark</title>
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            Die höchsten Berge des Apennins, der südlichste Gletscher Europas und eine der schönsten Hochebenen Italiens – das ist der Gran Sasso Nationalpark. Der 1991 gegründete Park gehört zu den größten Nationalparks Italiens und war auf unserer Italienreise ein ganz besonderes Highlight. Seine Fläche beträgt knapp 150.000 Hektar. Bemerkenswert ist zudem das durch Gletscher geformte, beckenförmige Hochplateau (1.600 – 2.200 Meter) des Campo Imperatore. Von einheimischen Bergfreunden wird die 25 Kilometer lange und acht Kilometer breite, karstige Landschaft gern als „Little Tibet“ bezeichnet. Während das Hochplateau im Winter schneebedeckt ist und als eines der beliebtesten Skigebiete im Gran Sasso dient, verwandelt es sich von Frühling bis Herbst in eine riesige, von Bergblumen bewachsene, grüne Weidelandschaft für Kühe, Pferde und Schafe. 
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           Im Park leben an die 50 abruzzesischen Gämsen, die vergangenes Jahrhundert als ausgerottet galten. Zudem sind hier der Apenninwolf, Hirsche und Rehe sowie knapp einhundert Vogelarten, darunter seltene Greifvögel, zu Hause. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Lage wächst im Nationalpark eine interessante Mischung aus mediterranen, orientalischen, kontinentalen und arktischen Pflanzen. Wir haben in diesem beeindruckenden Nationalpark mehrere wunderbare Tage verbracht. Man sollte jedoch einiges an Proviant dabei haben, da der nächste Supermarkt mehrere Kilometer entfernt ist.
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           Der außergewöhnliche Charme der Abruzzen lockte übrigens schon viele berühmte Hollywood-Regisseure an. So wurde der Schafszüchterort Castel del Monte, mit seinen schmalen Gassen, steilen Treppen und schmucken Steinhäusern Schauplatz des Films „The American“ (2010), während Filme wie zum Beispiel „Der Tag des Falken“ (1985) und der „Name der Rose“ (1986) die gesamte Kulisse des Gran Sasso Nationalparks nutzten.
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      <pubDate>Tue, 21 Feb 2023 12:23:28 GMT</pubDate>
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      <title>Ein  Meisterwerk der Superlative</title>
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           Als bekennende Antinori-Weinliebhaber war der Besuch des imposantesten Antinori-Weinguts ebenfalls ein Highlight auf unserer Italienreise. Die Antinori-Familie besitzt viele Weingüter in Italien. Mit 23 Millionen Flaschen Jahresproduktion, 2600 Hektar Weinbergen und einem Umsatz von über 260 Millionen Euro (im Jahr 2019) ist es der größte private Weinbetrieb Italiens. 
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           Nur eine gute halbe Stunde Fahrt von Florenz in Richtung Siena thront in dem beschaulichen Ort Bargino seit ein paar Jahren das neue imposante Hauptquartier der Familie Antinori, das zugleich ein architektonisches Meisterwerk ist. Weinkenner wissen, dass dieser Begriff hier noch deutlich zu viel Bescheidenheit suggeriert. Denn die mehr als 600-jährige Geschichte der Familie Antinori ist von Superlativen geprägt. Das liegt nicht nur an der mit knapp einem Kilometer langen imposanten Auffahrt zu diesem Weingut, an dem der Schriftzug „Marchesi Antinori – Nel Chianti Classico“ prangt. Auf dem großen Parkplatz vor dem Weingut konnten wir aufgrund der niedrigen Durchfahrtshöhe mit unserem BULLI nämlich nicht parken. Von daher haben wir einen netten Herren von der Security an der Einfahrt gefragt, ob es vielleicht möglich sei, innerhalb des Weinguts zu parken. Im ersten Moment schaute er beim Anblick unseres BULLIs etwas irritiert. Er fragte auch kurz, ob wir von einer Spedition seien. Als wir ihm erklärten, dass wir mit unserem Expeditionsmobil unterwegs seien und gerne ein paar Weinflaschen kaufen möchten, machte er große Augen und lachte herzhaft. Auf jeden Fall war es kein Problem mit unserem BULLI in der Tiefgarage des Weinguts zu parken und wir konnten uns alles in Ruhe anschauen.
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           Fertiggestellt wurde der Bau nach siebenjähriger Planungs- und Bauphase im April 2012 und kostete immerhin gut 100 Millionen Euro. Dabei sieht man das Gebäude kaum. Es ist mit seiner stattlichen Größe von 40.000 Quadratmetern so in die hügelige Landschaft integriert, dass man es auf den ersten Blick nicht bemerkt. Der Großteil des Baus ist nämlich unterirdisch gelegen. Neben Büros, einem Museum, einem Wein-Shop und einem großen Restaurant ist in dem Gebäude auch ein verglaster, einige Stockwerke umfassender Weinkeller integriert. Hier kann der Besucher bei einer Führung alle Phasen der Weinerzeugung beobachten - von der Traubenannahme bis zur Flaschenabfüllung.
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           Ob ihr es glaubt oder nicht, wir waren zwar sehr begeistert von diesem Weingut und man sollte unbedingt dorthin, wenn man in der Gegend ist, dennoch sind wir ohne eine einzige Flasche unseres Lieblingsweins aus dem Shop gekommen. Der einfache Grund: Es gab ihn nicht mehr, sozusagen ausgetrunken und wir müssen bis zum nächsten Jahrgang warten.
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           Apropos Jahrgang: Im Jahr 2022 wurde das Weingur „Antinori nel Chianti Classico“ als weltbeste Weinkellerei auf Platz 1 der World’s Best Vineyards gewählt. In dieser internationalen Rangliste werden die schönsten Ziele des Weintourismus - ausgewählt von über 500 Expertinnen und Experten für Ökologie und Tourismus - aufgeführt. Also an alle Weinliebhaber: Auf nach Bargino! &amp;#55357;&amp;#56842;
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      <pubDate>Mon, 20 Feb 2023 12:14:41 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Das romantischste Dorf Italiens</title>
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         Gleich hinter dem schönen Gardasee haben wir bereits vor ein paar Jahren auf einer unserer Reisen ein besonders verträumtes und zugleich kulinarisches Dorf entdeckt – Borghetto. Das ehemalige Festungsdorf gibt es seit dem 14. Jahrhundert. Es liegt rund 14 Kilometer südlich des Gardasees am Fluss Mincio. Im Mittelalter brachten Dutzende von Mühlen und Wasserräder - einige davon sind auch noch heute in Betrieb - diesem Ort sehr viel Wohlstand. Heute ist es aber eher der Tourismus, der die Gemeindekasse klingeln lässt. 
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           In den romantischen Gassen findet man einige Geschäfte, die Kunsthandwerk und Souvenirs anbieten, aber vor allem wunderschön am Wasser gelegene Restaurant, Bars und Cafes. Das malerische Borghetto rühmt sich damit, den Tortellino erfunden zu haben. Die Einwohner nennen ihn „Nodo d´Amore“- Liebesknoten. Jedes Jahr im Juni findet hier das sehr bekannte Tortellini-Fest "Festa del nodo d'amore" auf der Ponte Visconteo (Viskontibrücke) statt. Mehr als 4.000 Gästen sitzen dann an zwei 600 m langen Tischen auf der Brücke.  
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           Was bei einem Besuch in Borghetto nicht zu übersehen ist, sind die vielen Radfahrer. Angeblich ist eine Radtour entlang des Mincio (von Peschiera del Garda bis nach Valeggio sul Mincio) eine der schönsten Routen rund um den Gardasee. Wir sind diese Route mit dem Fahrrad gefahren und können das nur bestätigen.
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           Ganz in der Nähe von Borghetto liegen auch die großartigen Parkanlagen des Parco Giardino Sigurtà. Sie zählen zu den schönsten Gärten und Landschaftsparks Italiens. Egal ob mit dem Wohnmobil, Auto, Motorrad oder Fahrrad – Borghetto ist immer eine Reise und eine kulinarische Auszeit wert. Die Sonnenuntergänge über Borghetto sind übrigens mit die schönsten, die wir bislang gesehen haben.
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      <pubDate>Mon, 20 Feb 2023 12:07:27 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>BULLI Tour 2 - Bella Italia</title>
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         Ende Oktober 2022 zog es uns noch einmal Richtung Süden. Bis Weihnachten wollten wir ein paar schöne Wochen in Bella Italia verbringen. Also ging es morgens um vier Uhr wieder nach Acion Mobil in Saalfelden, denn dort stand aufgrund einiger Umbauarbeiten unser BULLI die vergangenen Wochen. 
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          Mittags dort angekommen, haben wir alles verladen und verstaut und sind noch am selben Tag Richtung Südtirol weitergefahren. Unsere erste Nacht haben wir auf der Brennerautobahn verbracht. Am nächsten Morgen ging es dann auf die Seiser Alm, wo wir mit Freunden verabredet waren. Weiter Richtung Gardasee verbrachten wir ein paar Tage in Borghetto - ein kleines Dorf, das zu den romantischsten Dörfer Italiens zählt. Ein absolutes Highlight unserer Italienreise war der Besuch des Weinguts Antinori in der Toskana. Einen ausführlicheren Beitrag dazu könnt ihr auch weiter oben im Blog lesen. 
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          Über die Toskana ging es dann weiter Richtung Rom und Pompej. Direkt zwischen dem Vesuv und dem Golf von Neapel haben wir ein schönes Weingut gefunden, wo wir ein paar Tage verweilten und auch unsere Weinvorräte aufgefüllt haben. Je weiter wir jedoch nach Süditalien kamen, desto weniger schön wurde es. Der Grund: Überall war es recht unsauber und der Müll türmte sich in vielen Dörfern und Städtchen. Hier merkte man, dass die italieniche Müllmafia das Sagen hat. Also haben wir beschlossen, wir fahren bis zur Fußspitze Italiens nach Scilla und Reggio Calabria, um dann weiter am Meer Richtung Norditalien wieder zurückzufahren. Leider hat sich unser Plan als Fehlplanung entpuppt, denn um ganz Süditalien bis dann nach Rimini hoch verläuft direkt am Meer eine Eisenbahnlinie. Nicht weiter tragisch, nur für uns und unseren BULLI war das direkte Meer unerreichbar, da die Unterführungen maximal eine Höhe von 2,20 m hatten. Also hieß es Planänderung: Wir haben uns dann auf dem Weg in den atemberaubenden Gran Saaso Nationalpark gemacht und hier ein paar wunderbare Tage verbracht. 
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          Eigentlich wollten wir noch etwas länger bleiben und sogar noch bis nach Venedig hochfahren, doch in der Gegend gab es zu der Zeit ein paar Erdbeben mittlerer Stärke. Sie haben in der Region zum Glück nur geringe Sachschäden verursacht, aber wir wollten das Risiko nicht eingehen und sind dann Ende November Richtung Heimat gefahren. Schließlich stand das Weihnachtsfest mit Familie und Freunden vor der Tür! &amp;#55357;&amp;#56842;
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      <pubDate>Mon, 20 Feb 2023 12:03:15 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Entlang der Tour de France</title>
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           Mehr als 430 Kilometer breit ist der Gebirgszug der Pyrenäen zwischen der Atlantikküste im Westen und dem Mittelmeer im Osten. Die Pyrenäen trennen die Iberische Halbinsel vom Rest Europas und ihre Gipfel erreichen eine Höhe von über 3.400 Meter. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war diese Gebirgskette verkehrsmäßig nur sehr dürftig erschlossen. Selbst heute gibt es nur einige wenige kurvenreiche Passstraßen über die Pyrenäen. Die meisten Autofahrer wählen deshalb lieber den unbeschwerlichen Weg über die weit im Osten gelegene Autobahn A 9 und lassen das Kerngebiet der Pyrenäen links liegen. Das wollten wir nicht und haben uns auf unserer Heimreise nach Deutschland entlang der französischen Pyrenäenseite geschlängelt und mit unserem BULLI sogar den Col du Soulor erklommen.
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           Unter begeisterten Rennradfahrern ist der Col du Soulor sicherlich bestens bekannt. Der knapp 1.500 Meter hohe Gebirgspass in den französischen Pyrenäen war bereits 80-mal als einer der anspruchsvollsten Gebirgspässe im Programm der Tour de France dabei. Eine sehr kurvenreiche und schmale Gebirgsstraße führt zum Pass. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 20 km/h beschränkt und geöffnet ist die Straße aus Sicherheitsgründen nur von 6 bis 20 Uhr. Unterwegs verläuft die Strecke an einem steilen Abhang entlang. Immer wieder können freilaufende Kühe oder Schafe die Strecke blockieren.
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           Durch die Abgeschiedenheit und die geringe Siedlungsdichte hat sich in den Pyrenäen noch eine Tierwelt erhalten, die in Europa einzigartig ist. In den abgelegensten Tälern sollen sogar noch einige Braunbären durch die Gegend streifen. Wir haben keinen gesehen. Auch die in Europa sehr selten gewordenen Bartgeier haben hier ihr größtes Brutgebiet. Mit etwas Glück kann man auch Gänsegeier und Steinadler ihre Runden am Himmel ziehen sehen. Apropos Himmel: Tagsüber sind auf dem Pass einige Motorradfahrer und Rennradfahrer unterwegs. Nachts hingegen hatten wir diesen Ort mit seinem atemberaubenden Sternenhimmel ganz für uns allein.
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      <pubDate>Sun, 19 Feb 2023 16:10:34 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Wüste Tabernas</title>
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            Die Wüste von Tabernas ist die trockenste Region Europas. Sie ist 280 Quadratkilometer groß und befindet sich im Süden Spaniens, ungefähr eine halbe Stunde Fahrzeit von Almeria entfernt. Nirgendwo in Europa regnet es mit 250 Millimeter Niederschlag im Jahr weniger als hier. Berühmt wurde die Wüste als Filmkulisse. Vor allem die Italo-Western der 60er und 70er Jahre wurden hier im so genannten Fort Bravo gedreht. Dazu gehören Filmklassiker, wie „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Lawrence von Arabien“ oder auch die Dollar-Triologie mit Clint Eastwood. Hier hauten auch Bud Spencer und Terence Hill in „Vier Fäuste für ein Halleluja“ zu und Bully Herbig drehte in dieser Wüste seine Western-Komödie „Der Schuh des Manitu“. Wenn man möchte, kann man im Fort Bravo bei einer der vielen Westernshow erleben, wie sich das Leben im Wilden Westen angefühlt hat. Im Schnitt werden hier immer noch zwei Filme pro Jahr gedreht. 
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           Knapp die Hälfte der Wüste von Tabernas ist Naturschutzgebiet. Abseits der Straßen und Wegen darf man sich daher auch nur mit einem Fremdenführer bewegen. Mit Temperaturen von bis zu knapp 50 Grad und mehr als 3.000 Sonnenstunden herrschen in diesem Gebiet ideale Bedingungen zum Testen von Solarkraftanlagen, wie im Forschungszentrum Plataforma Solar de Almería am Rand der Wüste. Die Solaranlage von Tabernas zählt zu den Pionierprojekten der Solarenergie in Europa: Es werden unterschiedliche Techniken der Energiegewinnung durch die Sonne getestet. Interessante Führungen verschaffen einen guten Einblick in die Materie und vermitteln einen Ausblick auf unsere Zukunft. Vielleicht sogar auch interessanter als ein Besuch im Wilden Westen von Fort Bravo?
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           Trotz der Trockenheit und Hitze ist die Wüste auch ein beliebtes Ziel bei Wanderern, Bergsteigern und Mountainbikern, die mit sagenhaften Ausblicken belohnt werden. Wir waren überrascht, bei so wenig Vegetation eine so abwechslungsreiche Landschaft vorgefunden zu haben. Trocken, karg, aber ganz sicher nicht langweilig, sondern faszinierend - so haben wir diesen Ort empfunden. 
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      <pubDate>Fri, 17 Feb 2023 11:32:21 GMT</pubDate>
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      <title>Das höchste Dorf Spaniens</title>
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          Das Bergdörfchen Trevélez im Hochtal der Alpujarras thront ganz erhaben am Südhang der Sierra Nevada – dem höchsten Gebirge der Iberischen Halbinsel. Nicht umsonst wirbt dieses Dorf in der Provinz Granada auf knapp 1.500 Meter Höhe das höchste Dorf Spaniens zu sein. Der Weg dorthin war mit unserem BULLI ein tolles Erlebnis. Mehrere Stunden ging es teilweise sehr steil die Serpentinenstraße nach oben und wir bekamen atemberaubende Ausblicke auf tiefe Schluchten und hoch aufragende Bergketten.
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          Wie überall in Andalusien wurde auch in diesem Dorf die Geschichte über Jahrhunderte von den Mauren geschrieben. In Trevélez zeugt noch die verschachtelte Struktur des Dorfes von diesem Erbe. Das Dorf besteht aus drei deutlich abgetrennten Vierteln - dem oberen, dem mittleren und dem unteren - und erstreckt sich bis ans Ufer des Flusses Trevélez hinab, in dem unzählige Forellen leben und zubereitet eine regionale Spezialität sind. Viel berühmter ist das Dorf jedoch wegen seines Serrano-Schinkens. Die hier ganzjährig wehenden kühlen und trockenen Winde bieten ideale Voraussetzungen zur Herstellung dieses luftgetrockneten Schinkens. Der beliebte „Jamón Serrano“ wird zwar in vielen Bergdörfern Andalusiens hergestellt, doch steht der aus Trevélez im Ruf, der Beste zu sein. Die Schinken werden hier ausschließlich in lizensierten Betrieben produziert. Das Fleisch dafür stammt von den Schweinerassen Landrace, Large-White und Duroc. Wer einen Serrano-Schinken kaufen möchtet, der aus diesem Dorf stammt, sollte daher auf die Herkunftsbezeichnung „Jamón de Trevélez“ achten. Dieses Qualitätsmerkmal wurde dem Schinken schon im Jahr 1862 von der spanischen Königin Isabella II. verliehen.
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          Wer in Trevélez ist, sollte es außerdem nicht versäumen, die luftgetrocknete Schinkenspezialität mit einem Gläschen trockenen Rotwein und knusprigem Brot zu probieren. Überall im Dorf laden gemütliche Bars und Restaurants ein, den hauchdünn aufgeschnittenen fein marmorierten Schinken mit seinem nussig würzigen Geschmack zu verkosten. Wir waren auf jeden Fall überwältigt von so viel Genuss weit oben in den Bergen. 
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      <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 11:41:20 GMT</pubDate>
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      <title>BULLI Tour 1 - Viva Espana</title>
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           Anfang April 2022 ging es mit unserem BULLI endlich auf Jungfernfahrt. Lange haben wir überlegt, wohin uns die erste Reise mit unserem BULLI führen soll. Skandinavien und Island standen hoch im Kurs. Wir haben uns dann aber für Spanien entschieden. Grund Eins: Der MAN Mobile Service und auch der ADAC sind in diesem Teil Europas einfach präsentester. Das haben wir als Neulinge für Expeditionsmobile auf unserer Fahrt bei der einen und anderen Panne auch sehr schnell schätzen gelernt. Grund Zwei: Anfang April möchte der menschliche Biorhythmus nach monatelangen kalten Tagen dann doch lieber in die Wärme fahren als in den frischen hohen Norden.
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          Rund zehntausend Kilometer und knapp drei Monate waren wir auf unserer Jungfernfahrt unterwegs. Durch Deutschland über Frankreich führte uns der erste längere Aufenthalt nach Südfrankreich - genauer gesagt auf den Campingplatz „Le Brasilia“ in Canet-en-Roussillon. Ja, ihr habt richtig gelesen. Man kommt mit knapp
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          Metern Länge und 20 Tonnen Gewicht auch auf einen ganz normalen Campingplatz. Das ist nicht die Regel, aber in unserem Fall war es ein Glückstreffer in doppelter Hinsicht: Wir konnten uns erst einmal einige Tage akklimatisieren und uns intensiv mit BULLI beschäftigen. Beispielsweise haben wir die Heckgarage unseres BULLI in aller Ruhe so umgepackt und neu geladen, wie wir es nach den ersten Tagen on Tour am effizientesten fanden. Immerhin muss von Werkzeug und Ersatzteilen über Hundeanhänger, Leiter, Stühle, Tisch, Wäscheständer etc. in dieser Heckgarage alles untergebracht werden. Das hat ehrlich gesagt bis heute aber nie eine lange Halbwertzeit gehabt und ändert sich stetig. Eine der größten Herausforderungen ist, wenn man mit einem Mobil egal welcher Größe unterwegs ist, dass man immer wieder nach der effizientesten Packmethode für all diese Sachen sucht. Es ist so etwas wie der Heilige Gral, der auch nie gefunden wurde. Glückstreffer Nummer Zwei: Wir waren am Mittelmeer! Die Temperaturen bewegten sich dort im April schon in Richtung 30 Grad. Das hieß für uns: Jeden Tag eine leckere Fischplatte bei einer gekühlten Flasche Weißwein und die Füße baumelten im Meer. Einfach herrlich. Frei nach der Glücksdefinition von Harald Juhnke: „Keine Termine und leicht einen sitzen haben.“ 
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          Von Südfrankreich ging es dann direkt nach Spanien. Die gute Costa Blanca mit ihren zahlreichen touristischen Bettenburgen haben wir gemieden und sind über Saragossa und Tarragona dann im Nationalpark Canon del Rio Lobos in Zentralspanien mehrere Tage unterwegs gewesen. Übrigens werden wir immer wieder gefragt, wo wir denn mit unserem BULLI übernachten und wie wir die Plätze finden. Das ist sehr unterschiedlich. Frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel, findet sich vom LKW-Parkplatz auf der Autobahnraststätte bis hin zum idyllischen Plätzchen im Nationalpark, am Waldesrand, am Meeresstrand oder auf einem Bauernhof immer etwas. Mittlerweile haben wir für die Stellplatzsuche in Europa aber auch acht (!) Apps.
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          Von Zentralspanien ging es weiter über Madrid in die einzige Wüste Europas – die Wüste Tabernas. Übrigens wurden hier Filme gedreht, wie Indiana Jones, Lawrence von Arabien oder auch Conan der Barbar. Mit 280 Quadratkilometern ist sie zwar eher ein „Wüstchen“, aber für unseren BULLI war es dennoch ein erstes kleines Offroadabenteuer und sehr sehenswert. Die Sierra Nevada gleich hinter der Wüste hat uns hingegen schon etwas mehr beeindruckt. Für unseren BULLI waren hier viele Wege nicht befahrbar, da die Straßen teilweise einfach zu eng und zu steil waren und wir beide auch noch blutige Fahranfänger. Ein kulinarisches Highlight in Südspanien war auf jeden Fall das kleine Dorf Trevelez. Mit knapp 1.500 Meter Höhe und einem spektakulären Anfahrtsweg ist es nicht nur das höchste Dorf Spaniens, sondern hier kommt auch der bekannte und leckere Serrano-Schinken her.  
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          Weiter ging es am Meer entlang Richtung Malaga. Die historische Altstadt mit ihren großartigen Restaurants und Cafés ist sehr beeindruckend. Der Hafen von Malaga ist ebenfalls einen Besuch wert. Er ist über 3000 Jahre alt und hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem sehr bemerkenswerten architektonischen, kulinarischen und kulturellen Highlight an der Costa del Sol entwickelt. Von Malaga ging es weiter Richtung Cordoba. Der Mai neigte sich mittlerweile dem Ende und die Temperaturen erreichten hier schon 40 Grad. Vorbei an Marbella und Gibraltar war unser vorerst letzter längerer Aufenthalt auf spanischer Seite der wunderschöne Stellplatz „La Siesta de la Gaviota“ – ein kleines Paradies direkt am Meer in der Nähe von Cadiz. Um weiter nach Nordspanien zu kommen, haben wir uns für die Route entlang der traumhaften portugiesischen Atlantikküste entschieden. Zentralspanien hat uns mit seiner noch sehr unberührten Natur und weitläufigen Landschaft sehr fasziniert. Südspanien ist schön, aber vielerorts verständlicherweise schon sehr touristisch. Nordspanien hingegen hat seinen ganz besonderen Reiz. Ein tobendes Meer, teilweise dann wieder sehr ruhig mit karibisch blau-türkisen Strandabschnitten. Wir waren auf jeden Fall von diesem Teil Spaniens sehr angetan und haben hier eine traumhafte Zeit verlebt. 
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          Ein weiteres Highlight unserer Tour war unsere Fahrt durch die französischen Pyrenäen. Allein der Ausblick von dem Gebirgspass Col du Soulor war atemberaubend. Tagsüber sind einige Motorradfahrer und Radfahrer unterwegs gewesen, nachts hingegen hat man diese Landschaft mit einem unbeschreiblichen Sternenhimmel fast für sich allein gehabt.
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          Wie heißt es aber: Wenn es am schönsten ist, sollte man gehen. Das dachte sich auch unser BULLI und machte eines Morgens schlapp. Genauer gesagt war plötzlich unsere zusätzliche Lichtmaschine für den Kabinenaufbau defekt. Der Befestigungsbolzen war gebrochen. Da diese zusätzliche Lichtmaschine auch im Motorraum befestigt ist, hätte das zum kompletten Motorschaden oder Fahrzeugbrand führen können. Also haben wir die Lichtmaschine entsprechend fixiert und sind dann auf dem schnellsten Weg über die Schweiz zur Reparatur nach Deutschland gefahren. Damit waren die ursprüngliche Planung und auch Buchungen auf unserer Jungfernfahrt natürlich hinfällig. Wieder zurück gen Süden wäre keine gute Idee gewesen. Die Sommerferien gingen los und alles war mittlerweile ausgebucht und überfüllt. Also hieß unsere Planänderung: Kleiner Umweg zum Ammersee, ein kühles Bierchen im Kloster Andechs und dann zurück nach Hause zu Familie und Freunden mit unzählig schönen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck.  
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      <pubDate>Tue, 16 Aug 2022 10:14:17 GMT</pubDate>
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           Am 12. Januar 2022 war es endlich so weit. Nach über zwei Jahren Bauzeit - und das während der Coronapandemie - mit diversen Planänderungen, ungeahnten Lieferschwierigkeiten und zahlreichen Entscheidungen ging es mit einem leckeren Stullenpaket und selbstgemachten Bouletten morgens um fünf Uhr los Richtung Action Mobil im österreichischen Saalfelden. Unser Auto war bis unters Dach vollgepackt und platzte mit Dachgepäckträger fast aus allen Nähten. Der Einzige von uns, der nicht aufgeregt war, sondern einfach nur dekadent in seinem Körbchen im Kofferraum seine Ruhe haben und schlafen wollte, war unser Leo.
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           Und dann stand er da in all seiner Pracht – unser BULLI. Wir müssten schwindeln, wenn wir sagen würden, dass wir bei dem ersten Anblick nicht Pipi in den Augen hatten. Stolz, beeindruckend und erhaben ließ sich unser BULLI von uns aus der Halle fahren. Und dann? Erst einmal machte sich bei uns beiden eine kleine Überforderung breit. Wie war das noch mit der Heizung? Wie funktioniert das Touch Panel? Was mussten wir noch einmal beim Wasser füllen und der Wasseraufbereitung beachten? Und die Grauwasserentsorgung? Welcher Wasserkreislauf ist für die Waschmaschine zuständig? Wie bremst man 20 Tonnen LKW in den Bergen? Wie bedient man noch einmal die Reifendruckanlage? Das ist nur ein kleiner Auszug von Fragen, die uns durch den Kopf gingen. Aber immerhin sollten wir zusammen mit dem Team von Action Mobil und MAN zwei ganze Tage vor Ort Zeit haben, alles erklärt zu bekommen. Nach diesen beiden Tagen haben wir uns dann sicherer gefühlt, dass wir unseren BULLI gut nach Hause bringen werden.
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            Für unsere allererste Übernachtung in unserem neuen Zuhause auf sechs Rädern haben wir uns für die Heimfahrt einen besonderen Ort ausgesucht - die Allianz Arena in München. Das sind von Saalfelden 180 Kilometer teilweise über enge Landstraßen gewesen, denn eine Mautbox für Autobahnen hatten wir zu der Zeit noch nicht. Sofern keine Fußballspiele und sonstige Großveranstaltungen stattfinden, können Wohnmobile auf dem großen Parkplatz der Allianz Arena übernachten. Und das taten wir auch bei angenehmen warmen 23 Grad innen mit einer leckeren Brotzeit und Stiegl Bier sowie frostigen minus fünf Grad außen.
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           Am nächsten Tag ging es weiter. Die Strecke von München nach Hause schafft man in der Regel in unter fünf Stunden. Nicht so mit unserem BULLI. Er ist eher der gemächliche Typ, der sich Zeit lässt. Mit 90 Stundenkilometern kann und darf er sich auch nicht schneller bewegen. Von daher führte uns unser zweiter Stopp nach Zwochau bei Leipzig. Dort übernachteten wir auf einem einsamen Platz im Naturschutzgebiet - ein Träumchen und absoluter Geheimtipp. Mit leerem Tank aber umso glücklicher endlich unser Expeditionsmobil zu haben, sind wir dann fünf Tage später wieder zu Hause angekommen. Apropos tanken: Ja, manchmal tut das Tanken bei einem Volumen von 600 Litern etwas weh. &amp;#55357;&amp;#56841;
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      <pubDate>Mon, 07 Feb 2022 15:48:25 GMT</pubDate>
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